Fantastfisch - Dein Beitrag tut ziemlich wohl und zeigt mir mal, dass ich vermutlich doch nicht komplett daneben bin. Danke dafür.
Immerhin hab ich fast 10 jahre lang aktiv daran gearbeitet, eine Kindheit voller sexueller Grenzüberschreitungen wieder auszumerzen.
Grad zu biegen, was sich noch richten ließ. - Alles wurde nicht geschafft. - So konnte aus Grausen und Ekel vor Sex und Anmache keine Lust - kein Verlangen danach gedrechselt werden.
- Macht in meinem Leben auch nicht viel aus, weil ich privat eher zurückgezogen lebe und diese Energien wohl als Kreativität auslebe.
Jedoch in solchen Situationen wie geschildert kann ich dann eindeutig noch nicht locker damit umgehn. Da kommen mir einfach noch Kotzgefühle hoch.
- Aber zum Glück hab ich das auch zum erstenmal (nach meiner Kindheit) so erlebt und ists nicht alltäglich.
Ich denke, dass ich nicht gut erkennen kann, wenn etwas in Richtung Anmache geht. Viele hier haben geschrieben, sie hätten früher reagiert.
>Sie hätte es auch ins Lächerliche ziehen können, ihn mit Humor besiegen. Je nach Situation halt.
Dieser Mensch ist sie jedoch nicht denn dazu gehört selbstvertrauen .
Selbstvertrauen an sich ist ansonsten nicht mehr Problem. Bin auch in leitender Position tätig, es ist mir kein Problem, 30-40 Leute durch die größten Umwälzungen zu führen, die hier je stattgefunden haben und zur Fusion mit komplettem Neubeginn zu leiten. Verhandlungen mit Chefetage, Fußfolk und Nebenstellen. - War nicht mein Wunsch das zu machen, aber wurde mir sehr nahegelegt, es zu übernehmen.
Müsst ich da erst um Respekt und Anerkennung und Grenzen kämpfen, wär ich da nicht.
So hat jeder Mensch auch seine wunden Punkte. - Und genau daran darf jetzt wieder mal gearbeitet werden