Wenn man einen dummen Handlanger findet, ist das schlauer als selbstmachen.

So denken Männer doch auch, wenn sie meinen, Frauen seien besser für so fade jobs wie Kinderversorgerei und Putzen zuständig.

*scherz natürlich*
Aber die Frage steht nach wie vor im Raum ... warum hat es sich dann so entwuckelt? Ich denke die Krux liegt hier nicht so im aktuellen Tun, sondern eher in den Verschiebungen der Tätigkeiten bzw. deren "gefühlten" Wertikgekeiten, und nicht so sehr, dass man es tun müsste. Heute muss der Mann im Büro halt nicht mehr gefährlich und anstrengend jagen (ausser mit dem Schlaf kämpfen in endlosen Besprechungen). Und der Haushalt wird Frau ja auch ziemlich erleichtert. Die Frage ist, ob heute nicht sowieso schon eine Gleichwertigkeit existiert, und nur die Wertigkeiten/die Bilder nicht korreliert sind. Ein Mann arbeitet 40 Stunden im Büro ... die Kindererziehung und Haushalt sind zwar mehr verteilt, aber vom Aufwand her wahrscheinlich in Summe auch nicht mehr als 40 Stunden.
Wenn die Frau auch arbeitet, dann verschiebt sich das natürlich, wobei sowieso auch sehr viel dieser Arbeitszeit dann durch gekaufte externe Zeiten (Grosseltern, Kindergarten, Schule) abgedeckt wird ....
Also muss man eigentlich fragen ... was ist das persönliche Gefühl der einzelnen Menschen, dass die klassische Aufteilung zu Reibereien führt.
Wenn beide 40 Stunden arbeiten, dann muss man klarerweise aufteilen, das ist eh keine Frage.
Und auch wenn man es bei mir nicht vermutet, weil ich keine matronenhafte Statur aufweise, ich kann auch ohne meine Männer tapezieren, Malerarbeiten übernehmen, Kacheln von der Wand runterzimmern und Möbel zusammenbauen (wobei ICH vorher die Anleitung lese *g*). Immer mehr Baumärkte entdecken die Frau als Kundin, bieten Kurse im Umgang mit Werkzeug an, wo Frau all das lernen kann, was ihr gesellschaftlich mehr oder minder über Generationen aberzogen wurde.

, mit der Anleitung hast Du recht.
Also die Baumarktkurse sind zum Schmeissen. Da lernt Frau genau nichts, es sind nur Werbeaktionen einzelner Firmen für ihre Werkzeuge.
Ausserdem ... mal irgendwo eine Schraube reindrehen (und so kenne ich die Frauen mit "Werkzeug"), ist halt nicht wirklich qualitative Arbeit (z.B. Stromleitungen normgerecht verlegen, Möbel bauen (selber, nicht zusammenbauen) ... da kenne ich nur ganz wenige Frauen die das halbwegs können. Dafür konnen die meisten Frauen wieder gut einrichten, was bei Männern halt immer recht spartanisch ausfällt. Und das sehe ich als Partnerschaft ... beide positiven Eigenschaften nutzen, um mehr daraus zu machen.
Was die Frauen in muslimischen Kulturkreisen angeht: die Frau darf dort in vielen Ländern nicht einfach ohne Zustimmung ihres Mannes verhüten, dann macht sie sich strafbar. Oder aber Verhütungsmittel stehen nciht zur Verfügung UND die Frau darf sich sexuell dem eigenen Mann nicht verweigern.
Ja, war bei uns ja auch lange so. Die Einführung der modernen Verhütung hat dann die Kinderanzahl ziemlich drastisch reduziert (könnte auch ein Grund für das Aussterben Europas sein).