Warum Leid existiert

wenn man leid loslässt...es akzeptiert, ist der schmerz nur in soweit interessant, wenn man ihn spürt...der aber ruhig o. stillgelegt werden kann.
leid ist ein geschenk...verarbeite es mit einem lächeln, alles kommt u. geht...was bleibt ist leben.

Ich kannte mal jemanden, dem man im Gesicht schon sein/das "Leid" ansehen konnte,
der sich nur noch so durchgequält hat quasi ...
der hat sich später auch in der Geschlossenen das Leben genommen.
 
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Ich muss auch nicht ... mich fragen, wieso, weshalb, warum ...
weil es ist, wie es ist - deshalb!

Mehr sollte die Frage nach dem Tag und der Nacht auch nicht ausdrücken, ...
es ist, wie es ist. Es ist Tag, wenn und weil Tag ist, und Nacht, wenn und weil Nacht ist.
Weißt du, wenn jemand leidet, dann finde ich es schon ganz verständlich, wenn er den Wunsch hat, dass es endet. Ich beziehe mich jetzt nicht auf die Vorpostings zu deiner Aussage, sondern auf sie als solche.

Ich stimme dir auch insofern zu, als es keinen Sinn macht, mit dem Kopf durch die Wand etwas unbedingt zu wollen, sondern bin auf deiner Seite: es ist, was es ist (du kennst sicher das wunderschöne Gedicht von Erich Fried?).
Und doch ist es ein Hinweis dafür, dass estwas nicht im Fluss ist. Und Hinweise zu ignorieren ist keine gute Idee, denke ich; oder?


Zum Erinnern:

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried
 
Ich stimme dir auch insofern zu, als es keinen Sinn macht, mit dem Kopf durch die Wand etwas unbedingt zu wollen, sondern bin auf deiner Seite: es ist, was es ist (du kennst sicher das wunderschöne Gedicht von Erich Fried?).
Und doch ist es ein Hinweis dafür, dass estwas nicht im Fluss ist. Und Hinweise zu ignorieren ist keine gute Idee, denke ich; oder?

Ja, kenn ich natürlich auch. ;)

Ich sehe und verstehe Leid so, wie auch Traurigkeit oder Freude, Fröhlichkeit.
Alles ist Bestandteil des Lebens hier ...

Und so wie ein Baum mehr Blätter hat/haben kann als ein anderer,
so hat vielleicht auch mancher Mensch "mehr zu tun", als ein anderer?!

Genau genommen hab ich das sogar mal als "Sprungbrett" in die spirituelle Welt verstanden. :o
Je schwieriger das Leben, umso größer das Sprungbrett. - so in etwa.

Was bringt es mir denn, mich zu fragen, warum Leid existiert - sicher genau aus dem Grund, weshalb und wieso auch die Freude existiert, die Traurigkeit, die Fröhlichkeit usw. - Ich hatte aber auch mal solche Phasen, wo ich alles verstehen und wissen wollte. Das geht solange so, bis es zu anstrengend wird, dann setzt irgendwann die Gleichgültigkeit ein.

... und ES kann sich entspannen. :D;)
 
ein trauma ist nur eine erinnerung an etwas, das keine realität mehr hat. denn JETZT ist dieses leid nicht mehr da. das leiden, das man empfindet, ist die identifikation mit dem gedanken an das leid.

Ein Trauma ist für mich nicht nur eine Erinnerung,
ein Trauma ist eine WUNDE.

Und wenn jemand eine WUNDE oder VERLETZUNG (was KAPUTTES, VER- oder ZER-STÖRTES) hat,
kann derjenige kaum sagen, "JETZT bist du nicht mehr da, WUNDE?!" - ?!
 
Was bringt es mir denn, mich zu fragen, warum Leid existiert - sicher genau aus dem Grund, weshalb und wieso auch die Freude existiert, die Traurigkeit, die Fröhlichkeit usw. - Ich hatte aber auch mal solche Phasen, wo ich alles verstehen und wissen wollte. Das geht solange so, bis es zu anstrengend wird, dann setzt irgendwann die Gleichgültigkeit ein.

Ich denke da nicht ans Verstehen, sondern ans Nutzen
 
fühlst du dich lebendig in der gleichgültigkeit?

übrigens kommst du mir nicht gleichgültig vor.
du setzt dich doch sehr emotional für sie ein - oder?

Nein, eher nicht.

Vielleicht weil Leid bei mir auch ein Thema ist. (Bei wem nicht?)
Nur, dass ich nicht hier sitze und mich ständig frage, warum Leid existiert.
Ich bin viel zu sehr mit dem Aushalten oder Überwinden dieser Phasen beschäftigt, als mir da noch solche Fragen stellen zu können und zu wollen. :tomate::o

Aber ich geh dennoch davon aus, dass es auch nicht ohne geht. Und auch nicht ohne gehen soll, bis zu einem gewissen Maß oder Grad.
... was ich nicht in der Hand hab.
 
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Aber ich geh dennoch davon aus, dass es auch nicht ohne geht. Und auch nicht ohne gehen soll, bis zu einem gewissen Maß oder Grad.
... was ich nicht in der Hand hab.

Es stört dich nicht, wenn ich auf etwas antworte, was nicht direkt an mich gerichtet ist?

Gesetzt den Fall nicht ... ich höre bei dir da eine gewisse Schicksalsergebenheit heraus. Klar kommt, was kommen muss, aber man kann das doch nutzen oder? Was tun damit, nein?
 
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