Wenn Frauen die Norm sind ...

Gesellschaftlich jedoch sieht es meistens so aus, wie KoL es beschreibt.
Das erklärt doch schonmal recht gut, warum ER es so sieht (und SIE es anders sehen möchte)

Es gibt viel zu tun für uns Frauen. Und zwar im Alltag, dadurch, dass wir für uns handeln. ;)
Genau das ist es was mich Kratzt an der sogenannten "Frauenbewegung"
Vor allem das Wort "Gleichberechtigung" ist ein rotes Tuch für mich ...


Ischariot​
 
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Man sieht, dass du den Artikel gar nicht gelesen hast. Und wenn, dann sichtlich nicht verstanden..
"Beide Wissenschaftlerinnen stimmen darin überein, dass sich die Sprechgewohnheiten ändern müssen, damit sich die Realität ändern kann"
Nein, das stimmt eben nicht.

Beispiel: Man hat versucht, ... ich weiß jetzt nicht, wie man sie momentan gerade nennen darf, Menschen, deren Haut schwarz bzw. dunkelbraun ist, anders zu nennen, ist deshalb die Diskriminierung weniger geworden?

Ursprünglich wurde ein Mensch Idiot oder Krüppel genannt, je nachdem ob er geistig oder körperlich "behindert" war oder nach Krankheit: Blinder, Tauber, Spastiker, Mongoloide, Zwerg, Liliputaner oder Riesen ....
Diese Wörter wurden zu Schimpfwörtern, also diskriminierend, manchmal abwertend gemeint, so hat man sie immer wieder zu neutraleren Begriffen geändert, zu Behinderter, behinderter Mensch, Kleinwüchsiger, Gehörloser, Hörbeeinträchtigter, Schwerhöriger, Mensch mit Handycap, mit Lernschwierigkeiten, mit Beeinträchtigungen, mit besonderen Bedürfnissen, Invalide, Pflegebedürftiger, Pflegefall, ....

immer wieder nutzen sich die Wörter ab, werden zu diskriminierenden und abwertend empfunden, also ersetzt man sie immer wieder durch neue, die sich auch wieder abnutzen....

Was soll das bringen? Außer, dann man nicht mehr weiß, welche Wörter man jetzt gerade noch verwenden darf?

Das Böse liegt doch nicht im Wort selber, sondern im Gedanken oder nicht?
 
Weil "Gleichberechtigung", wie das Wort schon sagt, allein auf die Rechte abzielt ...
Den Schrei nach "Gleichbepflichtung" hab ich bisher noch nicht vernommen!​

So, jetzt sind wir wieder bei der von Lucia geforderten Sprache und ihrem Gebrauch!

Bestenfalls könnte ich mich mit "Gleichstellung" anfreunden, aber das passt
auch nicht, weil ich nicht finde das man mit Gewalt gleich machen muß, was
im Grunde nicht gleich ist ...

Ischi​
 
Ja, aber das was Frau seit der Steinzeit bekommen hat, nämlich Sicherheit in den Aspekten in denen sie nicht so gut ist, in denen sie nicht ihren "Mann" stehen kann, die verliert sie dafür, weil sie in dem neuen System alleine dasteht. Und das zwangsweise, und so gar nicht freiwillig. Denn - im Moment ist noch das Glück, dass 99% der Männer noch nach dem alten Schema handeln ... der rettende Ritter auf dem weissen Pferd. Aber auch das wird sich natürlich mit der Emanzipation ändern, sobald die auch bei den Männern angekommen ist. Und dann steht Frau ohne jede Sicherheit da.

Ich glaube, Lion, du bist ein Romantiker. Der Mann als "rettender Ritter auf dem weißen Pferd" und die Frau wartet auf ihren "Sir Lanzelot?", welcher sie vor aller Gefahr beschützt? Sorry, aber das amüsiert mich jetzt gerade.;)

Lg
 
Es braucht einfach neue und bessere Modelle, dass man das individuell regeln kann.
Die werden uns nicht auf dem Silbertablett präsentiert werden. Warum auch, nach außen wird keiner laut und es läuft doch .....

Ich denke dass da auch die Kreativität und das Umdenken der betroffenen Familien gefordert ist. Und wenn beide voll berufstätig sind und/oder auf der Karriereleiter stehen, müssen die Kinder von Fremden/Außenstehenden erzogen werden. Das ist eine Entscheidung, die diese Familien für sich treffen.

Alleinerziehende beziehe ich da jetzt nicht mit ein, das ist immer eine ganz besondere Lebenssituation. Ich spreche hier nur von Paaren mit Kindern.

R.
 
Hi Ischariot,

Du gehst davon aus, dass man Menschen entweder gleich machen muss oder das Pflichten vernachlässigt werden.

Tatsache ist, dass Frauen diverse Rechte genommen wurden, seit sehr langer Zeit und derzeit noch in vielen Teilen der Welt. Genaugenommen müssten Frauen Zurückberechtigt werden. Nämlich das, was Männer ihnen nahmen, um selbst Vorteile zu ergattern, ist zurückzugeben.

Im Wesentlichen geht es zunächst um juristische Begebenheiten, aus denen sich das Alltagshandeln dann ableitet.

Von welchen Pflichten redest Du eigentlich? Wenn ich an Kinder denke, ja da sehe ich gleichermaßen Pflichten, nämlich die der Eltern, sich um ihre gemeinsamen Kinder zu kümmern, weil die Kinder ein Recht darauf haben.

Aber sonst? Beziehung ist immer freiwillig, für Mann und Frau gleichermaßen, sprich wie sie ihre Beziehung gestalten möchten, ist ihnen überlassen, solange sie sich im rechtlich zulässigen Rahmen befinden. Man muss ja weder heiraten, was Unterhaltspflichten mit sich bringt, noch gemeinsam Kinder bekommen, um die sich zu kümmern ist.

Und Gleichstellung ist nichts anderes, als das jedem Mensch unabhängig vom Geschlecht die bevorzugte Lebensweise offensteht.
 
Aus "Nigger", was in Amerika ein Schimpfwort war, wurde bei uns Neger als allgemein gültiger Begriff für Menschen mit dunklerer Hautfarbe, dann Schwarzer, Farbiger, Afro-Österreicher, Schwarzer Mensch, Schwarzafrikaner, Dunkelhäutiger
oder sogar Maximalpigmentierter

Was ist als nächstes die politisch korrekte Ausdrucksweise?

Das Ganze ist doch Schwachsinn (darf man das sagen?), die ganze Sprache dauernd zu verändern.
Da kennen sich nur mehr die Eingeweihten aus, ist das vielleicht Absicht, die dahinter steht, um die anderen, die nicht mitmachen, zu diskriminieren?
 
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Genaugenommen müssten Frauen Zurückberechtigt werden. Nämlich das, was Männer ihnen nahmen, um selbst Vorteile zu ergattern, ist zurückzugeben
Also jene Vorteile wie für Ideologien in den Krieg ziehen zu dürfen?
Oder sich für ein Familieneinkommen abzurackern?


Von welchen Pflichten redest Du eigentlich?
... siehe Oben!

Und Gleichstellung ist nichts anderes, als das jedem Mensch unabhängig vom Geschlecht die bevorzugte Lebensweise offensteht.
Da bin ich ganz bei Dir. Berufliche Chancengleichheit sollte gegeben sein ... und das ist
kein "Kampf" den Frauen allein und gegen die böse Männerwelt ausfechten müssen ...

Wir bilden derzeit sowohl männliche als auch weibliche Lehrlinge aus im Betrieb.
Ich sehe darin absolut kein Problem ... aber ich sehe auch wie sich die geleistete
Arbeit geschlechtsspezifisch unterscheidet.
Genau da sage ich das Männer und Frauen eben nicht gleich sind.​

Ischi​
 
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