Warum seid ihr Vegetarier?

Aber eben dieser Verwesungsgeruch ist bereits da, wenn du ihn noch nicht riechst. Dieser Verwesungsgeruch ist erriechbar ab Zeitpunkt Leichenstarre.

Deswegen bat ich dich ja, mal unbefangen hinzuriechen, um das Geruchsmuster zu erkennen, das ich meine.

Damit trägst du auch dazu bei, dass nasal-aktiven Veganern nicht mehr schlecht werden muss, wenn sie an öffentlichen Brutzelstellen, die's ja leider an jeder Ecke gibt, oder an Metzger-Hinterhof-Kantinen vorbeikommen oder glaubst du, es macht mir Spass, ständig eine Wäscheklammer mit mir rumzutragen? :)

Ich werde de Teufel tun und mich wieder ungesund ernähren... ;)
 
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:ironie:

Oh Mann, nur mal kurz rein gesehen und klar erkannt, es gibt eindeutig einen Grund, Vegan zu sein: Man muss irgendwie echt krank sein. Es gibt sicher noch mehr Gründe, aber die Beiträge über den Geruch sind sowas von eindeutig für Essgestörte - und die Erwartung, alle Welt solle sich doch bitte nach der Krankheit richten, damit einem "nicht schlecht wird" und man nicht "mit einer Wäscheklammer auf der Nase" rumlaufen muss - wie nennt man es doch gleich, wenn man die Welt schön säuberlich in gut und böse aufteilen muss?

Weißt du was, es ist nämlich so: Menschen, die sich biologisch artgerecht ernähren, sind ganz ganz böse, perverse, sadistische, widerliche, fressende, Leichengeruch liebende Höllenwesen, die sich gegen die armen Tiere und alle friedlichen und erleuchteten guten Menschen verschworen haben und die Welt vernichten wollen! Aber keine Sorge!
Der Kohl, der reine, unschuldige, ökologisch harmlose, der garantiert alle Eiweiße, Vitamine, Mineralien enthaltene und außerdem noch Krebs und Herz-Tot verhindernde, ja generell jegliches Unglück und den Klimawandel fernhaltende Heilsbringer wird uns retten!
Und dafür wird man sorgen, Jawoll und Notfalls eben mit Gesetzen und wehe, wer die bricht!
:ironie: aus.

Ist schon echt traurig.
 
@Farnblüte, warum so verallgemeinernd? Das hier ist sicher ein extremes Beispiel mit dem Geruch, auch ich kann das nicht wirklich nachvollziehen. Die meisten Veganer leben aus ethischen Gründen vegan und nicht weil sie sich vor Fleisch ekeln oder sie der Geruch stört. Ich selbst mag den Geruch von Fleisch zumindest von manchem, und wenn ich meinen Hunden Hühnerbrust anbrate würd ich davon am liebsten was klauen^^
Schade dass die "Nicht Veganer" oft große Sprüche klopfen bevor sie sich überhaupt mal ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt haben, denn wenn das jeder machen würde, müsste eigentlich jeder zu dem Entschluss kommen dass es gar keine andere Wahl mehr gibt als langfristig vegan zu leben sofern man den Planeten noch eine weile erhalten will ;) Daher finde ich persönlich es schlimm wenn Leute Kinder in die Welt setzen und sich nichtmal über deren Zukunft und Enkelkinder Gedanken machen und weiter so bequem und zerstörerisch leben wie bisher.
 
Ich bin jahrelang Vegetarierin aus Überzeugung und muss mich heute noch immer wieder rechtfertigen, warum ich kein Fleisch esse.
Ich mache es aus Tierschutzgründen, weil mir Fleisch einfach nicht schmeckt und sicher auch weil ich bereits als Kleinkind beim Schlachten zugesehen hab.
War ja schon immer die Harte😉

Ich will aber niemand bekehren und in meiner Gegenwart darf jeder Fleisch essen, soviel er will. Es muss sich auch niemand mir gegenüber rechtfertigen....
Übrigens, ich hatte noch niemals einen Eisenmangel oder andere Mangelerscheinungen!

....und nein, ich esse auch keinen Fisch ...
 
Ich bin jahrelang Vegetarierin aus Überzeugung und muss mich heute noch immer wieder rechtfertigen, warum ich kein Fleisch esse.
Ich mache es aus Tierschutzgründen, weil mir Fleisch einfach nicht schmeckt und sicher auch weil ich bereits als Kleinkind beim Schlachten zugesehen hab.
War ja schon immer die Harte😉

Ich will aber niemand bekehren und in meiner Gegenwart darf jeder Fleisch essen, soviel er will. Es muss sich auch niemand mir gegenüber rechtfertigen....
Übrigens, ich hatte noch niemals einen Eisenmangel oder andere Mangelerscheinungen!

....und nein, ich esse auch keinen Fisch ...

Über 20 Jahre lang wurde ich angemacht, weil ich Vegetarier wurde.
Selbst mein damaliger hausarzt meinte, daß ich das nicht überleben würde.
Und auch heutzutage ist mein veggie sein nicht 100% akzeptiert.
Als ich aufhörte Tiere zu essen, ende der siebziger , dachte ich, wenn ich mal 50 bin, dann ist selbstverständlich die Hälfte der menschen vegetarier---
nun, das war wohl eine fehleinschätzung :-(
 
farnblüte;4743007 schrieb:
:ironie:

Oh Mann, nur mal kurz rein gesehen und klar erkannt, es gibt eindeutig einen Grund, Vegan zu sein: Man muss irgendwie echt krank sein. Es gibt sicher noch mehr Gründe, aber die Beiträge über den Geruch sind sowas von eindeutig für Essgestörte - und die Erwartung, alle Welt solle sich doch bitte nach der Krankheit richten, damit einem "nicht schlecht wird" und man nicht "mit einer Wäscheklammer auf der Nase" rumlaufen muss - wie nennt man es doch gleich, wenn man die Welt schön säuberlich in gut und böse aufteilen muss?

Weißt du was, es ist nämlich so: Menschen, die sich biologisch artgerecht ernähren, sind ganz ganz böse, perverse, sadistische, widerliche, fressende, Leichengeruch liebende Höllenwesen, die sich gegen die armen Tiere und alle friedlichen und erleuchteten guten Menschen verschworen haben und die Welt vernichten wollen! Aber keine Sorge!
Der Kohl, der reine, unschuldige, ökologisch harmlose, der garantiert alle Eiweiße, Vitamine, Mineralien enthaltene und außerdem noch Krebs und Herz-Tot verhindernde, ja generell jegliches Unglück und den Klimawandel fernhaltende Heilsbringer wird uns retten!
Und dafür wird man sorgen, Jawoll und Notfalls eben mit Gesetzen und wehe, wer die bricht!
:ironie: aus.

Ist schon echt traurig.

:D:D sehr gut !


Man, man, man ,....eigentlich könnte ich euch beruhigen, je älter man wird ( nicht allgemein ) desto weniger hat man Lust auf Fleisch. Ich sehe es besonders bei eingen "Demenzerkrankten Personen" die lieber Süßes ( seeehr ungesund "ggg" ) essen , als Fleisch , obwohl hin und wieder einen Schweinsbraten sind sie auch nicht abgeneigt. :D:D Viele tun es wegem dem Gefühl es nicht mehr "beißen" zu können ,...tatsächlich .
Und einige wenige auch wegem dem Geruch : Doch der Geruchsinn ist immer individuell und subjektiv, dem einem steigt es in die Nase und es duftet, dem anderem ekelt davor , das hat aber nix mit dem realem Geruch des Tieres zum tun. ( Schon gar net mit Verwesung ect.; ) Das EINZIGE was wir alle gleich wahrnehmen mit dem Geruchsinn ist wenn etwas verbranntes in der Luft liegt: Schutzfunktion !
Ich vermute , weil es so individuell und subjetiv bewertet wird, dass es eben deswegen auch Vegetarier gibt ( net nur aus ethnischen Gründen ) , aber das sind immer noch ein kleiner Bruchteil als an Fleischessern und ich glaub da werd sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Natürlicher Prozess vom Individuum .

Einfach immer a Aufreger umsonst.

GLG Asaliah
 
Und einige wenige auch wegem dem Geruch : Doch der Geruchsinn ist immer individuell und subjektiv, dem einem steigt es in die Nase und es duftet, dem anderem ekelt davor , das hat aber nix mit dem realem Geruch des Tieres zum tun. ( Schon gar net mit Verwesung ect.; ) Das EINZIGE was wir alle gleich wahrnehmen mit dem Geruchsinn ist wenn etwas verbranntes in der Luft liegt: Schutzfunktion !

Du kennst das sicherlich, wenn am Ende der Saison die Blumen anfangen zu stinken, gar eine ähnliche Geruchsstufe annehmen wie Käsefüße, was natürlich an den Fäulnisbakterien liegt.

So was kann man natürlich individuell auch als Duft ansehen. In sofern ist der Geruchssinn subjektiv (sag einem Duftfußfetischisten, dass Füsse stinken und du erntest Unverständnis).

Wie eben auch beim Fleisch, bei welchem die Fäulnisbakterien ja ab Zeitpunkt Leichenstarre anfangen, Fäulnisgeruch zu erzeugen.

Übertüncht wird so was meist durch allerlei Pökeltricks, so dass es vom Vulgus nicht ganz so stark wahrgenommen werden kann.

Aber wenn man genau hinriecht, erkennt mans auch durch den Pökelduft hindurch, dass der Rest bereits am Faulen ist.

Nun stellt sich hierbei eine wesentliche Frage. Da ja eine überwältigende Mehrzahl der Weltbürger der Meinung ist, dass Fleisch gut riecht (und natürlich auch gut schmeckt), liegt das daran, dass sie den Fäulnisprozess nicht bemerken oder ist es wie bei den Faulblumen-Fetischisten, dass sie es zwar erkennen, es aber, quasi umgepolt, ganz einfach gutfinden? (Damals in meiner Klasse war zB einer, der hat immer Aa-Krümel und Popel gegessen, der hatte ne ganze Wäsche-Tonne von Popeln zu Hause und hat uns die auch angeboten, als wir bei dem zu Gast waren, als wärs das Normalste von der Welt, was wir natürlich absonderlich fanden, aber ihm gefiels halt).

Wenn die Fleischesser den Fäulnisprozess nicht bemerken, woran liegt das? Welche Manipulationsmechanismen wirken hier?

Und wie kann man diese überwinden? Wie kann man die "Kunst des Genau Hinriechens" ent-wickeln bzw. wie kann man die Nase (und damit einhergehend den Geschmackssinn) als Erkenntnisorgan einsetzen?

Das mit der Schutzfunktion kommt dann natürlich viel deutlicher zum Tragen, wenn einem das Erkenntnisorgan Nase nämlich sagt "Halt! Stop! Da ist was faul!"
Halte ich für genauso wichtig, wie wenn einem das Erkenntnisorgan Nase signalisiert "Da brennts! Schnell löschen!"

Denn in beiden Fällen wird vor einer definitiven Gefahr gewarnt. Wir sollten daher auch dankbar sein, dass wir das Erkenntnisorgan Nase bekommen haben, welches uns bspw davor warnt, dass wenn wir das, was faul ist, jetzt essen würden, uns da einige Darmturbulenzen bevorstehen, mit dem Darmkrebs als Endstufe.

Ist das nicht toll, dass einem die Nase, sofern man sie unbeeinflusst benutzt, sagt, welche Eskalationsstufen der Verzehr eines Stücks Fleisch in unserem Organsimsus auslösen kann?

:zauberer1
 
Nun stellt sich hierbei eine wesentliche Frage. Da ja eine überwältigende Mehrzahl der Weltbürger der Meinung ist, dass Fleisch gut riecht (und natürlich auch gut schmeckt), liegt das daran, dass sie den Fäulnisprozess nicht bemerken oder ist es wie bei den Faulblumen-Fetischisten, dass sie es zwar erkennen, es aber, quasi umgepolt, ganz einfach gutfinden? [...]

Wenn die Fleischesser den Fäulnisprozess nicht bemerken, woran liegt das? Welche Manipulationsmechanismen wirken hier?
Sag mal, glaubst Du eigentlich, was du da schreibst? Klar die ganze Welt ist manipuliert, nur die Veggies nicht... :lachen: Das erinnert mich mächtig an die Chemtrail-Diskussion.

Und wie kann man diese überwinden? Wie kann man die "Kunst des Genau Hinriechens" ent-wickeln bzw. wie kann man die Nase (und damit einhergehend den Geschmackssinn) als Erkenntnisorgan einsetzen?

Das mit der Schutzfunktion kommt dann natürlich viel deutlicher zum Tragen, wenn einem das Erkenntnisorgan Nase nämlich sagt "Halt! Stop! Da ist was faul!"
Halte ich für genauso wichtig, wie wenn einem das Erkenntnisorgan Nase signalisiert "Da brennts! Schnell löschen!"

Denn in beiden Fällen wird vor einer definitiven Gefahr gewarnt. Wir sollten daher auch dankbar sein, dass wir das Erkenntnisorgan Nase bekommen haben, welches uns bspw davor warnt, dass wenn wir das, was faul ist, jetzt essen würden, uns da einige Darmturbulenzen bevorstehen, mit dem Darmkrebs als Endstufe.

Ist das nicht toll, dass einem die Nase, sofern man sie unbeeinflusst benutzt, sagt, welche Eskalationsstufen der Verzehr eines Stücks Fleisch in unserem Organsimsus auslösen kann?
Ich benutze meine Nase unbeeinflußt, aber auch unbeeinflußt von irgend welchen Veggies. Du glaubst gar nicht, wie scharf mein Geruchssinn ist (ich hatte letztens bei einer meiner Waldwanderungen Bratengeruch in der Nase (Mittagszeit halt). Aufgrund der vorherschenden Windrichtung war das nächste Haus über 1,5 km entfernt...) Wenn die mir sagt, etwas ist eßbar, dann ist es eßbar.
Btw., ich mußte letztens ein paar Kilo Fleisch für die Hunde durch den Fleischwolf drehen, damit ein paar Zusätze untergemischt werden konnten. Dabei ist so manches Stück "abgebogen" und bei mir gelandet, weil meine Nase mir sagte: O.k., lecker und nahrhaft!...
bone.gif
Dich es es vermutlich geschüttelt.
Ich lasse mir jedenfalls keine irrationalen Ängste einjagen. Wenn einer sagt "Ich esse aus eigenen, ethischen Gründen kein Fleisch", dann ist das völlig in Ordnung und aller Ehren wert. Dieses Gerede von Fäulnis, Leichenteilen, Aasgeruch u.ä. ist jedoch einfach nur noch Sektiererei.

LG
Grauer Wolf
 
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Der Witz ist, die Nase eines Omnivoren (und das betrifft jeden Menschen) erkennt durchaus, ob Fleisch noch genießbar ist oder nicht. Man muss hier also nochmals differenzieren.

Das man was anerzogen eklig finden kann ist auch normal und ich glaube, dass ein Mensch, der aus ethischen Gründen sich Tierprodukte verbietet, obwohl er vieleicht vorher sehr gerne Fleisch gegessen hat, mit der Zeit auch als quasi Schutzfunktion einen Ekel vor Fleisch ausbildet.

LG
Any
 
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