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Und können dann nicht während der Aufstellung die Gründe dafür gelöst werden (wenn der Fragende bwz. seine Seele, der ja sicher nicht aus Spaß teilnimmt, dafür bereit ist)?
Ich dachte, hier wird von dem Fall gesprochen, daß eine Aufstellung klammheimlich dirigiert wird vom Fragenden. Und dahingehend war auch meine Frage: ist das nicht während der Aufstellung zu bemerken?
Oder sprichst du von einer Voraufstellung vor der eigentlichen Aufstellung? Also am selben Tag, meine ich.
Ich habe eigentlich anderes gemeint (eher Unbewusstes) : wenn jemand zB. ein Familienmitglied "schützen" will, vor einem Familiengeheimnis zurückschreckt etc. .
Gehe ich zu einer Aufstellung hin, und ein AL stellt mein Anliegen auf, dann gebe ich für kurze Zeit meine Verantwortung ab, denn anders würde der AL mich anleiten die Aufstellung selbst durchzuführen wie es seit einiger Zeit z.B. Olaf Jacobssen praktiziert.
Ich muss sogar die Verantwortung abgeben, damit ich Vertrauen zum AL aufbauen kann. Was der AL dann mit mir macht, da ist dann wieder meine Verantwortung gefragt, aufzupassen, dass ich nicht über den Tisch gezogen werde. Und hier liegt nämlich ein Irrglaube: zu glauben, dass bei einer Aufstellung oder sonstigen Therapieform die Verantwortung beim Kleinten liegt. Der AL od. Therapeut ist immer für das Handeln am Klienten verantwortlich und zwar noch viel viel mehr als der Klient selbst.
Jedes Leid hat seine Geschichte und jede Lösung braucht ihre Geschichte. In der Aufstellungsarbeit geht es in aller Bescheidenheit darum, die Geschichten zu finden, die befreien.
eines verstehe ich bis heute nicht: wieso ist es unüblich, dass der AL eine Familienanamse vornimmt, schon vor der Aufstellung? Üblich ist, dass der Klient in eine Aufstellung geht und dann erzählt worum es ihm geht, bzw. was er lösen will. Mit wenigen Informationen über die Familie wird dann mit der Aufstellung begonnen. Würde hier die Vorarbeit ausführlicher gehandhabt, dann würde es auch weniger Empörte geben, bei denen so eine Aufstellung schief läuft bzw. kaum eine Wirkung zeigt.
Hier stehen noch mehrere Fragen im Raum. Ein Politiker macht es auch nicht anders als du: den Hinweis und die Frage nach der eigenen widersprüchlichen Aussage ignorieren, versuchen, den Fragesteller unglaubwürdig zu machen, auf Aussagen verweisen, die die Frage nicht betreffen, andere, die genau dieselbe Arbeit machen schlechtreden und dann auch noch an Verschwörungen hinter den Kulissen glauben.
Ich glaube es gerne , daß es o.k. ist, wenn hier keine Sichtweisen mehr eingebracht werden, denn das Beste (für dich) ist, dieser Thread gerät so bald wie möglich in Vergessenheit.
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