Warum fallen wir in die Trennung?

In meinem Freundeskreis spielten wir mal ein Spiel:
Jeder sollte sich selbst und die Anderen in der Gruppe näher beschreiben.
Was kam dabei raus?
Die Meisten rühmten sich mit fremden Federn, während sie sich selbst sehr gut beschreiben konnten, wenn sie versuchten, einen anderen zu beschreiben.
Wollte also z.B. Person A Person B beschreiben, beschrieb sie stattdessen sich selbst (A) und wenn sie sich selbst beschreiben wollte, sprach sie über die Tugenden anderer.

Das Spiel dient der Selbsterkenntnis. Kann ich jedem nur empfehlen.

Dazu fällt mir dieses Video ein - vllt. kennst du das?:


Da ist es genau andersrum, die Menschen haben sich (selbst) nicht so schön beschrieben, wie andere sie empfinden oder empfunden haben. :)

... oder vielmehr "gesehen".

Mich hat das berührt, als ich's das erste Mal gesehen hab.
 
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Grenzgänger;4174658 schrieb:
klar - wenn ich Heiterkeit ausdrücke, dann darfst Du auch Unfrieden ausdrücken...

Ps: was mach`ste denn mit Deinem Urteil wenn dieses zurück kommt? Sch**ss Konzepte - wa? :D

dazulernen oder ausprobieren ob noch alles funktioniert. :lachen:
 
Erkennen und Wissend Sein ist nicht dasselbe, SchattenElf.

Das Zeit eine vom Selbst erschaffene Realität ist, erkennt so langsam auch schon die Wissenschaft an.

Zeitlosigkeit heißt, Zeit ist nicht existent.
Du als Bewußtsein sendest und empfängst geistige Informationen und das alles unabhängig von Zeit und Raum.

Ganz gleich wo auch dein materieller Zeitkörper ist, dein Bewußtsein ist überall zugleich.
Ganz gleich wieviel "reale Zeit" und "reale" Entfernung" dich von einem anderen Lebewesen trennt, in der Zeitlosigkeit(Grenzenlosigkeit) bist du niemals von diesem Lebewesen getrennt gewesen.

Bsp. mein mat. Zeitkörper ist Ludwigsburg und meiner Freudin ihr mat. Zeitkörper ist in Köln. Unsere mat. Zeitkörper sind voneinander getrennt.
Kommunikation verläuft über Telefon, Skype.
Würden wir diese Möglichkeit der Kommunikation nicht haben, wären wir nicht in der Lage zu erfahren wie es dem anderen geht....oder?

*g Seyla

das mit der zeit kannst du aber doch so sehen. was man erkannt hat, weiß man, durchs ausprobieren geräts an seine grenzen, wo du wie erkennst, wo es zuviel des erkannten gibt, und wie weit es tatsächlich reicht.

zeit gibt es und ich verbinde sie mit vergangenem und zukünftigem. oder mit einem moment in dem zeit wichtig ist.

zeitlosigkeit gibt es genauso, wenn man auch gleichzeitig miterlebt, dass man was kommen wird zukunft nennt, was geschah vergangenheit, aber das weder das eine oder andere wichtig ist für alles was während des wahrnehmens von bedeutung ist für dich als fühlendes, liebe verschlingendes und verschenkendes, respekt nötig habendes und gebendes wesen, das nichts nötig hat, ausser dem was von selbst aus sich entsprungen ist. und so nutzt es jeder, wie er es eben tut, mit allen konsequenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommst du auf die These, dass Zeit nur eine Illusion ist? Bitte in Zukunft deine Aussagen belegen bzw. präzisere Angaben machen.

Es ist Fakt, dass die Zeit messbar ist, manche bezeichnen die Zeit auch als 4te Dimension.
Außerdem gibt es auch noch Zeitzonen, Umlaufzeiten, Lebenszeiten, Arbeitszeiten und scheinbar gibt es noch die Freizeit?

Vermutlich ist deine These der Eternalismus? D.h. objektiv gibt es die Zeit nicht,
wenn man nicht trennt und das grenzenlose und unermessliche Universum als Gesamtes bzw.
als Einheitliches betrachtet, fliest keine Zeit mehr, sozusagen ist alles ist in sich fließend und allgegenwärtig.

Was der Mensch bzw. das Gehirn als Zeitablauf wahrnimmt sind nur vorbeifliesende Bilder bzw. begrenzte Momentaufnahmen wie in einem Film.
Es gibt objektiv gesehen auch kein Gegenwertiges, Zukünftiges oder Vergangenes, das sind nur Phantasiegebilde bzw. Kopfkino.
Z.B. ein fertiges Konzept von gestern ist solange noch präsent bis es verworfen oder realisiert worden ist.

Woher habe ich mir die Zeit genommen um diesen Beitrag zu schreiben?
Habe ich dafür 15 min. von meiner Lebenszeit eingebüßt?

LG

Ja, diese menschlichen, oft nur auswendiggelernten Aussagen wie "Zeit ist nur eine Illusion" haben mich früher genervt, zwischenzeitlich versklavt und heute glaube ich ihnen einfach nicht mehr :)
 
In meinem Freundeskreis spielten wir mal ein Spiel:
Jeder sollte sich selbst und die Anderen in der Gruppe näher beschreiben.
Was kam dabei raus?
Die Meisten rühmten sich mit fremden Federn, während sie sich selbst sehr gut beschreiben konnten, wenn sie versuchten, einen anderen zu beschreiben.
Wollte also z.B. Person A Person B beschreiben, beschrieb sie stattdessen sich selbst (A) und wenn sie sich selbst beschreiben wollte, sprach sie über die Tugenden anderer.

Das Spiel dient der Selbsterkenntnis. Kann ich jedem nur empfehlen.

Immer, wenn man versucht, einen Anderen zu beschreiben, sollte man schauen, ob man nicht doch sich selbst beschreibt. Und wenn man sich selbst zu beschreiben versucht, sollte man drauf achten, dass man nicht in Wahrheit einen Anderen beschreibt.
Eine gute Selbstbeobachtung ist sehr förderlich in Bezug auf Selbsterkenntnis.

Daher sollte man sich auch immer fragen, warum man sich angesprochen fühlt, wenn Menschen über irgendwas schreiben?
Das hat meist mit einem Selbst zu tun und weniger mit einem anderen.
Es muss nicht immer was Negatives bei rum kommen. Ich habe auch Menschen kennen gelernt, die ihr Gutes im Aussen und ihre Macken eher bei sich sahen und dabei hatten andere die Macken, die diese Personen an sich wahrnahmen.
Die Wahrnehmung kann manchmal recht seltsame Wege gehen.

Ja, ein sehr bedenkenswerter Beitrag

Aber man kann noch darüberhinauswachsen

Nur noch positives in anderen sehen, bleibt im gleichen Stall.

Die Wahrnehmung muss sehr genau angeschaut werden

Wunschdenken?
Ablehnung?


Da kann nur der ehrliche Ausstausch mit Mitmenschen helfen.

Zum Beispiel: ich trainiere aktuell -Zeit:)- mit einigen Frauen Medialität. Letztes Mal legte eine aus unserer Gruppe ein Foto einer verstorbenen Person auf den Tisch. Wir machten alle Notizen zu unseren auftauchenden Bilder und trugen sie nacheinander vor, ohne dass schon Information dazugegeben wurde. Nur ein Punkt herausgegriffen: alle sahen eine Werkstatt - und tatsächlich hatte diese Person zu Lebzeiten eine gutbestückte Werkstatt

Es geht wohl darum, über die Sensitivität, das Einfühlvermögen hinauszuwachsen in die wirkliche Transzendenz. Auf dass Jenseits und Diesseits verschmelzen
 
Dazu fällt mir dieses Video ein - vllt. kennst du das?:


Da ist es genau andersrum, die Menschen haben sich (selbst) nicht so schön beschrieben, wie andere sie empfinden oder empfunden haben. :)

... oder vielmehr "gesehen".

Mich hat das berührt, als ich's das erste Mal gesehen hab.

Nein, das Video kannte ich nicht. :)
Wir haben damals nicht das Äussere der Anderen beschrieben, sondern ihre Charaktere und geistige Haltungen.
 
Ja, ein sehr bedenkenswerter Beitrag

Aber man kann noch darüberhinauswachsen

Nur noch positives in anderen sehen, bleibt im gleichen Stall.

Die Wahrnehmung muss sehr genau angeschaut werden

Wunschdenken?
Ablehnung?


Da kann nur der ehrliche Ausstausch mit Mitmenschen helfen.

Zum Beispiel: ich trainiere aktuell -Zeit:)- mit einigen Frauen Medialität. Letztes Mal legte eine aus unserer Gruppe ein Foto einer verstorbenen Person auf den Tisch. Wir machten alle Notizen zu unseren auftauchenden Bilder und trugen sie nacheinander vor, ohne dass schon Information dazugegeben wurde. Nur ein Punkt herausgegriffen: alle sahen eine Werkstatt - und tatsächlich hatte diese Person zu Lebzeiten eine gutbestückte Werkstatt

Es geht wohl darum, über die Sensitivität, das Einfühlvermögen hinauszuwachsen in die wirkliche Transzendenz. Auf dass Jenseits und Diesseits verschmelzen

Kannst du zu deinem letzten Satz Näheres zu schreiben?
 
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