Wenn Frauen die Norm sind ...

Vor allem, wenn man als Frau handwerklich etwas kann, braucht man keine stupiden Handlangerarbeiten mehr machen und man kann mitplanen und mitbestimmen, wobei ich das meistens sowieso mache, weil ich das einfach besser kann.
Mein Mann fragt dann nur noch: "wo soll die Steckdose hin?"


Ja sag einmal - und warum montierst du die Steckdose nicht selbst??????


:D
Zippe
 
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Vor allem, wenn man als Frau handwerklich etwas kann, braucht man keine stupiden Handlangerarbeiten mehr machen und man kann mitplanen und mitbestimmen, wobei ich das meistens sowieso mache, weil ich das einfach besser kann.
Mein Mann fragt dann nur noch: "wo soll die Steckdose hin?"

Ich selber bin ja eher der Typ mit den zwei linken Händen. Aber mein Schwiegervater war das auch. Der konnte nichts, aber wirklich nichts reparieren. So gesehen, halten wir beide als Mann und Frau als sogenannte "Technik-Legastheniker" in unserer Familie sich die Waage.:D

Mein Mann ist natürlich ein sehr guter Techniker, aber meine Tochter auch. Sie baut Möbel zusammen und auch wieder auseinander, streicht Wände, arbeitet Möbel um, verlegt Fußböden, kann Waschmaschinen an- und wieder abschließen, repariert Steckdosen und was Smartphones, PC´s und ähnliche Equipments anbelangt, gibt es nichts, was sie nicht "drauf" hat. Manchmal ist das richtig erschreckend. Ich fühl mich so blöd dabei.:D Auch ihr Freund mußte sich erst an ihre technischen Qualitäten gewöhnen. Aber jetzt findet er es praktisch und ist sehr stolz auf sie.:)

Lg
 
Zum Teil ja, weil Mann diese Rechte braucht, um sich selber leben und die Urmuster der Zweigeschlechtlichkeit erhalten zu können (Archteypen sollten dir ja was sagen). Was aber nicht bedeutet, dass dadurch die Frau schlechter gestellt werden muss. Denn als wirklicher Mann kann man die Frau gleichwertig neben sich stehen haben, ohne dass man sich dadurch weniger männlich fühlt. Erst negative psychische Dispositionen - allen voran Probleme im Selbstbewusstsein, vor allem in der Pubertät (eben mangels fehlender Mannbarkeitsrituale) - machen einen Kampf daraus ... und die gehören halt aufgeräumt.

Na wenigstens gibst Du zu, daß Du willst, daß Frauen weniger Rechte als Männer haben.


Tja, @SPIRIT1964 und @Frl.Zizipe , ich hab Recht gehabt.
Jemand, der Frauen weniger Rechte als Männern zugesteht, ist das gleiche wie jemand, der Schwarzen weniger Rechte als Weißen zugesteht. :rolleyes:
 
Wenn man einen dummen Handlanger findet, ist das schlauer als selbstmachen. :D So denken Männer doch auch, wenn sie meinen, Frauen seien besser für so fade jobs wie Kinderversorgerei und Putzen zuständig. ;) *scherz natürlich*

Aber die Frage steht nach wie vor im Raum ... warum hat es sich dann so entwuckelt? Ich denke die Krux liegt hier nicht so im aktuellen Tun, sondern eher in den Verschiebungen der Tätigkeiten bzw. deren "gefühlten" Wertikgekeiten, und nicht so sehr, dass man es tun müsste. Heute muss der Mann im Büro halt nicht mehr gefährlich und anstrengend jagen (ausser mit dem Schlaf kämpfen in endlosen Besprechungen). Und der Haushalt wird Frau ja auch ziemlich erleichtert. Die Frage ist, ob heute nicht sowieso schon eine Gleichwertigkeit existiert, und nur die Wertigkeiten/die Bilder nicht korreliert sind. Ein Mann arbeitet 40 Stunden im Büro ... die Kindererziehung und Haushalt sind zwar mehr verteilt, aber vom Aufwand her wahrscheinlich in Summe auch nicht mehr als 40 Stunden.
Wenn die Frau auch arbeitet, dann verschiebt sich das natürlich, wobei sowieso auch sehr viel dieser Arbeitszeit dann durch gekaufte externe Zeiten (Grosseltern, Kindergarten, Schule) abgedeckt wird ....
Also muss man eigentlich fragen ... was ist das persönliche Gefühl der einzelnen Menschen, dass die klassische Aufteilung zu Reibereien führt.
Wenn beide 40 Stunden arbeiten, dann muss man klarerweise aufteilen, das ist eh keine Frage.

Und auch wenn man es bei mir nicht vermutet, weil ich keine matronenhafte Statur aufweise, ich kann auch ohne meine Männer tapezieren, Malerarbeiten übernehmen, Kacheln von der Wand runterzimmern und Möbel zusammenbauen (wobei ICH vorher die Anleitung lese *g*). Immer mehr Baumärkte entdecken die Frau als Kundin, bieten Kurse im Umgang mit Werkzeug an, wo Frau all das lernen kann, was ihr gesellschaftlich mehr oder minder über Generationen aberzogen wurde.

:ROFLMAO:, mit der Anleitung hast Du recht.

Also die Baumarktkurse sind zum Schmeissen. Da lernt Frau genau nichts, es sind nur Werbeaktionen einzelner Firmen für ihre Werkzeuge.

Ausserdem ... mal irgendwo eine Schraube reindrehen (und so kenne ich die Frauen mit "Werkzeug"), ist halt nicht wirklich qualitative Arbeit (z.B. Stromleitungen normgerecht verlegen, Möbel bauen (selber, nicht zusammenbauen) ... da kenne ich nur ganz wenige Frauen die das halbwegs können. Dafür konnen die meisten Frauen wieder gut einrichten, was bei Männern halt immer recht spartanisch ausfällt. Und das sehe ich als Partnerschaft ... beide positiven Eigenschaften nutzen, um mehr daraus zu machen.

Was die Frauen in muslimischen Kulturkreisen angeht: die Frau darf dort in vielen Ländern nicht einfach ohne Zustimmung ihres Mannes verhüten, dann macht sie sich strafbar. Oder aber Verhütungsmittel stehen nciht zur Verfügung UND die Frau darf sich sexuell dem eigenen Mann nicht verweigern.

Ja, war bei uns ja auch lange so. Die Einführung der modernen Verhütung hat dann die Kinderanzahl ziemlich drastisch reduziert (könnte auch ein Grund für das Aussterben Europas sein).
 
Nö, ein souveräner Mann ist auch ein Gentleman besonderer Güte und wird eine Frau nie schlecht behandeln - sofern sie ihm nicht schlecht behandelt oder nervt.

D.h. Du schwärmst eher für Typ James Bond?

Wenn zwei zusammen sind, dann werden sie sowieso ihren Weg zusammen gehen. Sie mit ihm und er mit ihr.

Ja, die Frage ist aber, wer den Weg bestimmt. Und gerade Macho Männer lassen halt ihre Frauen oft ziemlich weit hinter sich (oder weit neben sich).

Und jetzt lass mich - ich bin eine schwer arbeitende Frau und ich kann mich da nicht von einem Mann aufhalten lassen - nicht mal wenn er King ist ... :D:D:D

Ok, viel Spaß beim Arbeiten!
 
Jemand, der nicht nach rechts oder links schaut und NUR sein eigenes Ding durchzieht, wäre dann für mich eher der Egomane oder Egoist, der sich dadurch aber nicht unbedingt ÜBER eine Frau gestellt fühlt - im Gegensatz zum Macho - sondern sich lediglich in allen Belangen abgenabelt verhält. Solche Lebensanschauung kann aber durchaus funktionieren, wenn es sich um ein Paar handelt, die beide "ihr Ding" durchziehen und eher autonom eingestellt sind.

Lg

Na ja, eine reine Zweckgemeinschaft für Sex und Haushalt ist halt auch nicht so der Bringer. Da braucht's keine Partnerschaft, das geht mit Freunden oder Freundinnen in einer WG genauso. Und bei Freundschaft+ braucht man nicht mal auf den Sex verzichten.

Mit Egomane hast Du recht (hatte ich das nicht geschrieben?). Das sieht man ganz gut bei den Partnerschaften, wenn sich die heute 30-jährigen finden ... jeder ist durch 10 Jahre Singleleben egoistisch, macht sein Ding ... und es ist unheimlich schwer, dass ein Paar zusammenkommt. Und mit 40 gibt's dann eine "Notlösung", weil Kinderwunsch und Torschlusspanik.
 
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