Warum Leid existiert

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Es stört dich nicht, wenn ich auf etwas antworte, was nicht direkt an mich gerichtet ist?

Gesetzt den Fall nicht ... ich höre bei dir da eine gewisse Schicksalsergebenheit heraus. Klar kommt, was kommen muss, aber man kann das doch nutzen oder? Was tun damit, nein?

Warum sollte mich das stören? Natürlich stört mich das NICHT! ;)

Na ich gehe mal davon aus, dass es in gewisser Weise auch "genutzt" wird?
Entweder Mensch zerbricht an seinem Leid, oder er erträgt es und wächst daran bzw. boxt sich so durch's Leben - falls du das so meinst, mit Nutzen.
 
Aber es gibt noch eine, die wir aber brav unter den Tisch kehren: die Abscheu vor dem Gegenteil. Sie schiebt dich auch dorthin. Nur ist diese Energie bedeutend wirkungsvoller.
Leider sucht man aber sogar in der Psychotherapie meist nur Ressourcen im sogenannten Guten, Angenehmen. Im Schamanischen arbeitet man hingegen mit diesen negativressourcen und das tw. recht erfolgreich.

Leid bedeutet, wenn man sinnvoll damit arbeitet, eine riesige Ressource. Und insofern ist es ein Geschenk.

Wenn Leid nur insoweit gesehen wird, dass auf keinen Fall dorthin gegangen werden mag,- hat das dann wirklich was mit Leid zu tun? Wenn ich was gerne tue, egal ob es schön oder weniger für mich persönlich erfreulich wäre, dann denke ich doch nicht daran, dann freue ich mich doch einfach meiner Tätigkeit nachgehen zu können.

Das Leid auf der Erde ist groß. Nur weil es mir relativ gut geht würde ich mich dennoch nicht anmaßen zu sagen, dass Leid ein Geschenk wäre. Leid ist Leid und geschenkt ist es nicht. Was wohl jene dazu sagen würden, die täglich hungern müssen...die ausgebeutet werden ohne Gnade..Geschenk..????

Vielleicht hatte ich auch nur falsch verstanden><
 
Na ich gehe mal davon aus, dass es in gewisser Weise auch "genutzt" wird?
Entweder Mensch zerbricht an seinem Leid, oder er erträgt es und wächst daran bzw. boxt sich so durch's Leben - falls du das so meinst, mit Nutzen.

Nee, ertragen, einfach so, das wäre ja der pure Fatalismus. Freilich ist auch die Seite des Annehmens mit von der Partie. Aber nicht nur.
 
Nein, eher nicht.

Vielleicht weil Leid bei mir auch ein Thema ist. (Bei wem nicht?)
Nur, dass ich nicht hier sitze und mich ständig frage, warum Leid existiert.
Ich bin viel zu sehr mit dem Aushalten oder Überwinden dieser Phasen beschäftigt, als mir da noch solche Fragen stellen zu können und zu wollen.
:tomate::o

Aber ich geh dennoch davon aus, dass es auch nicht ohne geht. Und auch nicht ohne gehen soll, bis zu einem gewissen Maß oder Grad.
... was ich nicht in der Hand hab.
vielleicht hilft es aber bei der überwindung des eigenen leids zu erkennen, dass man nicht alleine damit ist -
und zu begreifen wieso leid existiert.
 
Ja, ja, stimmt schon. Soviel zur Theorie. Und nun Praxis: Wie macht man es weg ...?
der Atem ist immer im Jetzt, niemals in der Vergangenheit oder in der in der Zukunft.
richtet sich der Geist auf den Atem, kommt der Geist in die Gegenwart, dann auch ins Jetzt

die Arbeit des Atem mit dem Geist^^, oder auch

das anbinden des Geistes an den Atem, das ist Yoga

Der Atem ist derjenige, der den Geist zügelt,
gleich einem Wildpferd, was nicht zu reiten ist,
so scheinen die Gedanken, nicht wir reiten sie, sondern sie reiten uns.


die (Zusammen)Arbeit mit dem Atem, konsequent, ändert das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nee, ertragen, einfach so, das wäre ja der pure Fatalismus. Freilich ist auch die Seite des Annehmens mit von der Partie. Aber nicht nur.

Das geht für manche evtl. zu weit, aber mein Gedanke bei dem Thema war vorhin auch noch was Kosmisches,
das Magnetfeld, und alles, was auch eine Wirkung auf uns hat, uns Lebewesen hier beeinflusst usw.

Und da bei dem Thema bleibt einem letztendlich auch nicht wirklich was anderes übrig, als ertragen und solche Phasen versuchen zu überstehen?! ;)

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=psyche+magnetfeld
 

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der Atem ist immer im Jetzt, niemals in der Vergangenheit oder in der in der Zukunft.
richtet sich der Geist auf den Atem, kommt der Geist in die Gegenwart.

die Arbeit des Atem mit dem Geist^^

das anbinden des Geistes an den Atem, das ist Yoga

Der Atem ist derjenige, der den geist zügelt, gleich einem Wildpferd, was nicht zu reiten ist, sind unsere Gedanken, nicht wir reiten sie, sondern sie reiten uns.

^^

die Arbeit mit dem Atem, konsequent, ändert das.

Und wer reitet den Atem?
 
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