Warum Menschen Drogen nehmen

Wenn du ein starkes Verlangen nach rauchen hast, liegt das sehr wahrscheinlich daran, dass da Energien in deiner Aura sind, die das Rauchen brauchen. Die dafür typischen Energien sind aber meist schwach und können durch einen entschlossenen Willen abgelegt werden. Anders ist es bei harten Drogen. Die Betroffenen sind oft derart besessen von diesen Energien, dass sie sich kaum kontrollieren können. Sie haben Angst vor sich selbst, was eigentlich begründet ist durch die Angst vor diesen Wesen/Energien, die an ihnen kleben.


Drogensucht hat nix mit Auren oder Energien zu tun. Das sind simple chemische Vorgänge im Gehirn.
 
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Drogensucht hat nix mit Auren oder Energien zu tun. Das sind simple chemische Vorgänge im Gehirn.
So ist es.

Was in diesem Thread so behauptet wird ist der unsinnigste, absurdeste Bullshit den ich seit langem in diesem Forum gelesen hab. Und das will schon was heißen.


Das mit dem Gehirn ist freilich auch nur eine oberflächliche und unbefriedigende Antwort, die einem in der Praxis nix bringt, weil sie nur die "erste Ebene" beschreibt, aber die praktischen, menschlichen Ursachen nicht, denn die Gründe für Drogensucht sind mannigfaltig. Ein paar richtige wurden in dem Thread schon genannt, z.B. eine genetische Veranlagung bzw. der Umstand, dass man eine Droge einfach zu oft genommen und sich das Hirn daran "gewöhnt" hat. Warum menschen Drogen generell nehmen, das hat wiederum auch viele verschiedene Gründe - die Auslöser unkontrollierten Drogenkonsum haben meist irgendwas mit genereller Unzufriedenheit zu tun, die vom Leidtragenden leider nicht auf konventionellem Wege (Therapie etc) zu lösen versucht wird. Diese Unzufriedenheit kann wiederum durch genetische Veranlagung entstehen oder z.B. durch traumatische Erlebnisse.

Das Gefasel von irgendwelchen Energieblockaden oder was weiß ich ist ähnlich oberflächlich und unbefriedigend wie die Erklärung mit dem Gehirn - allerdings ist das mit den Energieblockaden frei erfunden, wohingegen die Gehirn-Erklärung zumindest auf nachprüfbaren Fakten basiert und ihre eigenen Anwendungsgebiete (Entwicklung von Substitutionstherapeutika etc) hat.
 
So ist es.

Was in diesem Thread so behauptet wird ist der unsinnigste, absurdeste Bullshit den ich seit langem in diesem Forum gelesen hab. Und das will schon was heißen.


Das mit dem Gehirn ist freilich auch nur eine oberflächliche und unbefriedigende Antwort, die einem in der Praxis nix bringt, weil sie nur die "erste Ebene" beschreibt, aber die praktischen, menschlichen Ursachen nicht, denn die Gründe für Drogensucht sind mannigfaltig. Ein paar richtige wurden in dem Thread schon genannt, z.B. eine genetische Veranlagung bzw. der Umstand, dass man eine Droge einfach zu oft genommen und sich das Hirn daran "gewöhnt" hat. Warum menschen Drogen generell nehmen, das hat wiederum auch viele verschiedene Gründe - die Auslöser unkontrollierten Drogenkonsum haben meist irgendwas mit genereller Unzufriedenheit zu tun, die vom Leidtragenden leider nicht auf konventionellem Wege (Therapie etc) zu lösen versucht wird. Diese Unzufriedenheit kann wiederum durch genetische Veranlagung entstehen oder z.B. durch traumatische Erlebnisse.

Das Gefasel von irgendwelchen Energieblockaden oder was weiß ich ist ähnlich oberflächlich und unbefriedigend wie die Erklärung mit dem Gehirn - allerdings ist das mit den Energieblockaden frei erfunden, wohingegen die Gehirn-Erklärung zumindest auf nachprüfbaren Fakten basiert und ihre eigenen Anwendungsgebiete (Entwicklung von Substitutionstherapeutika etc) hat.

Also, was man nicht versteht, muß nicht gleich Bullshit sein...

Was sind denn "Energieblockaden"?

Es geht hier nicht um Strom oder physikalisch messbare Energien! Wenn man im esoterisch/spirituellen Bereich von "Energieblockaden" spricht, meint man die Blockade von frei fließender "Lebensenergie", ist recht gut z.B. hier erklärt: http://www.heilpraktikerin-michels.de/energieblockaden/

Gerade Alkohol (der ja fast schon "gesellschaftsfähig" ist), "enthemmt" ein Stück den Menschen, läßt ihn ein Stück über sich hinauswachsen oder macht ihn einfach "lockerer". In geringen Dosen mag sowas ok sein, gefährlich wird es immer, wenn Alkohol zur Sucht wird und man ohne ihn "gar nicht mehr wirklich kann".

Warum nimmt ein Mensch Drogen?

Ich denke, es ist oft ein verzweifelter Versuch aus seinem gefühlten "Alltagsgefängnis" auszubrechen, die Sehnsucht nach wirklichen "Erlebnissen" und echten Gefühlen (was in der heutigen oberflächlichen Gesellschaft von vielen vergeblich gesucht wird [was auch eine irrtümliche Suche im Äußeren ist, das nur so am Rande] ) ... die Droge führt zu neuen Bewußtseinszuständen und scheinbarer Freiheit..

Doch das alles sind eben Versuche des Menschen sich ein Stück auch selbst zu betrügen, anstelle die Ursachen für sein inneres Leiden genauer anzuschauen, überdeckt er sie mit Drogen und Flucht von sich selbst... Die körperlichen und auch seelischen Folgen kommen meist später und führen zu noch stärkerem Leid bei sich und seinem Umfeld.
 
Also, was man nicht versteht, muß nicht gleich Bullshit sein...

Was sind denn "Energieblockaden"?

Es geht hier nicht um Strom oder physikalisch messbare Energien! Wenn man im esoterisch/spirituellen Bereich von "Energieblockaden" spricht, meint man die Blockade von frei fließender "Lebensenergie", ist recht gut z.B. hier erklärt: http://www.heilpraktikerin-michels.de/energieblockaden/

Gerade Alkohol (der ja fast schon "gesellschaftsfähig" ist), "enthemmt" ein Stück den Menschen, läßt ihn ein Stück über sich hinauswachsen oder macht ihn einfach "lockerer". In geringen Dosen mag sowas ok sein, gefährlich wird es immer, wenn Alkohol zur Sucht wird und man ohne ihn "gar nicht mehr wirklich kann".
Es gibt viele, viele Gründe, warum Menschen Drogen nehmen. Man kann versuchen, das ganze in eine möglichst allgemeine, möglichst ungenaue Ein-Satz-Erklärung zu packen, wie ich das oben gemacht habe - z.B. "Menschen nehmen Drogen, um einer Unzufriedenheit entgegenzuwirken". Diese Erklärung vom Threadersteller hat keinen Mehrwert hierzu, weil sie quasi das gleiche aussagt, nur halt mit hübsch klingenden Wörtern, die aber keinen zusätzlichen Wert dazubringen.

Ansonsten möchte ich mal darauf hinweisen, wie oberflächlich das Thema hier teilweise angegangen wird. Viele Menschen sind abhängig von Opioiden, weil sie krankheitsbedingt große Schmerzen leiden (z.B. weil sie Krebs haben oder irgendeine unheilbare Fehlbildung etc), und weil sie ihr Leben nicht in Schmerzen verbringen möchten. Diese Leute sind ganz einfach drogenabhängig, nur haben sie eine gesellschaftlich akzeptierte Ausrede dafür. Versuchen diese Leute auch, "sich selbst zu betrügen" oder "Energieblockaden zu lösen"? Es ist doch wohl eher das Gegenteil der Fall - diese Menschen versuchen, Blockaden aufzubauen, zumindest kurzzeitig, damit sie Ruhe vor dem (natürlicherweise in ihrem Leben vorherrschenden) Schmerz haben.

Wie gesagt, diese Pauschalerklärungen sind unnötig, weil sie nix konkretes Aussagen - es gibt tausende Drogen mit tausenden verschiedenen Wirkmechanismen die tausende verschiedene Effekte haben. Und der Grund für den Konsum von LSD ist im Regelfall ein anderer als der Grund für Speed und ein anderer als der Grund für Heroin oder ein anderer als für Ketamin etc etc. Natürlich gibt es Menschen, die einfach nur auf der Suche nach veränderten Bewusstseinszuständen sind und denen damit jeder Stoff recht ist, aber das sind dann meist nicht die, die konkret von einer Substanz schwer abhängig sind - denn diejenigen haben meistens in dieser Substanz etwas konkretes gefunden, das etwas für sie bewirkt.

Ein bisschen weniger Arroganz bei Themen, von denen sie keinerlei Ahnung haben (und den meisten Leuten hier in diesem Thread sieht man an, dass sie von Drogensucht überhaupt gar keine Ahnung haben), täte vielen hier nicht schlecht.
 
Es gibt viele, viele Gründe, warum Menschen Drogen nehmen. Man kann versuchen, das ganze in eine möglichst allgemeine, möglichst ungenaue Ein-Satz-Erklärung zu packen, wie ich das oben gemacht habe - z.B. "Menschen nehmen Drogen, um einer Unzufriedenheit entgegenzuwirken". Diese Erklärung vom Threadersteller hat keinen Mehrwert hierzu, weil sie quasi das gleiche aussagt, nur halt mit hübsch klingenden Wörtern, die aber keinen zusätzlichen Wert dazubringen.

Ansonsten möchte ich mal darauf hinweisen, wie oberflächlich das Thema hier teilweise angegangen wird. Viele Menschen sind abhängig von Opioiden, weil sie krankheitsbedingt große Schmerzen leiden (z.B. weil sie Krebs haben oder irgendeine unheilbare Fehlbildung etc), und weil sie ihr Leben nicht in Schmerzen verbringen möchten. Diese Leute sind ganz einfach drogenabhängig, nur haben sie eine gesellschaftlich akzeptierte Ausrede dafür. Versuchen diese Leute auch, "sich selbst zu betrügen" oder "Energieblockaden zu lösen"? Es ist doch wohl eher das Gegenteil der Fall - diese Menschen versuchen, Blockaden aufzubauen, zumindest kurzzeitig, damit sie Ruhe vor dem (natürlicherweise in ihrem Leben vorherrschenden) Schmerz haben.

Wie gesagt, diese Pauschalerklärungen sind unnötig, weil sie nix konkretes Aussagen - es gibt tausende Drogen mit tausenden verschiedenen Wirkmechanismen die tausende verschiedene Effekte haben. Und der Grund für den Konsum von LSD ist im Regelfall ein anderer als der Grund für Speed und ein anderer als der Grund für Heroin oder ein anderer als für Ketamin etc etc. Natürlich gibt es Menschen, die einfach nur auf der Suche nach veränderten Bewusstseinszuständen sind und denen damit jeder Stoff recht ist, aber das sind dann meist nicht die, die konkret von einer Substanz schwer abhängig sind - denn diejenigen haben meistens in dieser Substanz etwas konkretes gefunden, das etwas für sie bewirkt.

Ein bisschen weniger Arroganz bei Themen, von denen sie keinerlei Ahnung haben (und den meisten Leuten hier in diesem Thread sieht man an, dass sie von Drogensucht überhaupt gar keine Ahnung haben), täte vielen hier nicht schlecht.

Hallo Tarbagan,

da gebe ich dir grundsätzlich recht - das Thema ist mit Pauschalaussagen so nie wirklich aufzuarbeiten - hinter jedem Menschen steht ein ganz besonderes Schicksal und in der Regel auch ein ganz individueller Leidensweg.

Es kann also nur ein Versuch sein, das Thema näher zu betrachten, interessant wäre es, wenn wirklich Betroffene aus ihrer Sicht erzählen, was sie zum Drogenkonsum geführt hat. (nur werden die Betroffenen eher selten hier im Forum aktiv sein, vermute ich mal).

Trotzdem ist es ein Thema, das man in der Gesellschaft nicht ignorieren sollte, da jeder von uns im Alltag damit konfrontiert wird. Man braucht ja nur offenen Auges durch eine Großstadt laufen...

Die Frage stellt sich mir daher eher (ganz unabhängig von Einzelschicksalen), was läuft in unserer Gesellschaft falsch, so daß immer mehr Menschen in Drogen flüchten und was können wir tun, um diesem Trend entgegenzuwirken?
Haben wir überhaupt Möglichkeiten dazu?
 
Es gibt viele, viele Gründe, warum Menschen Drogen nehmen. Man kann versuchen, das ganze in eine möglichst allgemeine, möglichst ungenaue Ein-Satz-Erklärung zu packen, wie ich das oben gemacht habe - z.B. "Menschen nehmen Drogen, um einer Unzufriedenheit entgegenzuwirken".

Wer von den Süchtigen könnte denn schon den eigentlichen Grund nennen warum er das tut?Also ich könnt den Grund nicht benennen warum ich Rauche oder schon öfter mal früher etwas über den Durst getrunken habe,warum ich auch 3blätter gebaut habe,.....die Gründe die wir angeben also ...zb schlechte Kindheit,geschlagen worden,Eltern Alkos,unverstanden gefühlt,missachtet etc das wäre mir etwas zu einfach und nur die Entschuldigung das man es macht oder gemacht hat.(ist meine Meinung)

Ansonsten möchte ich mal darauf hinweisen, wie oberflächlich das Thema hier teilweise angegangen wird. Viele Menschen sind abhängig von Opioiden, weil sie krankheitsbedingt große Schmerzen leiden (z.B. weil sie Krebs haben oder irgendeine unheilbare Fehlbildung etc), und weil sie ihr Leben nicht in Schmerzen verbringen möchten. Diese Leute sind ganz einfach drogenabhängig, nur haben sie eine gesellschaftlich akzeptierte Ausrede dafür. Versuchen diese Leute auch, "sich selbst zu betrügen" oder "Energieblockaden zu lösen"? Es ist doch wohl eher das Gegenteil der Fall - diese Menschen versuchen, Blockaden aufzubauen, zumindest kurzzeitig, damit sie Ruhe vor dem (natürlicherweise in ihrem Leben vorherrschenden) Schmerz haben.

Da schmeißt aber 2erlei in einen Topf!!! Jemand der Körperliche gebrechen hat nimmt Opiate/medis/Drogen um Schmerzfrei/er zu sein .Der entschuldigt nicht mit/durch den Schmerz seine Drogensucht.......für die 2teren gebe ich Dir zum Teil schon recht.


Ein bisschen weniger Arroganz bei Themen, von denen sie keinerlei Ahnung haben (und den meisten Leuten hier in diesem Thread sieht man an, dass sie von Drogensucht überhaupt gar keine Ahnung haben), täte vielen hier nicht schlecht.

Das sind aber Meinungen von Usern zu diesem Thema.Wer sagt Dir das Du mit Deiner Meinung immer und für jeden richtig liegst?Es sind Möglichkeiten die aufgezeigt werden manche halte ich für richtiger...; ebenso wichtig sind unterschiedliche Meinungen zu.
 
Es geht hier nicht um Strom oder physikalisch messbare Energien! Wenn man im esoterisch/spirituellen Bereich von "Energieblockaden" spricht, meint man die Blockade von frei fließender "Lebensenergie", ist recht gut z.B. hier erklärt:



Das ist aber auch nur ein mögliches Erklärungskonstrukt, das, da eben nicht nachweisbar nur ein Konstrukt ist. Man könnte dann auch von ganz banalen psychologischen oder psychosomatischen Vorgängen sprechen warum ein Mensch anfälliger ist für alkohol als ein anderer (es gibt dafür auch stimmige organische Erklärungsansätze)
 
Wer von den Süchtigen könnte denn schon den eigentlichen Grund nennen warum er das tut?.



Ich denke beim Alkohol kann man durchaus oft sagen warum man angefangen hat über den Durst zu trinken. Vermutlich gibt es dabei meist auch ein ganzes Bündel von Gründen, zB Stress den man anders nicht bewältigen gelernt hat, Gruppendynamik.

Klar beabsichtigt man dabei nicht alkoholsüchtig zu werden, das ist dann der unschöne Nebeneffekt.
 
Ich denke beim Alkohol kann man durchaus oft sagen warum man angefangen hat über den Durst zu trinken. Vermutlich gibt es dabei meist auch ein ganzes Bündel von Gründen, zB Stress den man anders nicht bewältigen gelernt hat, Gruppendynamik.

Klar beabsichtigt man dabei nicht alkoholsüchtig zu werden, das ist dann der unschöne Nebeneffekt.

Das sind auf jeden Fall Gründe warum man zu Substanzen greift die mitunter die Realität verzerren oder Neugierde,Gruppendynamik und Co Angst und den Verstand ausblenden, und an denen man auch Geschmack findet.Jedem der etwas zuviel einnimmt und es zur Gewohnheit wird,raucht ,trinkt ist klar das er seinem Körper und seiner Birne dadurch nichts gutes antut.Die Schwierigkeit liegt einfach im Erkennen ob man nun süchtig ist oder ob es sich noch um Genuss handelt.Schwierig wirds dann bei der Art der Abhängigkeit wo auch ein dazulernen wollen zu spät sein kann und man schon in der Abwärtsspirale Sucht gefangen ist.Das Gilt auch für den 1.Rauch von Cannabis
wo einige noch was Spaßiges daran finden und ein kleiner %Satz danach schon süchtig ist.........mitunter sind auch Einstellung zu und der Wille richtungsweisend ob man in dieser Spirale bleibt oder ob man allein ,nie mehr oder nur mit ärztlicher Hilfe aussteigen kann.
 
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Da platzt überhaupt nix und da öffnet sich auch nix, der Geist wird halt einfach nur immer trüber und trüber, instabiler und verwirrter. Im schlimmsten Fall kann es, auch je nach Art der Substanz, zu Folgen wie Drogenpsychosen, schweren Depressionen, Stimmungsschwankungen kommen, ganz einfach weil die Gehirnchemie von den Substanzen zu sehr aus dem gesund-funktionstüchtigen Gleichgewicht gebracht wird..

Es kann einem schon betrüben, wenn man die Wahrheit sieht :D

Dieses Diskriminieren gefällt mir zwar gar nicht, aber wie gesagt finde ich ein Indianer, der im Einklang mit der Natur lebt und halt mal ein Pilzchen schmeisst ein viel wertvollerer, ganzheitlicherer Mensch, als ein sogenannt Zivilisierter, der Raubbau an der Natur betreibt und sich dabei absolut "clean" fühlt.
 
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