Warum fühlen sich so viele vom Bösen angezogen?

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Was ist Böse? Ist es nicht die treibende Kraft die uns nach vorn bringt? Wäre die Mondlandung möglich gewesen ohne die Entwicklung der V2 im zweiten Weltkrieg?
Oder wie Goethe den Mephisto im Faust sagen lies: "Ich bin die Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft."

Und er sagte auch: "Ich bin der Geist,der stets verneint",sehr schön.;)
Lg
Eisfee62
 
Warum sich viele angezogen fühlen? Vielleicht, weil das Leben sonst zu langweilig wäre?
Weil man gewisse Eigenschaften an sich (und den anderen) noch nicht durchschaut hat (und dann gar nicht merkt, was/das man grad böses tut)?
Weil es einen gewissen Reiz ausübt, Grenzen zu überschreiten - mal sehen, wie weit man kommt, sich unbemerkt vorbei schleichen, schauen was passieren wird.

Es ist ein Kick, sozusagen. Vielleicht auch sich selbst beweisen/erkennen wollen. Das Unverstandene verstehen wollen. Vielleicht auch erretten? Erlösen?
 
Heißt das, ich muss jetzt auf böser Magier tun?;)
Da ist nur zu hoffen, dass ich böse genug bin.:zauberer1
Oder ich brauche schwarze Klamotten?!
 
Ich studiere Philosophie und vor nicht allzu langer Zeit überlegten wir uns, welches Thema uns nächstes Semester am meisten interessieren würde, siehe da, es war "das Böse". Nun stelle ich mir tatsächlich die Frage: warum fühlen sich Menschen vom Bösen derart angezogen? Wir selbst möchten nicht böse sein, aber wir finden die bösen Charaktere, sei es nun im Film oder im Roman, doch meistens spannender als die Guten. Mit Böse meine ich nicht solche Menschen wie Vergewaltiger oder Mörder, sondern Menschen, die eine dunkle Ausstrahlung haben. Was haltet ihr vom "Bösen"?


Grüße

Ghost

Hey Süsse, du hier? Ich ruf dich morgen an, dann bequatschen wir das Thema in Ruhe;)

:umarmen:
 
Vielleicht sehe ich mit Bart ja böser aus;).

Habe jedenfalls ein älteres Bild, auf dem ich mit Bart zu sehen bin hoch geladen.

LG PsiSnake
 
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Warum sich viele angezogen fühlen? Vielleicht, weil das Leben sonst zu langweilig wäre?
Weil man gewisse Eigenschaften an sich (und den anderen) noch nicht durchschaut hat (und dann gar nicht merkt, was/das man grad böses tut)?
Weil es einen gewissen Reiz ausübt, Grenzen zu überschreiten - mal sehen, wie weit man kommt, sich unbemerkt vorbei schleichen, schauen was passieren wird.

Es ist ein Kick, sozusagen. Vielleicht auch sich selbst beweisen/erkennen wollen. Das Unverstandene verstehen wollen. Vielleicht auch erretten? Erlösen?

Das was du hier beschreibst ist aber nicht das Böse. Du erzählst mehr oder weniger nur von moralischen/gesetzlichen Schranken. Die müssen aber nicht zwangsläufig "gut" sein und somit muss man auch nicht zwangsläufig böse sein um sie zu überschreiten.

Der Sinn solcher "Grenzen" liegt meist darin, ein geordnetes Zusammenleben zu ermöglichen, was prinzipiell gut ist oder zumindest gut sein kann.

Was ist z.B. mit Diktaturen? Sie stellen auch eine gewisse Ordnung her aber meistens keine "gute" Ordnung. Wäre dort das Überschreiten von Grenzen damit nicht vielleicht was Gutes?
 
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