Was ist deine schlimmste Angst?

Also es mag wie ein Jammern wie auf höchstem Niveau klingen, aber ich hab echt Schiss davor, mich beim ersten Gig katastrophal zu verspielen...was mich aber nicht davon abhält, es einfach zu tun...xD
Is doch völlig wurst. Das ist ganz normales Lampenfieber. Ich brauche dir ja nicht zu sagen, dass du es selber weißt, das es völlig wurst ist, ob du Fehler beim Spielen machst, denn die Wenigsten werden es merken. Hauptsache du spielst mit all deiner Hingabe. Darum geht es doch. Leidenschaft und Liebe.
 
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Is doch völlig wurst. Das ist ganz normales Lampenfieber. Ich brauche dir ja nicht zu sagen, dass du es selber weißt, das es völlig wurst ist, ob du Fehler beim Spielen machst, denn die Wenigsten werden es merken. Hauptsache du spielst mit all deiner Hingabe. Darum geht es doch. Leidenschaft und Liebe.

Who are you? :)

Du hast grad mal 2 Postings verfasst;sehr verdächtig:eek: danke für den euphonischen Beistand, doch ich möchte nicht, daß hier polarisiert wird.
Ich hab anscheinend mal aufgezeigt, als sehr einfach strukturierte Leute aus Vorstellungshausen auf der Suche nach ihrem einfachen Feindbild waren :winken2:

Was die Einschätzung meiner Ängste angeht, stimmt es wohl, daß eine situationsbedingte Angst unbekannt ist, solange man noch nicht in dieser Situation war.
Mit den einfachen Worten einer alten Lehrerin muß ich aber auch nicht in den Dschungel gehen und mich von einem bengalischen Tiger in den Arsch
beissen lassen, nur um diese Erfahrung zu machen.

Was die Musik angeht, ist zumindest der Sänger ein Profi, seit über 25 Jahren in mehreren Punk und Metalbands im Geschäft.
Der sagt auch, daß es vorkommen kann, daß man sich verspielt...der wurde schon zigmal ausgebuht...seine herrlichste Anekdote aus dem Publikum: "Was seid ihr für eine Scheiss RocknRollband"
Das muß man alles aushalten können...xD

Ich merke hierbei bloß auch eine Vermeidungsstrategie...ich will nen Leadgitarristen hinzuziehen...der Kollege meint nö...das wird noch ausdiskutiert...
Wie auch immer...die Leidenschaft ist sicher da...ich geniesse auch das Unperfekte, den Weg, wenn ich mich auch manchmal ärgere, nicht alles so ausdrücken zu können, wie ich es im Ohr hab.
Nur der Jahresrückblick und alte Aufnahmen zeigen mir, daß ich doch Fortschritte gemacht hab.
Es macht einfach zu viel Spaß und in der Musik ist soviel Magie verborgen...fängt ja auch beides mit M an! :D

Letztendlich haben wir uns dazu entscheiden, auch aufzutreten, wenn es noch nicht perfekt ist, ansonsten dürfte ich erst in 5-10 Jahren da raus...sich dem Lampenfieber vielleicht etwas verfrüht auszusetzen ist halt so ein gewisser Nervenkitzel^^ ...Corona sei Dank werden wir aber nicht gleich morgen auftreten, sonder ehestens erst im Frühjahr 2021...
 
Meine schlimmste Angst ist wohl die Flugangst. Also die Minuten vor dem Absturz, so es denn einen gibt. Ich habe kürzlich die beiden Abstürze einer Boeing 737 Max im Flugsimulator mitverfolgt und hatte das Gefühl, dass es ein wenig geholfen hat, um das nächste mal die Angst zu überwinden. Geflogen bin ich schon mehrmals, aber ich weiss nicht, wann ich das nächste mal den Mut wieder finde.
 
Schöne Frage :)
Meine größte Angst ist es, den Überblick zu verlieren. Gepaart mit einer leichten Ablenkbarkeit, sind Routineaufgaben und ritualisierte Abläufe nix für mich.

Obwohl ich mir viele Sachen merken kann, steht mir in der Praxis doch nicht das gesamte Wissen zur Verfügung. Gerate ich dann in Streß, vergesse ich ein Detail und weil ich weiß, daß ich was vergessen hab, ist die Gefahr groß, den ganzen Zusammenhang aus den Augen zu verlieren.

Momentan übe ich mich darin, nicht die ganze Zeit die Luft anzuhalten und stattdessen das Chaos zu umarmen.
 
Echt lustig der Thread, vorallem der Beef zwischen Nilpferd und Kätzchen und dann kommt ein Unbekannter und verteidigt das Kätzchen :ROFLMAO:

Meine größte Angst ist dass meinen Kids was passiert.
Seit ich 1 Kind verloren habe, dachte ich mir immer, mich kann in diesem Leben nichts mehr erschüttern.
Weil wenn Du diesen Supergau überstehst, schlimmer kanns nicht mehr kommen und statistisch ists eher unwahrscheinlich, dass das noch einmal passiert.

Und dennoch bleibt tief drinnen immer noch eine Restangst. Die wird vermutlich auch bleiben, solange ich lebe. Da kann der Kopf noch soviel anderes sagen.
 
Seit ich 1 Kind verloren habe, dachte ich mir immer, mich kann in diesem Leben nichts mehr erschüttern.
Weil wenn Du diesen Supergau überstehst, schlimmer kanns nicht mehr kommen und statistisch ists eher unwahrscheinlich, dass das noch einmal passiert.

Und dennoch bleibt tief drinnen immer noch eine Restangst. Die wird vermutlich auch bleiben, solange ich lebe. Da kann der Kopf noch soviel anderes sagen.

Ich bewundere dich und andere, wie stark ihr seid......ich glaube ich würde sowas nicht überleben.
 
Ich könnte Ängste niemals vergleichen. Jede ist größer als die vorherige - sonst wäre man ja ziemlich schnell angstfrei.
Allerdings lässt sich ja auch erfahren, dass keine Angst größer ist als man selbst.
 
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