Ich stimme dir auch insofern zu, als es keinen Sinn macht, mit dem Kopf durch die Wand etwas unbedingt zu wollen, sondern bin auf deiner Seite: es ist, was es ist (du kennst sicher das wunderschöne Gedicht von Erich Fried?).
Und doch ist es ein Hinweis dafür, dass estwas nicht im Fluss ist. Und Hinweise zu ignorieren ist keine gute Idee, denke ich; oder?
Ja, kenn ich natürlich auch.
Ich sehe und verstehe Leid so, wie auch Traurigkeit oder Freude, Fröhlichkeit.
Alles ist Bestandteil des Lebens hier ...
Und so wie ein Baum mehr Blätter hat/haben kann als ein anderer,
so hat vielleicht auch mancher Mensch "mehr zu tun", als ein anderer?!
Genau genommen hab ich das sogar mal als "Sprungbrett" in die spirituelle Welt verstanden.

Je schwieriger das Leben, umso größer das Sprungbrett. - so in etwa.
Was bringt es mir denn, mich zu fragen, warum Leid existiert - sicher genau aus dem Grund, weshalb und wieso auch die Freude existiert, die Traurigkeit, die Fröhlichkeit usw. - Ich hatte aber auch mal solche Phasen, wo ich alles verstehen und wissen wollte. Das geht solange so, bis es zu anstrengend wird, dann setzt irgendwann die Gleichgültigkeit ein.
... und ES kann sich entspannen.

