Warum Leid existiert

womit du ja, wie man wo anders gut nachlesen kann, ziemlich große probleme hast. :)

du verwechselst DEINE beurteilende sicht auf das, was "anderswo" abgeht, mit MEINER inneren situation. du weißt aber nicht, wie meine innere situation ist. ich kann unendlich lang gegen unsinn anreden, ohne daß es mich notwendigerweise "berührt".

absolut gesehen ist alles egal: das geschieht in meiner illusion. relativ gesehen weiß ich natürlich immer noch, was richtig und falsch ist. ich kann darauf verweisen, wie störend rauchen ist; ich agiere aber aus mitgefühl mit den rauchern und appelliere dabei an ihre empathie, ihren willen zur gutheit; oder zum schutz der nichtraucher.
 
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das leben hat keinen "sinn"; es ist der ausdruck unserer selbstillusion.
leiden existiert, weil wir dinge als unerwünscht wahrnehmen.
wenn man einsicht hat, gibt es subjektiven schmerz, aber kein leiden mehr.

das subjektive wohlbefinden ist das wohlbefinden, wie du es empfindest...objektiv betrachtet, ist es das leid der welt...dass"nicht" ohne mitleid existieren kann.
 
das subjektive wohlbefinden ist das wohlbefinden, wie du es empfindest...objektiv betrachtet, ist es das leid der welt...dass"nicht" ohne mitleid existieren kann.

ich meinte es so: wir haben leid nur solange, wie wir etwas wollen. wenn wir verstehen, daß alles, was wir normalerweise für real halten, nur eine funktion unseres bewußtseins ist, hat man kein psychisches leid mehr. dann ist auch klar, "warum" es leid gibt: weil man etwas nicht wollte, aber bekommen hat.
 
ich meinte es so: wir haben leid nur solange, wie wir etwas wollen. wenn wir verstehen, daß alles, was wir normalerweise für real halten, nur eine funktion unseres bewußtseins ist, hat man kein psychisches leid mehr. dann ist auch klar, "warum" es leid gibt: weil man etwas nicht wollte, aber bekommen hat.

Glaubst du das wirklich?!
Dann könnte man quasi auch Traumata etc. einfach "ausschalten"?!

... :rolleyes:;)
 
ich meinte es so: wir haben leid nur solange, wie wir etwas wollen. wenn wir verstehen, daß alles, was wir normalerweise für real halten, nur eine funktion unseres bewußtseins ist, hat man kein psychisches leid mehr. dann ist auch klar, "warum" es leid gibt: weil man etwas nicht wollte, aber bekommen hat.

wenn man leid loslässt...es akzeptiert, ist der schmerz nur in soweit interessant, wenn man ihn spürt...der aber ruhig o. stillgelegt werden kann.
leid ist ein geschenk...verarbeite es mit einem lächeln, alles kommt u. geht...was bleibt ist leben.
 
Willst du diese Fragen wirklich mit denen vergleichen, die ich angeführt habe?

Und ja, ich stelle solche Fragen. Auch wenn ich sie bei weitem nicht so dringend empfinde, wie die warum es Leid gibt.
Die Leute haben sich auch über Kopernikus lustig gemacht und haben Newton gefragt, was das bringen soll, Kräfte zu beschreiben. Nur wenige haben danach gefragt, warum der Apfel fällt. Die meisten haben gesagt, solche Fragen sind sinnlos.
Aber du verdankst all jenen, die solche Fragen gestellt haben, den Herd, den du hast, den Geschirrspüler und die Waschmaschine. Das Auto, dein Telefon, Computer. Du verdankst ihnen das Röntgengerät, das CT, MR, und das elektrische Licht. Aber das ist alles selbstverständlich in deinen Augen, nicht wahr? Wie die Fragen, die dazu geführt haben, sinnlos für dich sind.

Willst du damit ausdrücken, dass deine Fragen "wichtiger" oder "höherwertiger" sind als 'meine'? :lachen:
Du bist echt ein Knaller ... :D ... oh man ...

Es geht und ging einfach um den SINN ... der Fragen.

Und wenn ich sowas hier lese ne:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4649053&postcount=97

aber ach, lassen wir das lieber ... ;)
 
Dass gesagt wird, Leid wäre ein Geschenk, das ist ja wohl die Höhe!:wut1:

Unsinnige Aussagen, doch typisch gesprochen, so wie vielerorts auch gesprochen wird. Es wird geredet, viel geredet. Es wird nicht wirklich nachgedacht, sondern es wird lieber die Tür im Haus eingerannt.lol

Ja, und dann kommen Fragen, viele Fragen und da alle in persönliche Meinungen stecken und scheinbar die Möglichkeit gar nicht haben, da irgendwie raus zu kommen, wird sich bekriegtXD und da fragt man sich noch, warum es Leid gäbe:rolleyes:
 
Aber das ist alles selbstverständlich in deinen Augen, nicht wahr? Wie die Fragen, die dazu geführt haben, sinnlos für dich sind.

Erzähl mir nicht, was für mich selbstverständlich ist und was nicht, schon gar nicht, wenn du nicht den Hauch einer Ahnung von irgendwas hast!
Zumindest bin ich nicht so ein Kleinkind was "Freude" empfindet, wenn es "ins Bett geht" oder "eine schöne Landschaft" sieht.

Ich muss auch nicht das Thema "Leid" so breittreten und mich fragen, wieso, weshalb, warum ...
weil es ist, wie es ist - deshalb!

Mehr sollte die Frage nach dem Tag und der Nacht auch nicht ausdrücken, ...
es ist, wie es ist. Es ist Tag, wenn und weil Tag ist, und Nacht, wenn und weil Nacht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass gesagt wird, Leid wäre ein Geschenk, das ist ja wohl die Höhe!:wut1:
Das ist gar nicht so abwegig. Natürlich nicht im Sinne der Selbstgeißelung - schlag mich, schlag mich - sondern wenn man Leid als Potential betrachtet.

Wenn du zu einem Ort möchtest, der vor dir liegt und der dir attraktiv scheint, dann gibt es zwei Kräfte, die dich dorthin bringen. Das eine ist die Sehnsucht, die zieht dich hin.
Aber es gibt noch eine, die wir aber brav unter den Tisch kehren: die Abscheu vor dem Gegenteil. Sie schiebt dich auch dorthin. Nur ist diese Energie bedeutend wirkungsvoller.
Leider sucht man aber sogar in der Psychotherapie meist nur Ressourcen im sogenannten Guten, Angenehmen. Im Schamanischen arbeitet man hingegen mit diesen negativressourcen und das tw. recht erfolgreich.

Leid bedeutet, wenn man sinnvoll damit arbeitet, eine riesige Ressource. Und insofern ist es ein Geschenk.

... so wie vielerorts auch gesprochen wird. Es wird geredet, viel geredet. Es wird nicht wirklich nachgedacht, sondern es wird lieber die Tür im Haus eingerannt.lol
Da geb ich dir sehr, sehr Recht! Sehr viel Nachgeplapper ...

Ja, und dann kommen Fragen, viele Fragen und da alle in persönliche Meinungen stecken und scheinbar die Möglichkeit gar nicht haben, da irgendwie raus zu kommen, wird sich bekriegtXD und da fragt man sich noch, warum es Leid gäbe:rolleyes:
Ich finde, du siehst das wirklich sehr pragmatisch und beobachtest gut. Ich stimme dir auch da zu.
Es gäbe aber eine Möglichkeit, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, der für absolut jeden verständlich wäre: Die universellen Gesetzmäßigkeiten hinter allem. Auf dieser Ebene kann man Enormes erreichen.
Nur kommen da nicht viele drauf, sondern machens auf den von dir beschriebenen Weg - und der wird immer in eine Sackgasse führen.

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht, ist nicht neu. Leider.
 
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Glaubst du das wirklich?!
Dann könnte man quasi auch Traumata etc. einfach "ausschalten"?! ... :rolleyes:;)

ein trauma ist nur eine erinnerung an etwas, das keine realität mehr hat. denn JETZT ist dieses leid nicht mehr da. das leiden, das man empfindet, ist die identifikation mit dem gedanken an das leid.
 
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