Warum versuchen wir andere von unserem Weltbild zu überzeugen

Werbung:
morgenröte;3145741 schrieb:
Für mich hat drüber stehen immer etwas mit weiser Gelassenheit zu tun gehabt aber vielleicht werd ich es noch mal überdenken.

Aber unbedingt. Nix ist so nervig, wie arrogante Immerdrübersteher, egal wie daneben und falsch sie liegen.
 
Spirituelle Entwicklung macht also aus Duckmäusern Drübersteher?
Ist immer noch dasselbe Spiel, oder nicht?


Nein ist es nicht mehr.

Ich kann (es) von dir nicht erwarten. Es liegt an mir, das zu beenden.

Lieben Gruss
Paulus

Hat halt alles immer zwei Seiten.

Zu Beginn der spirituellen Entwicklung passiert es oft, das durch die Anfangsverwirrung mächtig Arroganz entstehen kann und aus ehemaligen Duckmäusern erst mal arrogante Drübersteher werden- dann ist es aber ja noch keine endgültige Fassung, sondern nur die Gehversuche.

Bei weiterer Entwicklung entwickelt sich dann das tatsächliche Drüberstehen- man könnte auch sagen: die Gelassenheit der eigenen Meinung- denn da man sich ihrer sicherer wird, ist sie von anderen Meinungen nicht mehr zu verunsichern.

Das kann aber trotzdem von Menschen mit unsicherer Meinung als arrogant gewertet werden, was sich aber meiner Ansicht nach dann um eine Projektion handelt, weil der mit der unsicheren Meinung nur seine Unsicherheit erkennt, nicht aber die Wahrheit der Ansicht des anderen, da er ja noch unsicher ist.
 
Finde ich nicht. Wenn jemand drüber steht, dann kommt die Meinung des anderen nicht zu Wort. Der erste steht dann über der Meinung des nächsten.

Das Drüberstehen mit Nachsicht oder Gönnerhaftigkeit gleichzusetzen fand ich schon immer merkwürdig.

Das sich Drunterfühlen ist doch der wahre gefühlte Grund, dass die Meinung oder Person eines anderen über sich selbst gestellt und angeprangert wird.

Fühle ich mich gleich-wertig, stelle ich mich und meine Meinung daneben, bei erkennbaren Angriffen selbstverständlich erhebe ich mich, wenn ich dazu keine Resonanzen habe.

Das ist das kosmische Gestz der Resonanzen, oder Anziehung.

Die Nachsicht des über mich gestellten empfinde doch auch nur immer ich selbst. Das hat doch mit dem, den ich über mich stelle nichts zu tun. Das ist doch meine eigene Empfindung

Ich unterstelle dem anderen doch nur mein eigenes Verständnis für die Angelegenheit. Es bleibt mein eigenes.

Lieben Gruss
Paulus
 
Fühle ich mich gleich-wertig, stelle ich mich und meine Meinung daneben, bei erkennbaren Angriffen selbstverständlich erhebe ich mich, wenn ich dazu keine Resonanzen habe.

Aber dennoch kannst du doch erkennen, dass eine Aussage zu etwas falsch ist im Gegensatz zu deiner erkannten Wahrheit, oder nicht?
 
morgenröte;3145741 schrieb:
Für mich hat drüber stehen immer etwas mit weiser Gelassenheit zu tun gehabt aber vielleicht werd ich es noch mal überdenken.

So hat man es mir auch versucht anzubringen, doch eines Tages lernte ich selbst zu denken und erkor es als für mich nicht stimmig.
 
Das ist das kosmische Gestz der Resonanzen, oder Anziehung.

Die Nachsicht des über mich gestellten empfinde doch auch nur immer ich selbst. Das hat doch mit dem, den ich über mich stelle nichts zu tun. Das ist doch meine eigene Empfindung

Ich unterstelle dem anderen doch nur mein eigenes Verständnis für die Angelegenheit. Es bleibt mein eigenes.

Nur ist das Gesetz nicht das alleine wirksame. Im Gegenteil. Somit die Schlussfolgerungen schlichtweg völlig unkorrekt!

Ist so also ob du sagst ein Auto fährt mit der Batterie und den Rädern, weil du den Motor und die Benzinversorgung einfach ausblendest, für nichtexistent erklärst!
 
Das sich Drunterfühlen ist doch der wahre gefühlte Grund, dass die Meinung oder Person eines anderen über sich selbst gestellt und angeprangert wird.

Fühle ich mich gleich-wertig, stelle ich mich und meine Meinung daneben, bei erkennbaren Angriffen selbstverständlich erhebe ich mich, wenn ich dazu keine Resonanzen habe.

Das ist das kosmische Gestz der Resonanzen, oder Anziehung.

Die Nachsicht des über mich gestellten empfinde doch auch nur immer ich selbst. Das hat doch mit dem, den ich über mich stelle nichts zu tun. Das ist doch meine eigene Empfindung

Ich unterstelle dem anderen doch nur mein eigenes Verständnis für die Angelegenheit. Es bleibt mein eigenes.

Lieben Gruss
Paulus

Find ich nicht, dass hier der Kehrwert hochgeputscht wird. Denn dann müsste jener, der sich drüber stehend zu empfinden meint, ja in Wirklichkeit sich drunter fühlen.

Würde ich drüber stehen, würde ich es unter mir spüren, würde ich drunter stehen, würde ich es über mir spüren, doch erst wenn ich neben stehe, ist es frei.

Und nur weil du dem anderen dein eigenes Verständnis unterstellst, so gilt das für mich noch lange nicht.

Denn wenn ich das tun würde, dann müsste ich ja verstehen. Und Verstehen ist nur bei sich tief Kennenden möglich und nicht bei jenen die sich nur lau berühren.
 
Werbung:
Zurück
Oben