Wenn Frauen die Norm sind ...

...Ich kenne unheimlich viele "starke" Frauen ... für einen Mann ganz tolle Gesprächspartnerinnen, intelligent, aktuell und auf Zack, logisch denkend und zielstrebig. Und sie alle haben 2 Dinge gemeinsam: sie trauern bis zu einem gewissen Grad ihrer Weiblichkeit nach, und sie finden unheimlich schwer einen Partner...

Ich hatte das Glück, einen zu finden, er ist kein Macho, er ist auch nicht besonders groß, er kann kochen und bügeln und er sieht mich als gleichwertige Partnerin, er ist vermutlich kein typischer Mann, auf den Frauen im allgemeinen stehen, da bin ich aber sehr froh darüber. Bei vielen Dingen, bei den meisten, darf ich entscheiden und er ist auch froh darüber, wenn ich ihm vieles abnehme, was ihn nicht interessiert, wir ergänzen uns.
 
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Darum gehts doch - es ist nicht natürlich angelegt, wie hier dauernd - auch von dir - behauptet wurde.
Es ist einfach klischeebedingte, gesellschaftliche Erziehung.
Und daran wird was geändert. Endlich!

Was ist natürlich? Es ist eine Entwicklung, die seit 200k Jahren stattfindet, und immer wieder in die gleichen Bahnen läuft (ausser bei kleinen Ausnahmen, um deine Matriarchate zu würdigen ;)). Es ist also keine "klischeebedingte gesellschaftliche Erziehung", sondern es ist ein Mechanismus der sich auf Grund der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung und den Anforderungen der "Brutpflege" eingestellt hat.

Ich kann aber keine zweigeschlechtliche Spezies aus Neutren produzieren ... denn dann fehlt die sexuelle Spannung, die erst eine Fortpflanzung und damit den Erhalt der Gesellschaft ermöglicht. Und genau das sieht man in Europa seit der "verweiblichung" durch die Emanzpation (und teilweise auch durch esoterische Ansätze), aber natürlich auch durch die Gesellschaft ... die Geburtenrate geht zurück, die sexuelle Unlust nimmt zu (ich habe völlig frustriert festgestellt, dass es tatsächlich schon Webseiten mit grossem Zulauf für sexuell desinteressierte Menschen gibt). Das ist halt der Weg, auf den uns diese ganze Emanzipationsgeschichte führt ... wenn wir Mann nicht Mann und Frau nicht Frau sein lassen. Wenn wir keine Initialisierungsrituale mehr haben, damit die Kids wissen, so sie stehen, und dass sie Mann oder Frau sind.
 
diese zwangsherbeigedeutelten blöden argumente, die sich auf biologie beziehen sind dumm.
Wenn wir biologische, mentale und psychologische Unterschiede
unter den Tisch kehren, bleibt als einziges Argument das Recht!

Wenn wir NUR die biologischen Unterschiede ausklammern,
verschließen wir uns einer gesamtheitlichen Betrachtung o_O

Aber beim Thema Recht geht's auch nicht um Gesamtheit!
So gesehen liegst Du da völlig richtig!​

Ischi​
 
Es ist also keine "klischeebedingte gesellschaftliche Erziehung", sondern es ist ein Mechanismus der sich auf Grund der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung und den Anforderungen der "Brutpflege" eingestellt hat.

Die zeitlich sehr begrenzt ist. Das vergisst Du gerne. Das Leben im Clan ist der Ursprungszustand und nach dem Abstillen nach damals spätestens zwei Jahren passt man untereinander auf die gemeinsamen Kinder auf, Männer wie Frauen.

Sobald die Kinder laufen können ist diese Phase vorbei und da eine Frau zum Glück heutzutage gut und gerne 80 Jahre alt werden kann, sind die 4-6 Jahre "Brutpflege" nicht weiter relevant. Abgesehen davon kann die auch ein Mann übernehmen, denn wesentlich ist für das Kind eine Hauptbezugsperson in den ersten Jahren zu haben, das dürfen auch zwei sein, die sich diese Aufgabe fair und gerecht teilen.

Das Patriarchat ist ein künstlich geschaffenes Ungleichgewicht. Zu Lasten der Frau und - auch mancher Männer.
 
Was ist für dich männlich? Mehr Rechte zu haben als Frauen?

Zum Teil ja, weil Mann diese Rechte braucht, um sich selber leben und die Urmuster der Zweigeschlechtlichkeit erhalten zu können (Archteypen sollten dir ja was sagen). Was aber nicht bedeutet, dass dadurch die Frau schlechter gestellt werden muss. Denn als wirklicher Mann kann man die Frau gleichwertig neben sich stehen haben, ohne dass man sich dadurch weniger männlich fühlt. Erst negative psychische Dispositionen - allen voran Probleme im Selbstbewusstsein, vor allem in der Pubertät (eben mangels fehlender Mannbarkeitsrituale) - machen einen Kampf daraus ... und die gehören halt aufgeräumt.
 
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Die zeitlich sehr begrenzt ist. Das vergisst Du gerne. Das Leben im Clan ist der Ursprungszustand und nach dem Abstillen nach damals spätestens zwei Jahren passt man untereinander auf die gemeinsamen Kinder auf, Männer wie Frauen.

Sobald die Kinder laufen können ist diese Phase vorbei und da eine Frau zum Glück heutzutage gut und gerne 80 Jahre alt werden kann, sind die 4-6 Jahre "Brutpflege" nicht weiter relevant. Abgesehen davon kann die auch ein Mann übernehmen, denn wesentlich ist für das Kind eine Hauptbezugsperson in den ersten Jahren zu haben, das dürfen auch zwei sein, die sich diese Aufgabe fair und gerecht teilen.

Das Patriarchat ist ein künstlich geschaffenes Ungleichgewicht. Zu Lasten der Frau und - auch mancher Männer.

Ach geh, gestern nicht gelesen. Das Urmuster bezieht sich ja darauf, dass die Frau immer wieder Kinder bekommt. Dass das jetzt in unserer Gesellschaft nicht so ist, sondern tatsächlich zeitlich auf 1-2 Kinder beschränkt, dafür kann ja das Urmuster nichts.

Klar braucht Frau aus praktischen Erwägungen in unserer Gesellschaft deshalb ein ergänzendes Programm für ihr Leben ... nur wird es eben durch unsere Gesellschaft eher mehr als weniger erzwungen. Eben - und da schließt sich der Kreis - durch die fehlende Sicherheit für die Frau (die grundsätzlich auch ohne Einschränkung ihrer Freiheiten zu erreichen wäre).
 
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