!!! Warnung vor Psychologie!!!

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'Alltagsbewusstsein'....dazu ist es widerum notwendig zu definieren, was Alltagsbewusstsein beinhaltet.
Allein bei den Menschen, die 'zu Recht frei rumlaufen' :D ;) - als 'normal' gelten, gibt es m.E. soooo unterschiedliche konkrete Denk und Verhaltensweisen, wie Sand am Meer...

Schau Dir 'allein hier' an, wie unterschiedlich Menschen bei (vermeintlichen) 'Angriffen' (re)agieren. Wie unterschiedlich Wertschätzung, Liebe, Sicherheit, Rache,.....definiert und erlebt wird. ...

Mal schauen, vllt. besprechen wa das (auch) mal gemütlich bei nem Tee oder so (Telefon, Skype, ein pers. Treffen,...,...) ;)

Ich sehe die Psychologie als einen mir willkommenen Teilaspekt und stehe zudem anderen Bereichen (Philosophie, 'Mystik' - wissenschaftl. oder auch net) aufgeschlossen gegenüber.

:kiss4:

Ich wähle Kaffee auf halber Strecke! ;)

Psychologie und Philosophie ergänzen sich ganz wunderbar.
Viele psychologischen Anwendungsgebiete basieren auf philosphischen Konzepten (der radikale Konstruktivismus aus der Philosophie ist die "Basis" für die systemische Psychotherapie ... ich hör schon auf, bevor ich wieder ins Schwelgen komme :D ).

Auch die Mysik läßt sich einbauen, aber anders als die Esoterik das gemeinhin tut: es ist unabdingbar, diverse Mystiken + historische Hintergründe + kulturelle Hintergründe usw. zu kennen, um den Gesamtzusammenhang zu verstehen.
Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen "Mystik kennen" und "Mystik glauben".

Hier noch mal kurz ein Ausschnitt aus der Def. von Psychologie (Wiki):

Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend. Sie lässt sich weder den Naturwissenschaften noch den Sozialwissenschaften oder Geisteswissenschaften allein zuordnen.
 
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Also mir geht Psychologie auf den Wecker. Ich kann durch Psychologie sehr viel verstehen von dem, was Menschen so tun, wie sie sich verhalten und was sie erleben und wieso sie daher sind, wie sie sind. Aber nützt mir's? Nö.

Was mich so fürchterlich abtörnt bei der ganzen Sache ist die für mich ganz klare Tatsache, daß Psychologie nicht das Verhalten und das Erleben eines Menschen erklären kann. Sondern daß sie immer nur einen Versuch anstellen kann, zu einer Erklärung zu kommen. Und dabei muß sie Grundannahmen - jede Menge Paradigma - in Kauf nehmen, die sie im Ergebnis von der Wahrheit weit entfernt. Klar: zum Manipulieren von Menschen, da ist sie zu gebrauchen. Denn Massensteuerung kann man durchaus vorhersagen und psychologisch erklären. Aber im Einzelfall kann es, meine ich, immer nur ein Versuch sein, der durch wissenschaftliche Scheuklappen der Zeit, in der die Psychologie stattfindet, quasi von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist.

Ach ich könnte jeden Tag soviele Beispiele bringen, daß mir psychologisches Verstehen nix bringt und ich dann doch einfach klipp und klar sagen muß, was richtig und was falsch ist und woran man sich zu halten hat und was man zu unterlassen hat, daß es mir schon zu mühsam ist, mich abends noch damit zu beschäftigen, was ich tagsüber verdrängen muß, obwohl ich's weiß. Es ist halt zu nix zu gebrauchen.

(Man mag's als Satire sehen.)

Kennst Du die wissenschaftliche Psychologie oder die Alltagspsychologie?
Ich habe das Gefühl, Du besziehst Dich auf die Tiefenpsychologie (im "Alltagskleid"? :D)

Davon halte ich auch nichts, wende es nicht an und schmunzel oft drüber.

Aber bzgl. Satire: so gehts mir mit der Esoterik.
Ich kann nichts damit anfangen, wenn ich den dahinterstehenden Mechanismus doch schon identifiziert habe und mich täglich wundere, worauf Mensch alles mit offenen Augen und gar gegen besseres Wissen immer und immer wieder hereinfallen ... .

... dann bin ich geneigt, Ihnen Fachliteratur unter die Nae zu halten und sie dazu zu zwingen, zu lesen, was bei Ihnen genau passiert, wenn sie an die diversen esoterischen Konstrukte glauben ... grrr :D
 
...
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Sie beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen.

Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend. Sie lässt sich weder den Naturwissenschaften noch den Sozialwissenschaften oder Geisteswissenschaften allein zuordnen.

aus: Wiki


hab das mal ein wenig gekürzt.Ich halte die Psychologie für einen Ableger der Philosophie,allerdings mit dem vermessenden Anspruch wahr zu sein.
Knackpunkt dabei ist die empirische Wissenschaftlichkeit,die meines Erachtens keine ist.Zwar kann durch Versuche etc eine gewisse "Sicherheit" für Behandlungen gegeben werden,nur was ist dann mit unser vielgeprisenen
Indivdualität des Menschen?
Jeder Jeck ist anders,gilt dann auf einmal nicht mehr.
Freud über den soviel geläster wird ,war schon auf der richtigen Fährte,hat aber aus Feigheit nicht die richtigen Schlußfolgerungen gezogen.(ich schweife ab.)
Problem bei Statisken ist meineserachtens Wer die Frage stellt und Wer auswertet.
Okönomen mit den ich mich die letzte Zeit öfters gezankt habe,
bringen auch immer das Argument der Wissenschaftlichkeit durch Empirie.:lachen:
Wohin das führt kann man schön auf dem Arbeitsmarkt,Lebensmittelbörsen,Tierhaltung sehen.:wut1:
Bitte nicht falsch verstehen,ich finde Psychologie toll,nur sie ist nur beschränkt wissenschaftlich.

WT
 
Ich stelle mir 'Erleuchtung' zumindest allumfassend vor - ich würde schon vermuten, dass es da Dinge gibt, an denen sich das erkennen lässt. Dieses Allumfassende ist, würde ich vermuten, zum Beispiel auch fern von einzelnen Religionen, von denen es ja einige-verschiedene gibt. Da der Erleuchtete ja in dem Sinne 'alles' sehen, wahrnehmen oder wahrgenommen haben müsste. Allumfassend.

Aber dennoch ist es ja so, dass mit der Erleuchtung ja oft oder meist auch Religiöses verbunden wird. Und das widerspricht wahrscheinlich auch meiner Theorie, da es in verschiedenen Religionen ja auch verschiedene Erleuchtete gegeben haben soll. (Buddha, Jesus usw.?)

Ich hab jetzt selbst mal danach gegooglet ...

"Das Ich-Bewusstsein (Ego) löst sich auf und wird durch ein Einheitsbewusstsein ersetzt. Man erfährt sich als eins mit allem und sieht sich in allen Wesen. Die Grunderfahrung der Erleuchtung ist Sein (Frieden, Ruhe), Einheit (Egolosigkeit) und Glück."

wiki - aber selbst da ist auch von Buddha die Rede.

Ich weiß nicht, was "Erleuchtung" ist.
Ich bin auch in keinster Weise an Erleuchtung interessiert. (das kann nix Gutes und Erstrebenwertes sein, da bin ich mir nach über vier Jahren hier im Forum ganz sicher).
Wissen finde ich viel spannender, auf daß keiner mir mehr einen über diffuse "Erleuchtung" erzählen kann ... . ;)
 
hab das mal ein wenig gekürzt.Ich halte die Psychologie für einen Ableger der Philosophie,allerdings mit dem vermessenden Anspruch wahr zu sein.
Knackpunkt dabei ist die empirische Wissenschaftlichkeit,die meines Erachtens keine ist.Zwar kann durch Versuche etc eine gewisse "Sicherheit" für Behandlungen gegeben werden,nur was ist dann mit unser vielgeprisenen
Indivdualität des Menschen?
Jeder Jeck ist anders,gilt dann auf einmal nicht mehr.
Freud über den soviel geläster wird ,war schon auf der richtigen Fährte,hat aber aus Feigheit nicht die richtigen Schlußfolgerungen gezogen.(ich schweife ab.)
Problem bei Statisken ist meineserachtens Wer die Frage stellt und Wer auswertet.
Okönomen mit den ich mich die letzte Zeit öfters gezankt habe,
bringen auch immer das Argument der Wissenschaftlichkeit durch Empirie.:lachen:
Wohin das führt kann man schön auf dem Arbeitsmarkt,Lebensmittelbörsen,Tierhaltung sehen.:wut1:
Bitte nicht falsch verstehen,ich finde Psychologie toll,nur sie ist nur beschränkt wissenschaftlich.

WT

Jep, das habe ich bereits erläutert: man arbeitet stets mit Wahrscheinlichkeiten.

Mein Statistik Prof. sagte dazu: Tests und Fragebögen usw. haben ihre Mängel, aber die Subjektivität (die subjektive Einschätzung/ Beurteilung, zu der Menschen in der Lage sind) eines Menschen hat mitunter weitaus mehr Mängel (das ist bewiesen!).
 
Ich wähle Kaffee auf halber Strecke! ;)

Psychologie und Philosophie ergänzen sich ganz wunderbar.
Viele psychologischen Anwendungsgebiete basieren auf philosphischen Konzepten (der radikale Konstruktivismus aus der Philosophie ist die "Basis" für die systemische Psychotherapie ... ich hör schon auf, bevor ich wieder ins Schwelgen komme :D ).

Auch die Mysik läßt sich einbauen, aber anders als die Esoterik das gemeinhin tut: es ist unabdingbar, diverse Mystiken + historische Hintergründe + kulturelle Hintergründe usw. zu kennen, um den Gesamtzusammenhang zu verstehen.
Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen "Mystik kennen" und "Mystik glauben".

Hier noch mal kurz ein Ausschnitt aus der Def. von Psychologie (Wiki):

Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend. Sie lässt sich weder den Naturwissenschaften noch den Sozialwissenschaften oder Geisteswissenschaften allein zuordnen.

Kaffee auf halber Strecke - das konkretisieren wa noch via PN, Schnecke :kiss4:
 
Und:
Anhand von zwei bis drei ausführlicheren Posts hier im Forum kann man mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf den Menschen schießen, der das geschrieben hat (Alter, Geschlecht, Bildungsgrad, momentanes Einkommen, politische Einstellung, Familienstand, ... ) - dazu muß man kein "Wahrsager" sein (die machen es auch nicht anders, aber eher über Erfahrung).

War jetzt n Freudscher, was? :D

Ich würde aber meinen, dass auf die von dir genannten Dinge nicht so einfach geschlossen werden kann. Allerdings geht aus deinem Post auch nicht hervor, was du unter 'zwei bis drei ausführlichen Posts' verstehst.

Was man aber aus Posts oft schließen kann, ist:

  • die momentane Verfassung bzw. Gemütslage, in der sich eine Person gerade befindet
  • der momentane Fokus auf bestimmte Themengebiete
  • Argumentationsweise bzw. -struktur und die Denkweise
  • wird sich kritisch mit einem Sachverhalt auseinandergesetzt oder neigt die Person zu Leichtgläubigkeit
  • hält sie verbissen an der Meinung fest oder ist sie offen gegenüber anderen Meinungen
  • wird fair kommuniziert oder unfair
  • welche Vorlieben oder Abneigungen werden gehegt
  • ...


Die Liste ließe sich jetzt noch beliebig fortsetzen.
Was ich damit verdeutlichen möchte ist, dass man immer nur charaktergefärbte Momentaufnahmen bekommt.

Fängt man nun aber an Spekulationen über Alter, Geschlecht, Bildungsstand, momentanes Einkommen und dergleichen anzustellen, dann kann man sehr schnell in die Falle seines eigenen Kategorisierungsrepertoire tappen.
Beim Lesen findet dann quasi ein Abgleichen mit den inneren prototypischen Schemata statt, die man für die Kategorien Alter, Geschlecht usw. hat.
Damit verengt sich der Fokus recht stark, weil der Text nach Indizien abgeklopft wird, die in das Raster des Prototyps fallen. Andere, die dagegen sprechen würden, werden u.U. einfach überlesen. (Stichwort: Selektion)
Hier ist die Gefahr eines Fehlschlusses doch recht groß, würde ich meinen.


So, und jetzt ratet mal wie alt ich bin, welches Geschlecht ich habe, welchen Bildungsgrad usw....aber bitte nur die raten, die mich nicht kennen....muahaha....:D
 
Ja und ja :)

Habe den > :D gelöscht, weil der in etwa so > :q aussah ;)

P.S. 'Erleuchtung' ist m.E. was es ist - ein Zustand - jenseits von schlechter oder besser,....

Ja, passend zu deiner Signatur hätt ich fast gesagt. Die sehr schön ist.

Hatte ich noch gesehen, ist manchmal komisch, warum dieser Smiley nicht richtig angezeigt wird.
 
Tja das die Leute oft ihr Hirn vergesssen,steh ausser frage.
und ich finde es durchaus gefährlich wenn etwas nicht hinterfragt wird.
psychologie esoterik mir wayne.
nur ich weiß das es dinge gibt die wissenschaftlich nicht erklärbar sind und trotzdem existieren.
und ärzte die kindern ritalin verschreiben,
menschen in pyschachtrien weggeschlossen werden,
siehe den mann dieser bankersfrau vorkurzem,
oder der umgang mit borderliner (gängiger spruch unter psychologen: wie wird ich die wieder los?)
machen mich mehr als misstrauisch.
kommst ja scheinbar aus der zunft,ireland,wie gehts du mit suzid patienten um?
ist jetzt zwar ot aber interessiert mich trotzdem.

WT
 
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