!!! Warnung vor Psychologie!!!

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Achtung,
aus eigener Erfahrung.


Haltet euch vor irgendwelcher Psychologie fern !
Es gibt nichts schlimmeres als sich mit Psychologie zu beschäftigen.
(aber auch alle anderen Wissenschaften sind ganz böse und verderben den Menschen mindestens, verführen ihn zu unglaublichen Dingen bis hin zum strukturierten Denken!!!)

Es könnte zu Einsichten führen, zu Klarheiten, zu einfachen Lösungen ...
sogar das Weltbild könnte sich verändern (ganz furchtbar!!!)
deshalb: Finger weg!

GANZ GEFÄHRLICH!

Und weil das alles so schrecklich ist, werde ich mich jetzt erstmal zurückziehen und schnellstmöglich das Denken einstellen!
















:D

http://www.brgdomath.com/psychologie/1-was-ist-psychologie/1-1-begriff-psychologie/

Was ist Psychologie?


Der Begriff Psychologie


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Herkunft des Begriffs "Psychologie" (Etymologie)

Der Begriff "Psychologie" kommt aus dem Griechischen. Er enthält die griechische Begriffe "psyche" ("Seele") und "logos" (Lehre, Wissenschaft). Wörtlich übersetzt bedeutet "Psychologie" also "Lehre von der Seele".

Allerdings ist der Seelenbegriff einerseits etwas vage: Wahrscheinlich hat noch niemand von uns jemals eine Seele auch wirklich "gesehen", und dementsprechend unterschiedlich und unkonkret werden die Vorstellungen von dem sein, was unterschiedliche Menschen sich unter "Seele" vorstellen. Außerdem ist der Begriff der Seele religiös konnotiert. Das heißt, die Religionen haben diesen Begriff inzwischen mit ihrer Vorstellung von einer unsterblichen oder wie immer gearteten Seele besetzt. Und Psychologie hat mit Religion wenig zu tun. Aus diesen Gründen verzichten die meisten modernen PsychologInnen auf den Seelenbegriff und ersetzen ihn durch zwei weniger vorbelastete Begriffe: Erleben und Verhalten.

moderne Definition

Die häufigste moderne Definition des Begriff "Psychologie" lautet daher:

Psychologie ist die Wissenschaft vom (menschlichen) Erleben und Verhalten


Der Begriff "Erleben" bezieht sich dabei auf alles, was von uns nur an uns selbst beobachtet werden kann; das heißt, auf alles, was subjektiv ist. Dazu zählen zum Beispiel Vorstellungen, Gedanken, Erinnerungen, Trauminhalte, ...

Der Begriff "Verhalten" bezieht sich auf alles, was wir (an und selbst und) an anderen Menschen (und Tieren) beobachten können; das heißt auf alles, was objektiv (manche sagen auch: intersubjektiv) ist. Dazu zählen zum Beispiel Mimik, Gestik, sprachliche Äußerungen, Handlungen, ...
Im Unterschied zum alltäglichen Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff des Verhaltens auch auf alles, was mithilfe eines Messinstruments - beispielsweise eines EEGs (= Gehirnstrommesser), eines Computertomographen, eines Blutdruckmessgeräts, ... gemessen werden kann.

Der Begriff "Wissenschaft" bezieht sich auf die Tatsache, dass psychologische Theorien, die als "wissenschaftlich" anerkannt werden wollen, nach bestimmten Spielregeln - man nennt diese auch wissenschaftliche Standards - zustande gekommen und überprüfbar sein müssen. Hierin liegt der wesentliche Unterschied zu psychologischen Alltagstheorien oder zu parapsychologischen Theorien.

"Menschlich" bezieht sich darauf, dass im Mittelpunkt des psychologischen Interesses eben das menschliche (und nicht das tierische) Erleben und Verhalten steht. Allerdings kennt die Psychologie auch die Forschung am Tier; beispielsweise wenn aus praktischen oder ethischen Gründen sich die Forschung am Menschen verbietet oder wenn man versucht, tierisches und menschiches Erleben und Verhalten zu vergleichen.





erste Assoziationen zu "Psychologie", 7i, 17. 9. 2012
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Arbeitsaufgaben zum Kapitel "Begriff Psychologie"
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nächstes Kapitel: Tierversuche in der Psychologie.

Hier lernst du, welche Bedeutung Tierexperimente in der Psychologie haben

http://www.hilfreich.de/psychologie-definition-was-steckt-dahinter_2722
Psychologie Definition- was steckt dahinter

Die Psychologie wurde erst im 19. Jahrhundert als eigene Wissenschaft begründet. Eine Psychologie Definition ist nicht so einfach, unterteilt sie sich doch in viele verschiedene Bereiche wie etwa die Psychoanalyse oder den Behaviorismus.





Die Geschichte der Psychologie geht bis in die Antike zurück, eine einfache Psychologie Definition gibt es daher nicht. In der Philosophie, Medizin und Naturwissenschaft wurden psychologische Phänomene seit jeher erforscht, auch wenn Psychologie damals noch nicht als eigene Disziplin anerkannt wurde. Schon die bedeutenden Philosophen Platon und Aristoteles befassten sich etwa 350 v. Chr. mit der Seele und den psychischen Vorgängen.

Platon verfasste eine Theorie, nach der die Seele aus verschiedenen Schichten besteht. Auf dieser These basieren auch viele Gedanken von Sigmund Freud, dem späteren Begründer der Psychoanalyse.

Auch Aristoteles schrieb in seinem Lehrbuch der Psychologie „Über die Seele“. Zudem gilt er als der ursprüngliche Vater der Psychologie, denn er trennte als Erster die Begriffe Philosophie und Psychologie voneinander.

Psychologie offiziell anerkannt
Als eigene Wissenschaft wurde die Psychologie jedoch erst im 19. Jahrhundert begründet. Im Jahr 1879 rief Wilhelm Wundt an der Universität Leipzig das weltweit erste psychologische Institut ins Leben. Fortan galt Leipzig als Pilgerstätte für zahlreiche Wissenschaftler, die zur Wiege der Psychologie aus aller Welt anreisten. Viele der Schüler von Wundt gründeten später wieder ihre eigenen psychologischen Institute, so dass sich die Psychologie als Disziplin rasch ausbreitete.
Seitdem sind im Laufe der letzten Jahrhunderte zahlreiche psychologische Schulen entstanden, die sich teilweise in völlig verschiedene Richtungen entwickelt haben, wie etwa die Psychoanalyse, Behaviorismus, Gesprächs- und Verhaltenstherapie und noch viele andere mehr.
Behaviorismus – Man erforscht nur das, was man sieht!
In den 20er Jahren wurde der Behaviorismus begründet. Der Hauptgedanke ist, dass man nur beobachtbares Verhalten untersuchen kann. Da man Gedanken, Wünsche und vor allem die Seele nicht von außen beobachten kann, konzentrierten sich die Behavioristen nur darauf was ein Mensch mit bloßem Auge wahrnehmen kann und lassen alles andere außer Acht.

Tierexperimente vor allem mit Hunden und Ratten brachten damals faszinierende Erkenntnisse ein. Der Wissenschaftler Iwan Pawlow stellte etwa fest, dass ein Hund beim Anblick von Schinken anfängt zu sabbern. Taucht der Schinken gleichzeitig mit einem Klingelton auf, so sabbert der Hund ebenfalls. Wenn später das Klingelzeichen allein ertönt, sabbert der Hund ohne dass der saftige Schinken in Reichweite ist. Diese Erkenntnisse wurden später auch auf komplexe menschliche Verhaltensweisen übertragen.

Gestaltpsychologie – Die Welt als Ganzheit begreifen!
Die gestaltpsychologische Richtung entwickelte sich etwa zur selben Zeit wie der Behaviorismus. Sie basiert auf der Vorstellung, dass man eine ganze Gestalt nicht aus der Summe ihrer Teile erklären kann. Somit vertritt sie eine ganzheitliche Auffassung von den Dingen um uns herum. Die Gestaltpsychologen befassten sich entsprechend auch mit subjektiver Wahrnehmung und persönlichen Urteilen. Dabei betrieben sie so genannte Einzelfallstudien, denn die individuelle Empfindung einer einzelnen Person unterscheidet sich stets von der Wahrnehmung anderer Menschen.
Psychoanalyse – Der Seelenapparat
Als Vater der Psychoanalyse gilt der legendäre Sigmund Freud, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen Thesen großes Aufsehen in der Gesellschaft erregte. Als Erster sprach er damals über das Tabuthema Sexualität und revolutionierte die damals prüde und verklemmte Gesellschaftsmoral. Freud definierte das sexuelle Erleben ganz breit gefächert als das allgemeine Streben nach lustbringenden Aktivitäten und die Vermeidung von Dingen, die uns keine Lust bereiten.
Darüber hinaus sprach er von den Trieben, die sich in einem ständigen Gewissenskonflikt zwischen unserer moralischen Erziehung und der Realität befinden. Eine weitere bahnbrechende Entdeckung Freuds war auch, dass viele seelische und psychische Prozesse unbewusst ablaufen und uns daher viele unserer Ängste und Triebe nicht bewusst sind.
Humanistische Psychologie – Der Mensch im Mittelpunkt!
Als vierte psychologische Richtung gründete in den 50er Jahren Abraham Maslow die Humanistische Psychologie. Im Mittelpunkt steht hierbei der Mensch an sich mit seinen Bedürfnissen und Wünschen, die ihn zu bestimmten Handlungen und Denkweisen motivieren. Maslow war überzeugt davon, dass der Mensch am Anfang primitivere Bedürfnisse nach Nahrung, Schutz und sozialer Anerkennung befriedigen muss. Erst danach würde man sich höheren Zielen zuwenden, etwa sich selbst zu verwirklichen und nach dem Sinn des Lebens zu suchen.
Der Begründer der Gesprächstherapie Carl Rogers entwickelte diese Theorie dann weiter. Für ein gelungenes Verhältnis von Therapeut und Patient muss der Therapeut laut Rogers bestimmte Grundwerte umsetzen. So müsse man als Seelenklempner dem Patient gegenüber echt und aufrichtig auftreten und versuchen, sich in die Leidenssituation des Patienten zu versetzen und diesen als Person ganz annehmen.
Kognitive Psychologie – Moderne Informationsverarbeitung!
Diese psychologische Richtung entstand etwa Anfang der 70er Jahre und beschäftigt sich mit der Erforschung kognitiver Prozesse. Die Themenschwerpunkte sind etwa die Wahrnehmung unserer Umwelt, Denken und Lernen und allgemein die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen.
Das Besondere an der Kognitiven Psychologie ist, dass sie bisherige Modelle und Annahmen über menschliche Denk- und Verhaltensweisen zu einer einzigen Theorie zu verbinden versucht. Psychologie wird heute dementsprechend wissenschaftlich definiert als: „Die Beschreibung, Erklärung und Vorhersage des Erlebens und Verhaltens des Menschen“. So geht die moderne Psychologie davon aus, dass das menschliche Denken und Verhalten von biologischen Prozessen in Körper und Hirn abhängig ist. Andererseits wird der Mensch auch durch äußere Reize beeinflusst und passt dementsprechend sein Verhalten an die Umwelt an.

So unterschiedlich die psychologischen Schulen auch sein mögen, so hat doch jede Richtung etwas Wahres und Faszinierendes an sich. Der Mensch, sagt man oft, sei „die Krone der Schöpfung“ und „ein Wunder der Natur“. So stellt die Psychologie das menschliche Wesen in den Mittelpunkt und macht es sich zum Ziel, das Wunderwerk „Mensch“ zu begreifen.So allumfassend sieht selbst eine vereinfachte Psychologie Definition aus.

nach dem Motto....das begrenzte Bewußtsein stellt sich vor was Seele(Psyche) sein soll...und zaubert daraus eine Wissenschaft Namens "Psychologie".

*g Seyla
 
Von dieser dahinterstehenden Ebene aus kann man dann ggfs. ganz schön "frustig" werden und sich sagen "wir machen uns ALLE ordentlich einen vor ..." ;).

...oder es geht ins Humorvolle über, wohl je nach momentan empfundenem Selbstwert und Zufriedenheitsgrad.
Würde es bei mir frustig werden, ohje... das könnte ich echt nur ganz schwer aushalten. Ich bin nicht sonderlich gut im Gefrustet sein...
 
wir brauchen die große Psychologie, nicht nur die menschliche, das gefährliche ist das die PSychologie einen Menschismus erzeugt, und was ist mit den anderen Lebewesen, sie müssen auch zur PSyche der Erde gehören, deren Teil wir sind, und worin wir gemeinsam triumphieren müssen.

Universelle Grüße
 
nach dem Motto....das begrenzte Bewußtsein stellt sich vor was Seele(Psyche) sein soll...und zaubert daraus eine Wissenschaft Namens "Psychologie".

*g Seyla

Die Psychologie kann sogar erklären, warum Du, trotz zigfacher Widerlegung, weiterhin Deine seltsam-naiven Konstrukte verfolgst.
Aus geschlossenen, zirkulären Konstrukten kommt man nicht mehr so einfach heraus (den Begriff "sehendes Bewußtsein" hast Du Dir selbst erschaffen und das ganze Drumherum auch ... ).
Wenn man eine gute Idee hat sollte man tunlichst eine These formulieren und die überprüfen. Ansonsten hat sie keinerlei Wert (auch wenn man es noch so gern hätte ;)).
 
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...oder es geht ins Humorvolle über, wohl je nach momentan empfundenem Selbstwert und Zufriedenheitsgrad.
Würde es bei mir frustig werden, ohje... das könnte ich echt nur ganz schwer aushalten. Ich bin nicht sonderlich gut im Gefrustet sein...

Siehste, sach ich doch! (so funktionieren wir alle, selbst die, die sich beruflich nur damit beschäftigen - ein Glück, daß jeder gesunde Mensch diese Fähigkeit hat)
:kiss4:
 
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