Warum Leid existiert

Alles hat und braucht seine Zeit, oder?!
Geh ich mal von aus, ...
Ja, natürlich. Aber wenn ich meinetwegen Schmerzen habe, dann muss ich mich ja nicht ausschließlich hinsetzen und warten, dass sie vorbeigehen, sondern ich kann mich mit den Schmerzen beschäftigen und auf diese Weise Hinweise bekommen, wie ich sie nicht wieder bekomme, oder sie gehen können oder was auch immer.
 
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Jammern bringt natürlich nichts, genauso ist es auch, wenn ein nah stehender Mensch stirbt. Kann geweint werden, doch bringt es diesen Menschen nicht zurück und wenn der die Verstorbene es sehen kann, ist es fraglich, ob sie sich gewünscht hätten, dass um sie geweint wird.
wird ja auch nicht, mausicool, es wird um den eigenen verlust geweint -
vielleicht auch um die eigene angst vor dem tod.

mensch glaubt um den verstorbenen zu weinen -
das ist sein leiderzeugender selbstbetrug.
(einer von vielen)
 
wird ja auch nicht, mausicool, es wird um den eigenen verlust geweint -
vielleicht auch um die eigene angst vor dem tod.

mensch glaubt um den verstorbenen zu weinen -
das ist sein leiderzeugender selbstbetrug.
(einer von vielen)

Das habe ich aber anders erlebt. Ich weinte, weil ich mir Vorwürfe gemacht hatte, nicht gut genug da gewesen zu sein, obwohl ich kein Grund dazu hatte, weil ich alles tat und mir kurz vor dem Tod sehr gedankt wurde und trotzdem weinte ich um diesen Menschen.>< Nicht weil er sie mir fehlt, sondern weil es traurig ist..

Und Angst vor dem Tod habe ich nicht.

Es gab auch andere die weinten auch, sogar die Leute aus den Behörden weinten am Arbeitsplatz, obwohl sie jenen Menschen kaum kannten. Ich denke schon, dass ein Mensch nicht aus Verlust um einen,e Verstorbenen weint, sondern einfach um den Menschen selbst, dass er sie es leider nicht schaffte...
 
Das habe ich aber anders erlebt. Ich weinte, weil ich mir Vorwürfe gemacht hatte, nicht gut genug da gewesen zu sein, obwohl ich kein Grund dazu hatte, weil ich alles tat und mir kurz vor dem Tod sehr gedankt wurde und trotzdem weinte ich um diesen Menschen.>< Nicht weil er sie mir fehlt, sondern weil es traurig ist..

Und Angst vor dem Tod habe ich nicht.

Es gab auch andere die weinten auch, sogar die Leute aus den Behörden weinten am Arbeitsplatz, obwohl sie jenen Menschen kaum kannten. Ich denke schon, dass ein Mensch nicht aus Verlust um einen,e Verstorbenen weint, sondern einfach um den Menschen selbst, dass er sie es leider nicht schaffte...
ich wollte das thema schuldgefühle nicht miteinbringen, obwohl es der leidauslösenste faktor überhaupt ist -
dafür bin ich schon ausreichend gesteinigt worden, weil es ein tabu-thema ist.
 
ich wollte das thema schuldgefühle nicht miteinbringen, obwohl es der leidauslösenste faktor überhaupt ist -
dafür bin ich schon ausreichend gesteinigt worden, weil es ein tabu-thema ist.

So ist das im Leben. Doch egal über welcher Macht verfügt wird oder nicht, einen Menschen kann man nicht ohne weiters verändern. Ich weinte um den Menschen selbst, nicht falsch verstehen, und machte mir Vorwürfe, denn wenn.. dann..und wer hat Schuld><

Schuldgefühle sind ein Tabu-Thema:D
Arme Magdalena, was hattest du nur getan!??
 
Ja, natürlich. Aber wenn ich meinetwegen Schmerzen habe, dann muss ich mich ja nicht ausschließlich hinsetzen und warten, dass sie vorbeigehen, sondern ich kann mich mit den Schmerzen beschäftigen und auf diese Weise Hinweise bekommen, wie ich sie nicht wieder bekomme, oder sie gehen können oder was auch immer.

Man muss aber vielleicht auch nicht jedes Gefühl so zerreden.
Am besten jeder macht es so, wie er/sie es für richtig hält, ...

Ein Psychiater hat mal zu mir gesagt, dass man das, was da ist, nicht raus-operieren kann,
bzw. oder hab ich das gesagt und er mir zugestimmt?! Weiss ich grad nicht mehr so genau.
Und ich selbst hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich reden kann so viel und so oft ich will, es hilft mir nicht ...
Kann ja auch bei jedem anders sein. - Es ist, wie es ist. ;)
 
ja - und da jubelt dir auch jeder bei zu.

mit leid will niemand etwas zu tun haben - außer allenfalls die mitleidigen und selbsternannten helfer mit dem helfersyndrom, die ihre eigene hilflosigkeit kompensieren wollen indem sie anderen rat-schläge erteilen.

wer leidet, leidet also doppelt.
was bleibt übrig als zu verdrängen?
allen ein fröhliches gesicht zu zeigen, obwohl das herz weint?

es ist wichtig zu WISSEN wieso man allen ein fröhliches gesicht zeigt.
und weißt du was, mondblumen?
man gewöhnt sich an das fröhliche gesicht.
man findet es selbst viel hübscher als das traurige, leidende -
und nach und nach zieht das innere mit.

und dann kann man sich auch wieder mit dem leid generell auseinandersetzen -
und noch mehr dazu beitragen die zusammenhänge zu verstehen -
und am verstehen heilen.

Weil jeder mit sich selbst zu tun hat? Oder viele/die meisten?
So erleb ich das hier ...

Okay.
 
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Meinst du ›Das Selbstbewusstsein oder das sehende Bewußtsein?‹
Ich schrieb Bewusstsein.

ich fragte nicht: "meinst du das Selbstbewußtsein.

Ich frage; meinst du das Selbst oder das sehende Bewußtsein, beides auseinandergeschrieben.

Genau. Nicht nur ich ;)

und weil du und nicht nur du das so meint, ist Leiden vorprogrammiert.
Das Selbst erinnert sich nicht mehr an (s)ein sehendes Bewußtsein.

Denn das andere sind ja auch andere Begriffe: Selbstbewusstsein, Unterbewusstsein, Überbewusstsein usw.
Sind fokussierte Unterbegriffe zu dem Metabegriff Bewusstsein. Bewusst sein.

Bewußtsein und bewußt sein ist nicht das gleiche.

Seyla
 
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