Warum Leid existiert

Wenn Leid nur insoweit gesehen wird, dass auf keinen Fall dorthin gegangen werden mag,- hat das dann wirklich was mit Leid zu tun? Wenn ich was gerne tue, egal ob es schön oder weniger für mich persönlich erfreulich wäre, dann denke ich doch nicht daran, dann freue ich mich doch einfach meiner Tätigkeit nachgehen zu können.

Vielleicht hatte ich auch nur falsch verstanden><

Vielleicht. Beispiel: Du hast eine Beziehung, in der es ständig funkt. Dein Wunsch (Sehnsucht) wäre, dass es gut geht. Diese Sehnsucht zieht dich zu deinem Wunschzustand hin, ach ich möchte so gern, dass es gut geht. Vielleicht nimmst du dafür auch Sinnloses hin, egal.

Die Gegenenergie ist der Zoff, also die Gegenseite dessen, was du ersehnst. Aber damit auseinandersetzen tun wir uns nicht gern. Dabei wäre genau dort eine Möglichkeit zur Veränderung.

Verstehst du, was ich meine?


Das Leid auf der Erde ist groß. Nur weil es mir relativ gut geht würde ich mich dennoch nicht anmaßen zu sagen, dass Leid ein Geschenk wäre. Leid ist Leid und geschenkt ist es nicht. Was wohl jene dazu sagen würden, die täglich hungern müssen...die ausgebeutet werden ohne Gnade..Geschenk..????

Da möchte ich ganz pragmatisch eins sagen: Ja, das Leid ist groß, aber das Wesen Mensch ist auch ein großer Arsch. Jetzt kann man natürlich sagen, was können die schwarzen Kinderchen denn dafür?. Nur so einfach ist es nicht. Weiß nicht, wie du zur Reinkarnation stehst. Aber dadurch gelangen diese sogedachten Ungerechtigkeiten in ein ziemlich anderes Licht. Ist eine heiße Sache, aber Drumrumreden und Jammern bringts auch nicht.
 
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Ich glaub aber trotzdem, dass es irgendwann 'ruhig' in einem wird, was "solche" Fragen angeht.
Ein weiser Geist irrt nicht mehr so fragend durch die Welt. :stickout2:dontknow:
wenn du meinst, dass man aufhört mit-leidig zu sein, dann ist das in ordnung.
mitleid hilft niemandem.

aber die klärung der frage, bei persönlichem leid, was eben dieses leid auslöst/ausgelöst hat, halte ich für heilsam.
 
Das geht für manche evtl. zu weit, aber mein Gedanke bei dem Thema war vorhin auch noch was Kosmisches,
das Magnetfeld, und alles, was auch eine Wirkung auf uns hat, uns Lebewesen hier beeinflusst usw.

Und da bei dem Thema bleibt einem letztendlich auch nicht wirklich was anderes übrig, als ertragen und solche Phasen versuchen zu überstehen?! ;)

Es ist ja eigentlich egal, woher die Geschichte kommt, ob durch Sonnenstürme, Handymasten, Krankheit oder den dämlichen Nachbarn. Das Leid ist halt einfach einmal da.

Und hier - also egal, warum, woher - beginnt das Beschäftigen. Mit dem vorhandenen Leid. Nicht dagegen. Auswerten, verwerten.
 
Es ist ja eigentlich egal, woher die Geschichte kommt, ob durch Sonnenstürme, Handymasten, Krankheit oder den dämlichen Nachbarn. Das Leid ist halt einfach einmal da.

Und hier - also egal, warum, woher - beginnt das Beschäftigen. Mit dem vorhandenen Leid. Nicht dagegen. Auswerten, verwerten.

Wenn ich lache und mich freue, muss ich das auch nicht breittreten, auswerten oder verwerten! :rolleyes:
Das wird gelebt im besten Fall und dann ist das so.

Wenn ich traurig bin und weine, rätsel ich auch nicht rum, wieso, weshalb, warum ...
 
der Atem ist immer im Jetzt, niemals in der Vergangenheit oder in der in der Zukunft.
richtet sich der Geist auf den Atem, kommt der Geist in die Gegenwart, dann auch ins Jetzt

die Arbeit des Atem mit dem Geist^^, oder auch

das anbinden des Geistes an den Atem, das ist Yoga

Der Atem ist derjenige, der den Geist zügelt,
gleich einem Wildpferd, was nicht zu reiten ist,
so scheinen die Gedanken, nicht wir reiten sie, sondern sie reiten uns.

^^

die (Zusammen)Arbeit mit dem Atem, konsequent, ändert das.
ja, yoga - richtig geübt - ist sehr heilsam.
nicht nur die konzentration auf den atem - die übereinstimmung von atem und bewegung -
sondern auch über die signale des körpers sich selbst - auch geistig - erfahren.
wenn ich praktiziere bin ich im fluss -

das will aber auch erlernt sein.
 
Wenn ich lache und mich freue, muss ich das auch nicht breittreten, auswerten oder verwerten! :rolleyes:
wäre ja irgendwie ein wenig masochistisch oder ;)

Wenn ich traurig bin und weine, rätsel ich auch nicht rum, wieso, weshalb, warum ...
Nochmal: es geht nicht ums Rätseln! Aber wenn es dir Spaß macht, es einfach hinzunehmen und zu warten, bis es weggeht, dann passt doch eh alles, doesn't it?
 
Vielleicht. Beispiel: Du hast eine Beziehung, in der es ständig funkt. Dein Wunsch (Sehnsucht) wäre, dass es gut geht. Diese Sehnsucht zieht dich zu deinem Wunschzustand hin, ach ich möchte so gern, dass es gut geht. Vielleicht nimmst du dafür auch Sinnloses hin, egal.

Die Gegenenergie ist der Zoff, also die Gegenseite dessen, was du ersehnst. Aber damit auseinandersetzen tun wir uns nicht gern. Dabei wäre genau dort eine Möglichkeit zur Veränderung.

Verstehst du, was ich meine?

Nicht wirklich.
Streit kenne ich nicht. Früher ja, doch da war alles anders..


Da möchte ich ganz pragmatisch eins sagen: Ja, das Leid ist groß, aber das Wesen Mensch ist auch ein großer Arsch. Jetzt kann man natürlich sagen, was können die schwarzen Kinderchen denn dafür?. Nur so einfach ist es nicht. Weiß nicht, wie du zur Reinkarnation stehst. Aber dadurch gelangen diese sogedachten Ungerechtigkeiten in ein ziemlich anderes Licht. Ist eine heiße Sache, aber Drumrumreden und Jammern bringts auch nicht.
Ich weiß warum ich hier bin. Das muss reichen um einstige Fehler nicht erneut zu betätigen.

Jammern bringt natürlich nichts, genauso ist es auch, wenn ein nah stehender Mensch stirbt. Kann geweint werden, doch bringt es diesen Menschen nicht zurück und wenn der die Verstorbene es sehen kann, ist es fraglich, ob sie sich gewünscht hätten, dass um sie geweint wird.
 
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Wenn ich lache und mich freue, muss ich das auch nicht breittreten, auswerten oder verwerten! :rolleyes:
Das wird gelebt im besten Fall und dann ist das so.
ja - und da jubelt dir auch jeder bei zu.

mit leid will niemand etwas zu tun haben - außer allenfalls die mitleidigen und selbsternannten helfer mit dem helfersyndrom, die ihre eigene hilflosigkeit kompensieren wollen indem sie anderen rat-schläge erteilen.

wer leidet, leidet also doppelt.
was bleibt übrig als zu verdrängen?
allen ein fröhliches gesicht zu zeigen, obwohl das herz weint?

es ist wichtig zu WISSEN wieso man allen ein fröhliches gesicht zeigt.
und weißt du was, mondblumen?
man gewöhnt sich an das fröhliche gesicht.
man findet es selbst viel hübscher als das traurige, leidende -
und nach und nach zieht das innere mit.

und dann kann man sich auch wieder mit dem leid generell auseinandersetzen -
und noch mehr dazu beitragen die zusammenhänge zu verstehen -
und am verstehen heilen.
 
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