Wenn Frauen die Norm sind ...

Einfach gedacht, ist es so.
In Wahrheit wird dich der geile Macho sehr bald mit einer anderen betrügen oder sogar verlassen. Der auf den ersten Blick nicht so der Aufreißertyp liebt dich vielleicht in 30 Jahren auch noch.

Ja, natürlich. Aber das ist dir bei einem Urlaubsflirt ja egal.

Und wirkliche Partnerschaften über Kulturen hinweg sind sowieso immer problematisch.
 
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Bei uns baue ich die Möbel, nicht nur zusammen, auch selber. Ich kann fliesen, mauern, verputzen und ich liebe betonieren.
Mein Mann ist für die Technik zuständig, Strom, Wasserleitung, Abfluss, Heizung, Auto, Maschinen.
Meine Arbeit sieht man, wenn man das Haus betritt, seine nicht, weil man Leitungen, wenn sie verputzt sind, nicht mehr sieht. :)
Aber ich glaube, weil ich mich emanzipiert fühle, hab ich mit Männern und Emanzipation auch kein Problem. Ich hab doch keinen Mann zugeteilt bekommen, ich hab ihn mir ausgesucht und ich bin sehr zufrieden mit ihm und mit meinem Leben.
Es gibt bei uns doch alle Arten von Männer, man muss nur wählen.
Ich verstehe deshalb nicht, dass Frauen sich einen Macho aussuchen und ihn dann umerziehen wollen. Wenn er dann ein Softie geworden ist, lieben sie ihn ja doch nicht mehr. So sehe ich das zumindest oft.

:danke:
 
Ja, aber das was Frau seit der Steinzeit bekommen hat, nämlich Sicherheit in den Aspekten in denen sie nicht so gut ist, in denen sie nicht ihren "Mann" stehen kann, die verliert sie dafür, weil sie in dem neuen System alleine dasteht. Und das zwangsweise, und so gar nicht freiwillig. Denn - im Moment ist noch das Glück, dass 99% der Männer noch nach dem alten Schema handeln ... der rettende Ritter auf dem weissen Pferd. Aber auch das wird sich natürlich mit der Emanzipation ändern, sobald die auch bei den Männern angekommen ist. Und dann steht Frau ohne jede Sicherheit da.
Es gibt nichts was Frau nicht ohne Mann lösen kann. Ausser das mit dem befruchten..... Aber einige Männer sind auch schön, und manchmal sehr aufregend. Sie denken anders, auch wenn ich mir immer wieder sagen lassen muss, dass Mann in einer Minute 60 mal an Sex denkt...das was noch übrig ist, ist eine gute Ergänzung zur Frau. Ich finds schon gut so wie es ist, auch wenn die Frauen ohne die Männer gut überleben könnten. :) aber nicht ganz so schön.
 
Also muss man eigentlich fragen ... was ist das persönliche Gefühl der einzelnen Menschen, dass die klassische Aufteilung zu Reibereien führt.
Wenn beide 40 Stunden arbeiten, dann muss man klarerweise aufteilen, das ist eh keine Frage.
Na, du vergisst die Altersvorsorge und das frei verfügbare eigene Einkommen der Frau, das es dann nicht gibt.

Wusstest Du zum Beispiel, dass es total ungerecht ist, dass eine Frau, die "nur" Hausfrau ist, auch wesentlich weniger Witwenrente in Deutschland erhält als wenn sie arbeiten gegangen wäre? So muss der Mann dann die Altersvorsorge für die Frau mit übernehmen, denn für ihre Arbeit, die monetär für sie NULL bringt, müsste er es ausgleichen. Und überhaupt, wer möchte denn um sein Taschengeld beim Partner betteln und anstehen, oder aber seinen Lebensstil dermaßen zurückfahren, nur um zu Hause bei den Kindern bleiben zu können?

Weißt du, dann jammern wieder die schlecht verdienenden Männer herum, sie finden keine Frau, die mit ihnen eine Familie gründen will. Nur eine Frau ist dann gezwungen nach einem solventen Kindsvater Ausschau zu halten, wenn sie Zuhause bleiben möchte.

Oder aber sie geht das sehr wahrscheinliche Risiko ein, im Alter zu verarmen - oder früher, wenn er sich nach einer jüngeren Frau umsieht und sich seinen Vaterpflichten entzieht.

Die Frau trägt Risiko und den späteren Nachteil auf fast allen Ebenen. Das ist ungerecht. Er muss im schlimmsten Fall damit rechnen Unterhalt zu zahlen, eine Leistung, die den Hinterbliebenen Kindern und der Frau aber rechtlich und natürlich zusteht.

Wie zwei Erwachsene ihre Beziehung gestalten, eben auf der Basis jeweiliger finanzieller Unabhängigkeit voneinander, ist ihnen eh überlassen. Also wer das Klo putzt und wer die Möbel zusammen schraubt. Darum geht es bei dem Thema Emanzipation und Gleichberechtigung auch gar nicht.
 
Ich sehe eher das Problem, dass Du leider so gar nichts von dem was ich schreibe verstehst .... Aber Du könntest natürlich auch Fragen stellen ... und nicht nur deine Meinungen bestätigt sehen wollen ....

Was soll ich denn da noch fragen? o_O
Du bist dafür, daß Männer mehr Rechte als Frauen haben, Du schreibst es ja selber. Was soll man da noch groß diskutieren, ich kann bei einem Rassisten, der sagt, daß Weiße mehr Rechte als Schwarze haben sollen, auch nicht viel drüber reden, das ist eine innere Einstellung, ich sehe es halt anders.
Ich bin absolut dafür, daß Männer und Frauen die gleichen Rechte haben sollen, das sind die beiden Hälften der Menschheit, eine kann nicht ohne die andere existieren, keine von beiden ist besser als die andere, keine ist wichtiger als die andere und verdient deswegen mehr Rechte. Ungleichgewicht und Ungerechtigkeit führen nur zu Leid, wie man überall auf der Welt sehen kann.
 
Die deutsche Sprache hat halt keinen geschlechtsneutralen Plural.
Könnte durchaus sein, dass das an der historischen Vorherrschaft der Männer liegt.
Dass Gott männlich ist, ist da auch kein Zufall. Andererseits allerdings ist die Sonne und die Erde zum Beispiel weiblich.
So extrem ist das also auch nicht.

Aber grundsätzlich ist der weibliche Plural in unserer Sprache halt extrem exklusiv, was für die männliche Form nicht gilt. Umgekehrt ist es hingegen nie klar, ob da nur Männer in einer Gruppe sind, wenn man den männlichen Plural benutzt.

Man kann Sprache nicht planen. Wer das künstlich versucht, braucht sich nicht zu wundern, wenn er oder sie komisch angeschaut wird. Und das hat nichts damit zu tun, welches Geschlecht diese Person hat, die das versucht. Das passiert jemandem auch, wenn er oder sie den Nachbar oder die Nachbarin fragt, ob er oder sie heute schon mit seinem Canis lupus familiaris raus gegangen ist. Überall den weiblichen Plural hinterherzustellen macht die Sätze wiederum unnötig lang. Ich denke auch, dass es sinnvoll ist, das in bestimmten Ansprachen zu tun ("Liebe Studenten und Studentinnen" usw.). Aber wenn der Schüler davon schreibt, dass die Lehrer heute einen Ausflug unternommen haben, dann sollte klar sein, dass die auch weiblich sein können. Und wie oben gesagt, würde man normalerweise geradezu davon ausgehen, dass darunter Frauen sind. Würde er von den Lehrerinnen sprechen, denkt jeder, dass das wohl ein spezieller Ausflug der weiblichen Lehrerschaft war.

Immerhin, Frauen haben dadurch einen Plural speziell für sich selbst.

Insgesamt akzeptiere ich die Prämisse hier, aber dass sich Leute daran stören, wenn andere Personen Sprache künstlich planen wollen, hat mit patriarchalischem Gedankengut absolut gar nichts zu tun. Wer fordert, dass Tiere nur mit dem lateinischen Namen bezeichnet werden sollen, oder wer jedes englische Lehnwort übersetzen will, wird genauso schief angeschaut.
Das erinnert halt an eine Diktatur.

P.S: Stefanowitschs Aussage, dass sich Männer da "immer" mitgemeint fühlen würden ist Unsinn. Der weibliche Plural ist exklusiv und Frauen würden sich explizit daran stören, wenn Männer das inklusiv interpretieren würden.
 
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P.S: Stefanowitschs Aussage, dass sich Männer da "immer" mitgemeint fühlen würden ist Unsinn. Der weibliche Plural ist exklusiv und Frauen würden sich explizit daran stören, wenn Männer das inklusiv interpretieren würden.

Ach ja ... aber dass Frauen sich in der männlichen Form immer "mitgemeint fühlen dürfen", das ist normal.
Es ist nicht schlimm , das mal umzudrehen. Kein Mann wird daran sterben.
 
So muss der Mann dann die Altersvorsorge für die Frau mit übernehmen, denn für ihre Arbeit, die monetär für sie NULL bringt, müsste er es ausgleichen..
Dafür vedient ein Mann meistens mehr Geld.

Und überhaupt, wer möchte denn um sein Taschengeld beim Partner betteln und anstehen, oder aber seinen Lebensstil dermaßen zurückfahren, nur um zu Hause bei den Kindern bleiben zu können?....
Als ich daheim war, hatte ich die Karte von meinem Mann, weil ich den Einkauf und die Zahlungen erledigt hab, wenn ich um Geld betteln hätte müssen, hätte ich den Haushalt nicht geführt.

Die Frau trägt Risiko und den späteren Nachteil auf fast allen Ebenen. Das ist ungerecht. Er muss im schlimmsten Fall damit rechnen Unterhalt zu zahlen, eine Leistung, die den Hinterbliebenen Kindern und der Frau aber rechtlich und natürlich zusteht....

Unterhalt zahlen zu müssen, ist aber auch ein "Nachteil".
Ich sehe hier schon beide Seiten, mein Mann auch. Das liegt vielleicht daran, weil wir uns öfter abgewechselt haben, mit Karriere und Kinder, dann kennt man beide Seiten. Das ist bei vielen Dingen so, z.B. Unternehmer sein und Dienstnehmer, wenn man beide Seiten kennt, urteilt man nicht mehr so ungerecht über den anderen.
 
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