Warum Menschen Drogen nehmen

Ich lese hier als die gründe weshalb man Drogen nimmt.... energieblockaden oder sonstigen kram.

Alkohol und Tabak ist legal und in der Gesellschaft Standard , die nicht legaliesierten Substanzen hasch, extacy, Koks und wie sie nicht alle heißen , kommt ein Jugendlicher mittlerweile leicht dran.

Und kaum ein Jugendlicher ist in seinem selbstwert so gefestigt dass er dem Gruppenzwang stand hält oder auch dessen Folgen abzuschätzen weiß.

Wieso muss es immer ein Grund geben?

Ich kann nur von mir sprechen

Rauchen... ich kam in die siebte klasse, es gab eine raucherecke und in der 9ten wollte man auch zu den "großen" gehören
Alkohol.... irgendwelche kinder Geburtstage heimlich mit trink spielchen
Drogen.... nächst höhere schule, Boom der Techno zeit, da war man eine Ausnahme wenn es nicht nahm und wieder die Gesellschaft .

Ich kann nur für mich behaupten , obwohl ich ein gutes Elternhaus habe und aufgeklärt worden bin, machte ich den ganzen kram auch mit.
Erst als ich das nahm und die Wirkung kennen lernen durfte, war mir klar das man "anders" ist. Man löst keine Blockaden man ist einfach nur besoffen oder high aber eure sogenannten Blockaden löst man nicht WEIL , wenn der Rausch zu ende ist, ist man genau die Person die man sonst ist. Und da ist es dann.... möchte man die sein die man im alltäglichen Leben ist und sich so akzeptiert oder die , die sich dauernd benebelt um was anderes zu sein. Und wenn man da nicht die Kurve bekommt, hat man nie den gefestigten Charakter erreicht um sich so zu lieben wie man ist.

Meine Erfahrung aus dem ganzen... gerade durch die nicht legalen Drogen wurde mehr zerstört als gut getan hat.
 
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.Die Schwierigkeit liegt einfach im Erkennen ob man nun süchtig ist oder ob es sich noch um Genuss handelt..



Ich denke das Genusstrinken hört da auf wo jemand einen als unangenehm erlebten psychischen Zustand damit medikamentiert. In dem Moment besteht auf jeden Fall schon mal eine psychische/emotionale Abhängigkeit von der Substanz.
 
Glaubt, was ihr wollt, aber seid euch dann wenigstens bewusst, dass es nur Glaube ist.

"Ich weiß, dass ich nichts weiß." (Sokrates). Der Mensch ist zum Glauben gerüstet. Ich behaupte, dass niemand über valides Wissen verfügt.

Sucht kommt von Suche. Wonach sucht der Süchtige? Nun, ich denke, das ist individuell verschieden. Manche Menschen sehnen sich nach Liebe, nach Zuneigung, nach Ruhe, nach speziellen Erlebnissen. Sucht ist oft auch Flucht. Wovor flieht man? Vor der Realität, vor der porösen Identität, also vor sich selbst, seiner schmerzenden Psyche, insgesamt vor seiner Wirklichkeit. Sucht kann auch ein inneres Vakuum, eine Leere füllen.
 
Glaubt, was ihr wollt, aber seid euch dann wenigstens bewusst, dass es nur Glaube ist.



Falsch. Das sind Erkenntnisse die forschende Mediziner tatsächlich physisch nachweisbar gefunden haben im menschlichen Gehirn.

Im Gegensatz zu deinem Energien und Blockaden Blabla. Wir glauben also nur, du aber hast das Wissen mit Löffeln gefressen oder was? LOL kann man da nur sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer von den Süchtigen könnte denn schon den eigentlichen Grund nennen warum er das tut?Also ich könnt den Grund nicht benennen warum ich Rauche oder schon öfter mal früher etwas über den Durst getrunken habe,warum ich auch 3blätter gebaut habe,.....die Gründe die wir angeben also ...zb schlechte Kindheit,geschlagen worden,Eltern Alkos,unverstanden gefühlt,missachtet etc das wäre mir etwas zu einfach und nur die Entschuldigung das man es macht oder gemacht hat.(ist meine Meinung)
Ich glaube die wenigsten könnten das. Ich bin viel mit Sucht in Kontakt gekommen in meinem Leben, und die Süchtigen, die ich kenne könnten dir sicher keine kohärente, überzeugende Antwort geben. Für sie hat es sich wohl einfach "richtig" angefühlt. Andererseits lässt sich objektiv beobachten, dass viele von ihnen traumatische Erfahrungen hatten (Essstörungen, Suizid in der Familie, körperliche Misshandlungen etc). Einen über den Durst trinken zähle ich jetzt übrigens nicht zu Drogensucht, bei Zigaretten ist es ein Zwischenfall.

Da schmeißt aber 2erlei in einen Topf!!! Jemand der Körperliche gebrechen hat nimmt Opiate/medis/Drogen um Schmerzfrei/er zu sein .Der entschuldigt nicht mit/durch den Schmerz seine Drogensucht.......für die 2teren gebe ich Dir zum Teil schon recht.
Nur, weil der Grund für die Drogensucht gesellschaftlich akzeptiert ist, heißt das nicht, dass die Betroffenen nicht süchtig sind. Praktisch alle Leute, die täglich Opioide gegen ihre Schmerzen nehmen sind sehr stark körperlich abhängig, und der absolute Großteil von ihnen auch psychisch.

Mal nachgefragt: Was ist der Unterschied, ob man Drogen gegen körperliche Schmerzen nimmt oder gegen seelische? Dass ersteres von der Medizin als ultima ratio abgesegnet wird? Finde ich nicht überzeugend - medizinisch verordnete Drogensucht ist auch Drogensucht.
Das sind aber Meinungen von Usern zu diesem Thema.Wer sagt Dir das Du mit Deiner Meinung immer und für jeden richtig liegst?Es sind Möglichkeiten die aufgezeigt werden manche halte ich für richtiger...; ebenso wichtig sind unterschiedliche Meinungen zu.
Niemand sagt das - am allerletzten ich. Viele Leute stellen hier aber so plumpe Pauschalaussagen auf, die einfach nur platt sind und bei dem Thema nur an der Oberfläche kratzen.
Und der Threadersteller hat eine Pseudoerklärung geliefert in einem Modell, das im Prinzip keinerlei besonderen Erklärungswert hat, zumindest nicht mehr als die (platte) Erklärung, dass Leute Drogen nehmen, weil es ihnen nicht so gut geht ohne wie mit.
 
Benjamin #1
Aber warum greifen so viele Menschen zu Drogen? Vor allem zu Alkohol. Ein derartiges Verhalten wird in der Tierwelt nicht beobachtet.

Wie kommst Du darauf, dass Suchtverhalten bei Tieren nicht beobachtbar sei?
Dazu gibt es sowohl Freilandbeobachtungen mit z.B. Primaten (die solange vergorene Früchte fressen, bis sie volltrunken vom Ast purzeln), als auch Tierexperimente.

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0028-1113857
Selbstreizung des Gehirns im Tierversuch - Die Bedeutung der „self stimulation experiments” für die Neurophysiologie und Hirnlokalisation von Triebmechanismen

http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-7091-6472-3_10
Psychologische Grundlagen süchtigen Verhaltens

http://www.faz.net/aktuell/wissen/m...-freien-stuecken-in-die-sucht-1254544-p2.html

http://www.tierwelt.ch/?rub=4495&id=35419

http://www.kup.at/kup/pdf/8640.pdf
Geschlechtsspezifische Unterschiede im belohnungsorientierten Verhalten: Neuronale Grundlage und klinische Relevanz
 
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Dass Sucht etymologisch von Suche kommt, habe ich nicht behauptet; psychologisch scheint das sehr wohl der Fall zu sein! Stellst Du Dich gerade so naiv??

Ich meinte damit, dass ich der Meinung bin, dass es nicht von "suchen" kommt, sondern von "sick" also "krank", und somit nicht nur etymologisch sondern auch psychologisch als Krankheit und nicht als eine Art Suche einzustufen ist.
 
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