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Abbadon
Guest
Ich habe den Verdacht, daß der aus einer illegalen Haltung stammte und auf Menschen geprägt war. Das war ja auch bei dem schwerbehinderten Jungtier (wenn ich mich recht erinnere u.a. blind) der Fall, daß man vor einiger Zeit aufgriff. Solche Idioten, die meinen, einen Wolf im Käfig haben zu müssen, gibt es leider immer wieder. Das sind keine Wolfs"freunde", denn wenn ich jemandes Freund bin, behandele ich ihn nicht so erbärmlich.
Das glaube ich für Dich mit. Der Punkt ist, ein Wolf wird im Gegensatz zum Hund mental erwachsen und ab der Pubertät hast du (rhethorisches "du") dann mehr als gewaltige Probleme, das arme Tier landet im Käfig und vegetiert dahin, wenn sich nicht Wolfauffangstationen erbarmen, wenn's rauskommt. Ein Wolf wird niemals gehorsam, der hat seinen eigenen Kopf, und wenn er den Sinn von etwas nicht einsieht, dann pfeift er drauf.
Ein Wolf ist/wird auch nicht "scharf" (ein Ammenmärchen), der ist sogar ausgesprochen vorsichtig und ängstlich (wozu er auch allen Grund hat) und geht jedem Konflikt tunlichst aus dem Weg.
LG
Grauer Wolf
Einerseits mag er Konflikten aus dem Weg gehen, aber es gibt schon Geschichten, wenn sie in einem Gehege gehalten werden, die gefährlich werden. Von Erik Ziemen das Buch "Der Wolf" kennst Du sicher. Dort wird's erwähnt. Der Freund meines Vaters hatte ebenso ein Wolfsgehege, versuchte sich dort als Wolf zu integrieren und landete völlig zerbissen im Krankenhaus.
Auf freier Wildbahn gilt das wohl nicht, aber eben auch nicht pauschal.