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Guten Morgen liebe Sayalla:),

na dann schau vielleicht nochmal hin. Reagierte ich wirklich oder war es doch eher ein agieren?;)

Liebe Sayalla, das Eine ist es, zu meinen zu wissen, aber das beinhaltet noch lange nicht, auch es zu leben.

a418, ist sehr klar und direkt, nennt es, ob es nun gefällt oder nicht, spielt keine Rolle. Es bleibt Fakt.

Benötigt wohl jedoch noch bissl Zeit, damit bewusst werden kann.

LG
Gaia:)
 
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Ja natürlich ist sie / er das.

Man kann in Liebe zu jmd. sagen, dass er lieblos ist und dennoch innen heil sein. Das ist überhaupt gar kein Widerspruch. Man kann dies nämlich als Liebesdienst sehen und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.
Da du das offenbar weisst, erstaunt mich deine Reaktion auf mich gestern um so mehr, liebe gaia. :)
Du redest also nicht mehr MIT mir, aber ÜBER mich schon? :tomate:

Say, es gibt gar keinen Zweck, nur Mittel....
(deshalb ist eine Re aktion nicht eine Aktion ;))

und einen Grund:

Liebe
(Bedingungslos Hingeben)


Und genau deshalb ist es ja so schnurzpiepegal. :D
 
Brauchst nen Schub?
Bist du wirr? :lachen:



Nie verliert ein Krieger des Lichts seinen leuchtenden Blick.

Er steht mit beiden Füßen auf dem Boden, nimmt am Leben anderer Menschen teil und tritt seine Reise ohne Rucksack und Sandalen an. Oft ist er auch feige, und nicht immer handelt er den Regeln entsprechend.

Der Krieger des Lichts leidet unter Dingen, die es nicht wert sind, ist oft kleinlich und kann sich oft nicht vorstellen, dass auch er fähig ist, zu wachsen. Häufig hält er sich eines Segens oder eines Wunders für unwürdig.

Er weiß nicht immer, was er hier eigentlich tut. Liegt oftmals nächtelang wach, weil er findet, sein Leben habe keinen Sinn.

Deshalb ist er ein Krieger des Lichts. Weil er sich irrt. Weil er sich Fragen stellt. Weil er einen Sinn sucht; und er wird ihn ganz gewiss finden.

Handbuch des Kriegers des Lichts - Paulo Coelho

:tuscheln:
 
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/meinung/gastkommentare/272400/index.do

Mit Gewinn kann ich meine Miete zahlen, mir etwas zu essen kaufen, Kleidung oder Benzin fürs Auto. Hätte ich keinen Gewinn gemacht, könnte ich nicht hier sein. Oder ich wäre nicht angezogen… Gewinn ist praktisch. Jeder will ihn haben. Und 6,6 Milliarden Menschen können sich nicht irren. Gewinn kann man verschenken. Fragen Sie jemanden, ob er *Ihren Gewinn haben möchte. War die Antwort schon jemals „Nein danke, hab’ schon“? Aber versuchen Sie, jemandem Gewissen anzudrehen.

Subjektivität. Gewinn ist einfach. Vielleicht ist es nicht so einfach, ihn zu machen, aber umso einfacher, ihn zu definieren. Gewinn ist das positive Betriebsergebnis, das sich aus der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergibt. Aber Gewissen? Lassen Sie mich Hegel zitieren: „Um der abstrakten Beschaffenheit des Guten willen fällt das andere Moment der Idee, die Besonderheit überhaupt, in die Subjektivität, die in ihrer in sich reflektierten Allgemeinheit die absolute Gewissheit ihrer selbst in sich, das Besonderheit Setzende, das Bestimmende und Entscheidende ist – das Gewissen.“ Schwer verständlich? Da ist einem der Unterschied zwischen Aufwand und Ertrag lieber, oder?
Gewinn ist objektiv. Eine Million ist eine Million. Der Income lässt sich nicht hinterfragen. Und am Konto*auszug hat noch niemand *gezweifelt.
Gewinn ist unparteiisch. Die Münze fragt nicht, in wessen Brieftasche sie steckt, der Schein sagt nicht, wo er herkommt.


Gewinn lässt sich bestimmen. Fragen Sie Ihren Steuerberater. Oder das Finanzamt. Das Gegenteil von Gewinn ist Verlust. Was ist das Gegenteil von Gewissen? Ungewissen?


Gewinn macht Freude. Ich habe noch niemanden erlebt, der sich darüber beschwert hätte. Aber ich kann mich nicht erinnern, vor Freude *gesprungen zu sein, weil ich ein gutes Gewissen hatte.
Und: Gewinn ist schön. „Gewinnen“ kommt aus dem Althochdeutschen von „giwinnan“ und ist mit der Wortgruppe „Wonne“ verbunden. Etymologisch. Und logisch.


Gewissen ist furchtbar. Allein die Tatsache, dass man es umsonst kriegt, sollte uns nachdenklich stimmen. Gute Schuhe kosten ein Vermögen. Aber Gewissen kann jeder haben?

Depression. Gewissen ist kompliziert. Das Wort ist ein Adjektivabstraktum zum zweiten Partizip vom Althochdeutschen „gewizzan“.
Gewissen ist bissig. Gewissen ist ein Hund, der bellt und beisst und wir sind der Briefträger. Und das schon seit über 2000 Jahren. Die Geschichte der Gewissensbisse hat vermutlich mit Cicero angefangen, der den Ausdruck „morderi conscientia“ einführte. Und Gewissensbisse haben seither nichts von ihrer Bissigkeit eingebüsst.


Gewissen redet zuviel. Ständig sagt es „Ja“ oder „Nein“. Und damit kann man in einer Welt voller „Schon“, „Aber auf der anderen Seite“ nicht überleben. Es kommt noch schlimmer: Das Gewissen spricht nicht nur, es will auch, dass wir das, was es sagt, befolgen.
Gewissen ist deprimierend. Laut Arthur Schopenhauer vermittelt ein gutes Gewissen eine ruhige und zuversichtliche Heiterkeit. Der Schopenhauer, der zum philosophischen Begründer des Pessimismus wurde.
Gewissen ist unsozial. Zwar ist es eingebettet in den klingenden Kontext von Freiheit und Verantwortung. Aber in Wirklichkeit diktiert es uns brutal die Parameter sittlichen Verhaltens und macht einen normalen gesellschaftlichen Umgang unmöglich. Ein Beispiel: Gefällt Ihnen mein Vortrag? Sagen Sie Ja, müssen Sie das mit Ihrem Gewissen ausmachen. Sagen Sie Nein, müssen Sie es mit mir ausmachen.


Gewissen lässt sich nicht greifen und schon gar nicht begreifen. Es ist keine ethische Norm, kein System objektiver Gebote und Verbote. Sondern Moral, diese innere Stimme, die flüstert, ruft und uns manchmal einfach nur anbrüllt.


Über Gewissen lässt sich streiten. Nach Thomas von Aquin ist das Gewissen der Vollzug eines Urteils über den moralischen Wert einer Handlung. Das leuchtet ein. Nach Sigmund Freud handelt es sich beim Gewissen um die Verinnerlichung der elterlichen und gesellschaftlichen Verhaltensweisen und erzieherischen Ideale, um der unkontrollierten Erfüllung der Triebwünsche zu begegnen. Also das Über-Ich. Aber ist es angeboren? Erworben durch *Erziehung und Umgang? Oder ein Naturgesetz?
Oder ist das Gewissen das „Bewusstsein eines inneren Gerichtshofes“, wie Imma*nuel Kant schreibt? Ein „innerer Richter“, „unserem Wesen einverleibt“, der uns „beobachtet“ und „bedroht“ und uns „wie ein Schatten“ folgt, wenn wir zu entfliehen suchen? Man beachte die Ausdrucksweise. Dabei war Kant ein Freund des Gewissens.


Das Beste: Gewissen existiert gar nicht. Ich habe im *Lexikon der Betriebswirtschaftslehre nachgesehen. Kein Eintrag unter diesem Stichwort. Ebenso wenig im Lexikon des Politischen Denkens. Gut, da würde man es sowieso nicht vermuten…


Gewissen ist inakzeptabel. Der Volksmund sagt: Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Und irrt sich gewaltig. Denn rein ist das Gewissen bekanntlich nur, wenn man es nicht benutzt. Versuchen Sie doch, an der Ikea-Kassa für Ihren Polster mit *Ihrem Gewissen zu zahlen.

Summa summarum. Gewinn ist fantastisch und Gewissen ist furchtbar. Das ist die volle Wahrheit. Also zu 99 Prozent. Wenn wir am Ende des Tages oder am Abend unseres Lebens die Augen schliessen, haben die Banken zu, Kreditkarten keine Gültigkeit und die grosse Wirtschaftsprüfung ist auch schon gelaufen. Aber diese innere Stimme wird *immer noch da sein. Ob sie in diesem Augenblick in Enttäuschung schweigt oder *lobende Worte findet, hängt von uns ab. Ob wir es geschafft haben, zu verstehen, dass unter dem Strich ein gutes Gewissen der grösste Gewinn ist. Wie ich schon sagte: Klingt gut. Ist aber furchtbar.
 
Du redest also nicht mehr MIT mir, aber ÜBER mich schon?

Allein dies festzustellen (von wem auch immer plus Komplex) ist eine Crux, vielmehr könnte es letztere sein, da 'es' [diese Handlung] Wertigkeiten streift und somit trennt, indem es scheinbar benannt w(e)ird. Vice versa.

Die echte Herausforderung aller dings ...

*seufz
 
Also gut dann noch ein paar Worte
Gaia
Letztendlich zählt für mich nur, dass ich bereit war genau hinzuschauen, wohl auch weil ich wusste. Inti, es gibt einen Punkt, wo kein wegschauen mehr funktioniert, das wäre nur Selbstverarschung und hat dann weniger mit Stärke zu tun.
geht es dir um Stärke und Schwäche? Stärke ist gut Schwäche ist schlecht? Es geht ums hinschauen wie du sagst um sonst nix - hinschauen und erkennen.
Inti: was aber Avo dadurch nicht heiligspricht
Gaia: Ja, aber Inti, genau das ist das Thema....was geht es dich an?? Hier kommen wir wieder zum Thema "analysieren". Für wen oder was ist DAS genau dienlich und erfüllt welchen Zweck?
wir sind hier in einem Diskussionsforum und sprechen Dinge an, was ist daran verkehrt? Ich sage was zu diesem und sage was zu jenem - wenn es mich anspricht, wenn ich das Gefühl habe dass ich was beitragen kann. Du sprachst AVO heilig, auch wenn du nicht diese Worte benutzt hast, ich benutze halt klare Wort so wie du von 418 auch sagst. Nur dass du zwischen klaren Worten von dem einem und klaren Worten von dem anderen aus subjektiven Gründen einen Unterschied machst. Aber das ist auch oke.
Das ist wieder Ablenk- u. Verwirrungsstrategie.
es ist gut, zu erkennen dass alles in Mir passiert und vor allem auch Veränderung in mir abläuft - warum weist du und auch Avo und vor allem auch 418 dann immer mit dem Finger auf die Anderen z.B. auf mich? das ist echt lustig :D Gib doch einfach zu dass du bei mir ein Erkenntnisdefizit wahrnimmst, also damit deiner Theorie widersprichst, man könnte nur IN sich erkennen :D Aus genau diesem Grunde hält sich AVO zurück, nur manchmal kann er nicht an sich halten :)

Mir ist es egal ob ich meine oder sonstwelche Regeln einhalte authentisch zu dem stehen was gerade abgeht und schon ists ehrlich und gut.

Tust du es, lieber Inti? Und wen willste da wirklich heilig sprechen? Dich? Glaubst du, dass du es noch nicht bist?
keiner steht außerhalb des heiligen Geistes, das müssen wir nicht betonen oder zuordnen oder aberkennen.

Im weitesten hat Avo es kaum nötig von irgendwem heilig gesprochen zu werden
aha woher weisst du denn was AVO nötig hat oder nicht nötig hat? ;)

Es ist schnurz piep egal. Verstehste? Da sie einfach HEIL ist!
sagte ich auch schon - wir alle sind Teil des Heiligen - es geht nur noch um die Erkenntnis dessen und um das leben dessen.


LGInti
 
ich benutze halt klare Wort so wie du von 418 auch sagst. i

Genau das tust Du eben NIE, sondern es sind immer nur Deine Interpretationen..
worshipper !
und auch Avo und vor allem auch 418 dann immer mit dem Finger auf die Anderen


Das tun Avo und der 418 NIE, denn beide verweisen IMMER auf einen Prozess, nicht ein Zustand oder Ding, oder meinetwegen ein Inti.


Und DAS ist es, was Du, und die meisten anderen nicht verstehen.

418
 
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Also gut dann noch ein paar Worte
Gaia geht es dir um Stärke und Schwäche?

Schön.:) Nein. Wenn du wissen würdest, dann wüsstest du auch, dass ich da keine Trennung vollziehe zwischen Stärke und Schwäche und somit ist es pups egal!;) Willst schon wieder zerpflücken, oder wie jetzt?:D


Stärke ist gut Schwäche ist schlecht? Es geht ums hinschauen wie du sagst um sonst nix - hinschauen und erkennen.

Sag mal, Inti....liest du alles?


wir sind hier in einem Diskussionsforum und sprechen Dinge an, was ist daran verkehrt? Ich sage was zu diesem und sage was zu jenem - wenn es mich anspricht, wenn ich das Gefühl habe dass ich was beitragen kann. Du sprachst AVO heilig, auch wenn du nicht diese Worte benutzt hast, ich benutze halt klare Wort so wie du von 418 auch sagst. Nur dass du zwischen klaren Worten von dem einem und klaren Worten von dem anderen aus subjektiven Gründen einen Unterschied machst.

Ganz klares NEIN.

Und es ging mir kaum um das heilig sprechen....ES IST gleich wie. Viel offensichtlicher ist, welch Haltung deinem Geiste entspringt? Bemerkt?

Genau lesen, lieber Inti.:)


Aber das ist auch oke. es ist gut, zu erkennen dass alles in Mir passiert und vor allem auch Veränderung in mir abläuft - warum weist du und auch Avo und vor allem auch 418 dann immer mit dem Finger auf die Anderen z.B. auf mich?

Da wird der Hund in der Pfanne verrückt.:D

Sprachlos.

*STOPSCHILD*


Gaia
 
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