Warum Leid existiert

Erzähl mir nicht, was für mich selbstverständlich ist und was nicht, schon gar nicht, wenn du nicht den Hauch einer Ahnung von irgendwas hast!

Ist es das Wert, so viel Emotion in ein Internetforum zu stecken?

Ich muss auch nicht das Thema "Leid" so breittreten und mich fragen, wieso, weshalb, warum ...
weil es ist, wie es ist - deshalb!

Du musst gar nichts, da gebe ich dir Recht.

Die Leute haben Isaac Newton auch gefragt, was es bringen soll, zu fragen warum der Apfel fällt. Er fällt, weil er fällt. Aus. Zum Glück hat er es sich gefragt, wie viele andere große Denker Dinge hinterfragt haben, die andere einfach nur als gegeben hinnahmen.
 
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Die Leute haben Isaac Newton auch gefragt, was es bringen soll, zu fragen warum der Apfel fällt. Er fällt, weil er fällt. Aus. Zum Glück hat er es sich gefragt, wie viele andere große Denker Dinge hinterfragt haben, die andere einfach nur als gegeben hinnahmen.

Ein großer Entdecker hat, als man ihn einmal befragte, wie er es anstelle, daß ihm so viel Neues eingefallen sei, darauf geantwortet: indem ich unablässig daran dachte. Und in der Tat, man darf wohl sagen, daß sich die unerwarteten Einfälle durch nichts anderes einstellen, als daß man sie erwartet.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - Roman/I. Erstes und zweites Buch
 
Weil jeder mit sich selbst zu tun hat? Oder viele/die meisten?
So erleb ich das hier ...

Okay.
ich denke eher so -
wer sich der eigenen problematik stellt - sie sich bewusst macht und ernsthaft nach lösungen sucht - wird empathisch umgehen mit der problematik, dem leiden eines anderen menschen.
jene, die eigene innere anteile zu verdrängen suchen, erkennen den 'feind' außerhalb von sich selbst - obwohl/weil sie selbst sich feind sind.
 
Ich kannte mal jemanden, dem man im Gesicht schon sein/das "Leid" ansehen konnte,
der sich nur noch so durchgequält hat quasi ...
der hat sich später auch in der Geschlossenen das Leben genommen.

und???
jeder wie er/sie das leid trägt(verarbeitet)...ohne leid existiert nun mal kein leben.
selbstmitleid tötet auf langer sicht
annehmen ist ein geschenk...dessen einsatz folgt ein grünes licht.
 
der Atem ist immer im Jetzt, niemals in der Vergangenheit oder in der in der Zukunft.
richtet sich der Geist auf den Atem, kommt der Geist in die Gegenwart, dann auch ins Jetzt

die Arbeit des Atem mit dem Geist^^, oder auch

das anbinden des Geistes an den Atem, das ist Yoga

Der Atem ist derjenige, der den Geist zügelt,
gleich einem Wildpferd, was nicht zu reiten ist,
so scheinen die Gedanken, nicht wir reiten sie, sondern sie reiten uns.


die (Zusammen)Arbeit mit dem Atem, konsequent, ändert das.


Dieser Beitrag gefällt mir ausserordentlich gut.

Es gibt ja auch wohl kaum etwas, das sich gleichwertiger oder neutraler gegenübersteht wie der Einatem und der Ausatem.
Das Stichwort konsequent nehme ich mir grad wieder mal zu Herzen.





Und nur noch so als Anmerkung:

Ganz anders sieht es für den Geist mit all unserem Ja und all dem Nein aus. Da lohnt es sich auch, darüber zu meditieren....was daran so alles angebunden ist, was es mit Leid zu tun hat, und was mit Freiheit.

:)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So ist das im Leben. Doch egal über welcher Macht verfügt wird oder nicht, einen Menschen kann man nicht ohne weiters verändern. Ich weinte um den Menschen selbst, nicht falsch verstehen, und machte mir Vorwürfe, denn wenn.. dann..und wer hat Schuld><

Schuldgefühle sind ein Tabu-Thema:D
Arme Magdalena, was hattest du nur getan!??
ja, ich glaube dir, denn du hast die selbstvorwürfe nicht verdrängt und konntest sie deshalb aufarbeiten?

ich weinte auch um den menschen selbst.
 
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