Wenn Frauen die Norm sind ...

Zum Teil ja, weil Mann diese Rechte braucht, um sich selber leben und die Urmuster der Zweigeschlechtlichkeit erhalten zu können (Archteypen sollten dir ja was sagen). Was aber nicht bedeutet, dass dadurch die Frau schlechter gestellt werden muss. Denn als wirklicher Mann kann man die Frau gleichwertig neben sich stehen haben, ohne dass man sich dadurch weniger männlich fühlt. Erst negative psychische Dispositionen - allen voran Probleme im Selbstbewusstsein, vor allem in der Pubertät (eben mangels fehlender Mannbarkeitsrituale) - machen einen Kampf daraus ... und die gehören halt aufgeräumt.

Das ist eine sehr lustige Sichtweise, finde ich. Weil Männer psychisch zu schwach sind, brauchen sie mehr Rechte als Frauen.

Welche Rechte, so ganz konkret, schweben dir da vor?

Meiner Erfahrung nach muss ein wirklicher Mann nicht darauf pochen, eine Frau zu entrechten, um sich gleichwertig zu fühlen. Und Mannbarkeitsrituale sind ja ok, wenn sie nicht zu Lasten der Frauenrechte gehen. Und sein Selbstbewusstsein sollte sich jeder Mensch aus seinem Inneren heraus aufbauen, nicht darüber, seine Geschlechts-gegen-genossinnen nach unten zu drücken.
 
Werbung:
Ich hatte das Glück, einen zu finden, er ist kein Macho, er ist auch nicht besonders groß, er kann kochen und bügeln und er sieht mich als gleichwertige Partnerin, er ist vermutlich kein typischer Mann, auf den Frauen im allgemeinen stehen, da bin ich aber sehr froh darüber. Bei vielen Dingen, bei den meisten, darf ich entscheiden und er ist auch froh darüber, wenn ich ihm vieles abnehme, was ihn nicht interessiert, wir ergänzen uns.

Na ja, das ist halt so die Gratwanderung in unserer Gesellschaft, und eine Sache der persönlichen Prioritäten. Wenn ich sehr viel Gewicht auf der Sexualität habe, dann werde ich mir natürlich den geilen männlichen Macho suchen. Aber das Leben lässt sich natürlich leichter mit einem Partner bestreiten, der tatsächlich Partner sein kann, und dafür halt nicht so sehr die Wolke im Bett.
Und wie die Aufteilung dann ist, welche Prioritäten man für sich selber hat, und wie man das Geben und nehmen wertet, das liegt halt dann auch viel in der Erziehung.

Und dazwischen gibt's halt jede Menge Grauzonen ... ob ein Vater gesucht wird, für den man alles tut um ihm zu gefallen ... oder eher jemand der einen schlägt oder psychisch fertig macht, weil das hat Papa auch immer getan und damit kann man umgehen ... oder mit Süchtigen in irgendeiner Form ....
 
Ach geh, gestern nicht gelesen. Das Urmuster bezieht sich ja darauf, dass die Frau immer wieder Kinder bekommt. Dass das jetzt in unserer Gesellschaft nicht so ist, sondern tatsächlich zeitlich auf 1-2 Kinder beschränkt, dafür kann ja das Urmuster nichts.

Klar braucht Frau aus praktischen Erwägungen in unserer Gesellschaft deshalb ein ergänzendes Programm für ihr Leben ... nur wird es eben durch unsere Gesellschaft eher mehr als weniger erzwungen. Eben - und da schließt sich der Kreis - durch die fehlende Sicherheit für die Frau (die grundsätzlich auch ohne Einschränkung ihrer Freiheiten zu erreichen wäre).
Frauen wissen schon seit Jahrtausenden, wie man verhütet. Erst Männer haben dieses dann später dieses Geheimwissen genannte Fähigkeiten verucht zu unterdrücken.

Zu sagen eine Frau braucht ein ergänzendes Programm, quasi einen zusätzlichen Lebensinn, weil sie nicht permanent mit Schwangerschaft und Kinderaufzucht beschäftigt ist... das ist echt, ich sage mal so wertneutral wie es mir möglich ist: interessant. *g* Dann müsste es umgekehrt ja Männer nicht interessieren in die Kneipe zu gehen oder Hobbies auszuüben, weil sie ausschließlich damit beschäftigt sein müssten, die Familie zu "ernähren".
 
Frauen wissen schon seit Jahrtausenden, wie man verhütet. Erst Männer haben dieses dann später dieses Geheimwissen genannte Fähigkeiten verucht zu unterdrücken.

Zu sagen eine Frau braucht ein ergänzendes Programm, quasi einen zusätzlichen Lebensinn, weil sie nicht permanent mit Schwangerschaft und Kinderaufzucht beschäftigt ist... das ist echt, ich sage mal so wertneutral wie es mir möglich ist: interessant. *g* Dann müsste es umgekehrt ja Männer nicht interessieren in die Kneipe zu gehen oder Hobbies auszuüben, weil sie ausschließlich damit beschäftigt sein müssten, die Familie zu "ernähren".

Na ja, sagen wir mal so, sie kann sich heute ein Alternativprogramm leisten. Schau' einmal bei den islamischen Frauen ... minimum 4 bis 8 oder 10 Kinder ... Die kommt nicht mehr wirklich zu viel. Ich denke aber doch, dass die Sinnfrage nicht so ganz irrelevant ist. Du hast nämlich noch die Arbeit vergessen, in deiner Aufzählung. D.h. der Tag einer Frau war in Naturvölkern tatsächlich ziemlich ausgelastet. Wobei das ja nicht nur zwingend Geburten waren, sondern auch die Beaufsichtigung der Kinder (meistens junge Frauen) oder das grundlegende Unterrichten der Kids (meistens die Älteren). Unsere Gesellschaft bietet wahrscheinlich erstmals jetzt die Dienstleistungen, dass sich die Frau überhaupt über anderes Gedanken machen kann (dafür kommt uns mehr und mehr die Kultur des Feierns abhanden, weil es in unserem Jahreslauf nicht mehr der arbeitsfreie Höhepunkt ist, sondern nurmehr etwas, das man halt auch konsumiert und fast jeden Tag haben kann).

Auch auf die Gefahr hin, wieder einen neuen Zweig aufzumachen ... Hobby ist ein sehr interessantes Thema. Zum Einen ist es natürlich das Umsetzen der natürlichen Kreativität, zum Anderen ist es aber auch das Üben von Fertigkeiten.
Und weil wir hier gerade so bei den "selbständigen" Frauen sind ... warum rufen dann alle immer danach, wo denn der Mann sei, der ihre Möbel zusammebauen, ihren Abfluss durchputzen (na ja, ööhm :ROFLMAO:), tapezieren, das Auto reparieren oder, oder, oder?
Klar, ich kan mir bei entsprechendem Einkommen diese Leistungen auch kaufen. Aber warum entwickelt Frau diese Fähigkeiten nicht auch selber? Genau das ist das Hobby (oder die vielen Hobbies, wenn ich von mir ausgehe), erworbene (in dem Fall praktische) Fertigkeiten zu üben und bei Bedarf zur Verfügung zu haben. Andere Hobbys unterstützen die Kreativität (bei beiden Geschlechtern), alle "schönen" Künste.
Ich kann mich leicht über die Hobbys meines Mannes aufregen ... Hauptsache er ist da, wenn etwas zu machen ist :cool:. Also auch etwas, um die Familie zu erhalten.
 
Gerade DIE nicht! :D

Na geh! Wie viele deutsche Singles (und nicht nur die) fahren auf Sexurlaub nach Italien, Griechenland, in die Türkei, nach Tunesien .... Weil da die "echten" Männer sind. Für geilen Sex braucht's weder Bildung (wie war das mit "dumm bumst gut"?), noch hochstehende Ethik oder einen super Job :cool:.

Wie viele von den Kids stehen auf unsere Migranten, dunkle Haare, dunkle Augen, männlich ....
 
Aber kulli hatte Machos angesprochen und keine Männer, die "stark und männlich" sind. Für mich sind Machos nicht stark. Ganz im Gegenteil.

Starke Männer sind für mich solche, die ein losgelöstes Selbstverständnis von sich haben und nicht darüber nachdenken, wie sie auf andere wirken, wenn sie dieses oder jenes - eben auch im Gegensatz zum Kollektiv - auf ihre ganz eigene Art händeln. Das empfinde ich als sexy bei einem Mann. Da ist jemand, der weiß, was er will und die gesamte sonstige Weltdenke ist ihm dabei egal.

Für mich müssen Männer autark sein, "speziell", eigenständig und vor allen Dingen locker, locker, locker.....

Lg
Juppi


Jepp - ich nenn das immer "souverän"


:o
Zippe
 
Werbung:
Zurück
Oben