!!! Warnung vor Psychologie!!!

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Oder kennt hier niemand die Unterschiede und Aufgabenbereiche dieser sehr unterschiedlichen Fachrichtungen?

Klinische Psychologie ist nur ein Bereich von ganz vielen in der Psychologie und sicherlich nicht der zentralste.


Ja doch. Aber entsprechende Erfahrungen im familiären Bereich (die ich mit meinem Bruder leider auch gemacht habe) oder weiteren sozialen Umfeld sind halt bei manchen Menschen auch hier prägend...im dem Sinne, dass die selektive Wahrnehmung und einseitige Beurteilung gefördert werden kann.

Naja, dem Wesen nach - Lehre von der Psyche, die ja Teil unseres (wenn auch persönlichen, individuellen) Inneren ist - könnte die Psychologie doch eigentlich als Brücke zwischen einem Selbst und "der Esoterik" gesehen werden und bestimmte Prozesse in Gang bringen. Nicht für jeden jederzeit begehbar halt, weil oft auch grosse Widerstände da sind, zu beobachten bei Menschen, die lieber an ihren einmal gemachten Selbstbildern und Vorurteilen festhalten.

Deinen thread finde ich auf jeden Fall äusserst sinnvoll in einem Esoterik-Forum.
 
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Wiki sagt:

Erleuchtung (von althochdeutsch arliuhtan „erleuchten“, mittelhochdeutsch erliuhtunge „Aufleuchten“, „Erleuchtung“; lateinisch illuminatio) bezeichnet eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der jemand den Eindruck erhält, sein Alltagsbewusstsein sei überschritten worden und er habe eine besondere, dauerhafte Einsicht in eine – wie auch immer geartete – gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt. Im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter „Erleuchtung“ gewöhnlich eine plötzliche Erkenntnis oder Eingebung.

Und wie es zu solchen subjektiven Eindrücken kommt erklärt die Psychologie (dazu habe ich mehrere Links gespostet - ich hoffe, die meisten funzen ...).

Das Problem bei der "Erleuchtung" ist, daß sie schlecht kommuniziert oder gar gemessen werden kann, daß ihr unterschiedlichste Motive zugrundeliegen.



Oberflächlich handeln und denken Menschen sehr unterschiedlich - die "Mechanismen", die "dahinterliegen", sind stets sehr ähnlich (und da "tickt" der nach Erleuchtung Suchende ganz ähnlich wie der erfolgssüchtige Manager).



'Alltagsbewusstsein'....dazu ist es widerum notwendig zu definieren, was Alltagsbewusstsein beinhaltet.
Allein bei den Menschen, die 'zu Recht frei rumlaufen' :D ;) - als 'normal' gelten, gibt es m.E. soooo unterschiedliche konkrete Denk und Verhaltensweisen, wie Sand am Meer...

Schau Dir 'allein hier' an, wie unterschiedlich Menschen bei (vermeintlichen) 'Angriffen' (re)agieren. Wie unterschiedlich Wertschätzung, Liebe, Sicherheit, Rache,.....definiert und erlebt wird. ...

Mal schauen, vllt. besprechen wa das (auch) mal gemütlich bei nem Tee oder so (Telefon, Skype, ein pers. Treffen,...,...) ;)

Ich sehe die Psychologie als einen mir willkommenen Teilaspekt und stehe zudem anderen Bereichen (Philosophie, 'Mystik' - wissenschaftl. oder auch net) aufgeschlossen gegenüber.

:kiss4:
 
Also mir geht Psychologie auf den Wecker. Ich kann durch Psychologie sehr viel verstehen von dem, was Menschen so tun, wie sie sich verhalten und was sie erleben und wieso sie daher sind, wie sie sind. Aber nützt mir's? Nö.

Was mich so fürchterlich abtörnt bei der ganzen Sache ist die für mich ganz klare Tatsache, daß Psychologie nicht das Verhalten und das Erleben eines Menschen erklären kann. Sondern daß sie immer nur einen Versuch anstellen kann, zu einer Erklärung zu kommen. Und dabei muß sie Grundannahmen - jede Menge Paradigma - in Kauf nehmen, die sie im Ergebnis von der Wahrheit weit entfernt. Klar: zum Manipulieren von Menschen, da ist sie zu gebrauchen. Denn Massensteuerung kann man durchaus vorhersagen und psychologisch erklären. Aber im Einzelfall kann es, meine ich, immer nur ein Versuch sein, der durch wissenschaftliche Scheuklappen der Zeit, in der die Psychologie stattfindet, quasi von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist.

Ach ich könnte jeden Tag soviele Beispiele bringen, daß mir psychologisches Verstehen nix bringt und ich dann doch einfach klipp und klar sagen muß, was richtig und was falsch ist und woran man sich zu halten hat und was man zu unterlassen hat, daß es mir schon zu mühsam ist, mich abends noch damit zu beschäftigen, was ich tagsüber verdrängen muß, obwohl ich's weiß. Es ist halt zu nix zu gebrauchen.

(Man mag's als Satire sehen.)
 
Das Problem bei der "Erleuchtung" ist, daß sie schlecht kommuniziert oder gar gemessen werden kann, daß ihr unterschiedlichste Motive zugrundeliegen.

Ich stelle mir 'Erleuchtung' zumindest allumfassend vor - ich würde schon vermuten, dass es da Dinge gibt, an denen sich das erkennen lässt. Dieses Allumfassende ist, würde ich vermuten, zum Beispiel auch fern von einzelnen Religionen, von denen es ja einige-verschiedene gibt. Da der Erleuchtete ja in dem Sinne 'alles' sehen, wahrnehmen oder wahrgenommen haben müsste. Allumfassend.

Aber dennoch ist es ja so, dass mit der Erleuchtung ja oft oder meist auch Religiöses verbunden wird. Und das widerspricht wahrscheinlich auch meiner Theorie, da es in verschiedenen Religionen ja auch verschiedene Erleuchtete gegeben haben soll. (Buddha, Jesus usw.?)

Ich hab jetzt selbst mal danach gegooglet ...

"Das Ich-Bewusstsein (Ego) löst sich auf und wird durch ein Einheitsbewusstsein ersetzt. Man erfährt sich als eins mit allem und sieht sich in allen Wesen. Die Grunderfahrung der Erleuchtung ist Sein (Frieden, Ruhe), Einheit (Egolosigkeit) und Glück."

wiki - aber selbst da ist auch von Buddha die Rede.
 
Diesen Punkt find ich auch sehr schön ...

"Äußerlich haben die Menschen, die ich als erleuchtet erlebe, gemeinsam, dass sie einen angenehm leeren Blick und ein inneres Leuchten haben. Sie sind vollkommen friedfertig. Man kann sich nicht vorstellen, worüber sie je wütend werden könnten. Und es ist ihnen egal, ob sie erleuchtet sind."

Hier.
 
diesen punkt find ich auch sehr schön ...

"äußerlich haben die menschen, die ich als erleuchtet erlebe, gemeinsam, dass sie einen angenehm leeren blick und ein inneres leuchten haben. Sie sind vollkommen friedfertig. Man kann sich nicht vorstellen, worüber sie je wütend werden könnten. Und es ist ihnen egal, ob sie erleuchtet sind."

hier.

;):)

.....
 

Jou. ;):)

Du hast erst gelacht (:D), ich vermute mal wegen dem "und es ist ihnen egal"?

Bei deinem Zitat sieht man jetzt auch, was ich letztens erst unter Unter uns geschrieben hatte, dass manchmal irgendwas mit der Technik hier nicht hinzuhauen scheint, weil Groß- und Kleinschreibung verändert wurde.
 
Jou. ;):)

Du hast erst gelacht (:D), ich vermute mal wegen dem "und es ist ihnen egal"?

Bei deinem Zitat sieht man jetzt auch, was ich letztens erst unter Unter uns geschrieben hatte, dass manchmal irgendwas mit der Technik hier nicht hinzuhauen scheint, weil Groß- und Kleinschreibung verändert wurde.



Ja und ja :)

Habe den > :D gelöscht, weil der in etwa so > :q aussah ;)

P.S. 'Erleuchtung' ist m.E. was es ist - ein Zustand - jenseits von schlechter oder besser,....
 
Ist das so??? Spontan würde ich nämlich sagen, das kann doch gar nicht sein! Ist das Streben des Menschen ansich damit gemeint- nur, dass es eben verschieden ist, wonach einer strebt?

Jep, der "dahinterstehende Mechanismus" ist der gleiche - jeder Mensch "füllt" es mit seinen speziellen "Inhalten".
Und er glaubt dann oft, "das wärs", das wäre die absolute "Erkenntnis" ... nur, daß jeder Mensch dieses subjektive Gefühl hat/ anstrebt und alle sich dann ggfs. ordentlich "fetzen", immer und immer wieder, jede Generation aufs neue, je nachdem, was kulturell/ gesellschaftlich/ politisch grad "dran ist".

Es ist z.B. gut untersucht, wie Menschen sich in einer wirtschaftlichen Rezession/ beim Aufschwung kleiden, was sie lesen, wie sie ihre Freizeit verbringen, was sie denken.
Sogar ihre Affinität zur Esoterik (allerdings auch zu Sekten und anderen obstrusen Richtungen) läßt sich so voraussagen.

Und:
Anhand von zwei bis drei ausführlicheren Posts hier im Forum kann man mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf den Menschen schießen, der das geschrieben hat (Alter, Geschlecht, Bildungsgrad, momentanes Einkommen, politische Einstellung, Familienstand, ... ) - dazu muß man kein "Wahrsager" sein (die machen es auch nicht anders, aber eher über Erfahrung).



Von dieser dahinterstehenden Ebene aus kann man dann ggfs. ganz schön "frustig" werden und sich sagen "wir machen uns ALLE ordentlich einen vor ..." ;).
 
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Ja doch. Aber entsprechende Erfahrungen im familiären Bereich (die ich mit meinem Bruder leider auch gemacht habe) oder weiteren sozialen Umfeld sind halt bei manchen Menschen auch hier prägend...im dem Sinne, dass die selektive Wahrnehmung und einseitige Beurteilung gefördert werden kann.

Naja, dem Wesen nach - Lehre von der Psyche, die ja Teil unseres (wenn auch persönlichen, individuellen) Inneren ist - könnte die Psychologie doch eigentlich als Brücke zwischen einem Selbst und "der Esoterik" gesehen werden und bestimmte Prozesse in Gang bringen. Nicht für jeden jederzeit begehbar halt, weil oft auch grosse Widerstände da sind, zu beobachten bei Menschen, die lieber an ihren einmal gemachten Selbstbildern und Vorurteilen festhalten.

Deinen thread finde ich auf jeden Fall äusserst sinnvoll in einem Esoterik-Forum.

Bei der selektiven Wahrnehmung stimme ich Dir absolut zu.
Die meisten Menschen assoziieren damit irgendeinen Psychiater/ Psychotherapeuten/ Psychologen, den sie kennen oder von dem sie nur gehört haben (und auch ich kenne einige "haarsträubende Exemplare" :D ).

Diese "haarsträubenden Exemplare" gibt es überall, in jeder Berufsgruppe, aber das wird sehr unterschiedlich wahrgenommen.

Aber auch sonst hat "man" seine konkreten Bilder und Erwartungen:
Bei diversen Ämtern wundert man sich geradezu, wenn der entsprechende Angestellte freundlich ist ... ;), man ist irritiert, wenn der männliche Friseur ein korpulenter Familienvater ist oder wenn die Bäckerin mit Fremdwörtern um sich wirft.

Zu Deinem zweiten Teil:
Eine Brücke zu schlagen zwischen Esoterik und Psychologie ist sehr schwierig, je nachdem, wie Esoterik definiert und gesehen wird.

Die Psychologie hat, wie jede Wissenschaft, das Interesse, Sachverhalte zu erforschen und zu beweisen.
Jeder Psychologe lernt erstmal ausschließlich Mathematik ... : mit welcher Wahrscheinlichkeit wird welche Hypothese unter welchen Umständen zutreffen ... .
Das ist nicht 1+1=2, sondern ein Faktor und noch ein Faktor ergeben unter den bestimmten Umständen a, b und/ oder c, mit einer Wahrscheinlichkeit von x, y und/oder z das und/ oder das Ergebnis.
Da geht es nicht ums "glauben", da geht es nur um Nachweise.

Daran ist die Esoterik nicht interessiert.
Die Esoterik beruht fast ausschließlich auf diversen Glaubenskonsrtukten (soweit ich sehe?).

Dann kommt die Psychologie daher und untersucht die Validität, Reliabilität und wissenschaftliche Objektivität dieser Glaubenskonstrukte, erforscht die diversen Hintergründe (Kausaltheorie/ Attributionstheorie usw.) und die Esoterik ist schwerstens gekränkt - denn genau das will sie ja nicht ... (?).

Falls Du eine konkrete Idee haben solltest, wie solch eine Brücke aussehen könnte - immer raus damit! :)
 
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