Wahrnehmung und Stimmigkeit

Ich bin nicht alleine Schuld, dass sich das "Karussel dreht". Wenn ich immer das gleiche schreibe, dann, weil ich auf immer die gleichen Punkte reagiere.

Man könnte die Punkte doch aber auch nummerieren. Das wäre zeitökonomisch von Vorteil. Wenn etwa ein User etwas äußert, schreibst du dann einfach: "12". Oder "5". Und jeder wüßte, was gemeint ist. :)
 
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Man könnte die Punkte doch aber auch nummerieren. Das wäre zeitökonomisch von Vorteil. Wenn etwa ein User etwas äußert, schreibst du dann einfach: "12". Oder "5". Und jeder wüßte, was gemeint ist. :)

Ich hatte Joey schon gefühlt vor Jahren vorgeschlagen, einen Sticky-Thread zu schreiben, worin er ganz genau wissenschaftliche Methodik beschreibt und wie jemand seine Fähigkeiten (oder was auch immer) überprüfen lassen könnte.

An einem Beispiel, vollständig nachvollziehbar auch für Laien. Sonst macht das natürlich keinen Sinn.

Und wer dann interessiert ist, kann mit Joey via PN Kontakt aufnehmen.

Nur irgendwie findet Joey den Vorschlag nicht gut. Keine Ahnung wieso. Es ist konstruktiv, informiert und gibt wirklich an einer wissenschaftlichen Untersuchung Interessierte erste Anhaltspunkte was sie da so erwartet.

Lg
Any
 
Hallo

Ich denke, es ist sinnvoll, von einer Trennung von einer paranormalen Kraft" und einer "unbekannten physikalischen Kraft" auszugehen. Denn die unbekannte physikalische Kraft bezieht sich auf den Bereich der Welt, wo zumindest noch die Logik funktioniert und sich Gesetzmässigkeiten (Naturgesetze) feststellen lassen. Eine paranormale Kraft kann sich auf einen ganz anderen Bereich der Welt beziehen... wo nicht mal mehr die Logik gelten muss.

Aber steht man dann nicht wieder vor dem alten Leib-Seele-Problem? Wie sollte diese andere, unlogische Welt Kontakt zur logischen aufnehmen, ohne gegen die dort geltenden Naturgesetze zu verstoßen? Wenn du jetzt sagst, dass es dafür natürlich keine logische Erklärung gibt, dann sind wir in der Tat am Ende der Diskussion und beim Spaghettimonster angekommen.


Anevay schrieb:
Wir haben also das Weltbild der Frau, die nicht trainiert und für die 20kg ein ganz ordentliches Gewicht darstellen. Faktisch übrigens. Nachgemessen bleiben aber die 20kg 20 kg. Wenn ich jetzt also anhand von Messdaten ganz überaus naturwissenschaftlich an die Sache herangehe und die Behauptung prüfen will, ob 20kg schwer sind, dazu 20 Bodybuilder als Probanden hinzunimmst, wirst Du am Ende die Ergebnisse so interpretieren können, dass die Behauptung der Frau falsch ist.

Nehmen wir an, der Bodybuilder sei von Beruf Landwirt und die Frau möchte nun von ihm 20kg Kartoffeln kaufen. Dann müssen sich die beiden doch auf eine gemeinsame Realität einigen, die möglichst unabhängig von persönlichen Empfindungen oder Weltbildern ist. Wie schwer sich etwas anfühlt, ist eine ganz individuelle Wahrnehmung. Welche Masse etwas hat, ist dagegen offenbar Teil von etwas wie einer für alle gleichen Wirklichkeit.


Anevay schrieb:
Wenn ich jetzt also anhand von Messdaten ganz überaus naturwissenschaftlich an die Sache herangehe und die Behauptung prüfen will, ob 20kg schwer sind, dazu 20 Bodybuilder als Probanden hinzunimmst, wirst Du am Ende die Ergebnisse so interpretieren können, dass die Behauptung der Frau falsch ist.

Wenn man naturwissenschaftlich an die Sache herangeht, dann spielt es keine Rolle, wie schwer sich etwas anfühlt. Es sei denn, es ginge hier um Sportpsychologie oder so, was es aber nicht tut. Wenn die Frau sagt, 20kg fühlten sich für sie schwer an, dann ist das so. Wer sollte das in Frage stellen? Wenn sie aber behaupten würde, dass müssten mindestens 30kg sein, dann wäre das falsch.

Gruß
McCoy
 
Nehmen wir an, der Bodybuilder sei von Beruf Landwirt und die Frau möchte nun von ihm 20kg Kartoffeln kaufen. Dann müssen sich die beiden doch auf eine gemeinsame Realität einigen, die möglichst unabhängig von persönlichen Empfindungen oder Weltbildern ist. Wie schwer sich etwas anfühlt, ist eine ganz individuelle Wahrnehmung. Welche Masse etwas hat, ist dagegen offenbar Teil von etwas wie einer für alle gleichen Wirklichkeit.

Nein, sie müssen sich nicht einigen, sie müssen nicht einmal was von kg wissen.

Was wichtig ist, dass sie die jeweilige Realität des Anderen annehmen und für wahr halten können. Hier also, dass die Frau die Kartoffeln alleine nur schwer tragen können wird, es für ihn kein Problem darstellt.

Wenn beide Menschen fähig sind, das jeweilige Weltbild des Gegenübers anzunehmen, anstatt das jeweils ihre krampfhaft zu verteidigen, dann gibt es am Abend ganz gewiss leckere Pellkartoffeln mit Sourcreme. :D

LG
Any
 
Nein, sie müssen sich nicht einigen, sie müssen nicht einmal was von kg wissen.

Was wichtig ist, dass sie die jeweilige Realität des Anderen annehmen und für wahr halten können. Hier also, dass die Frau die Kartoffeln alleine nur schwer tragen können wird, es für ihn kein Problem darstellt.

Wenn beide Menschen fähig sind, das jeweilige Weltbild des Gegenübers anzunehmen, anstatt das jeweils ihre krampfhaft zu verteidigen, dann gibt es am Abend ganz gewiss leckere Pellkartoffeln mit Sourcreme. :D

Die Frau sagt: "Das fühlt sich für mich schwer an. Ich kann das nicht tragen."
Der Bodybuilder sagt: "Das fühlt sich für mich leicht an. Ich kann das ohne Probleme tragen."
Das sind Aussagen über persönliche Befindlichkeiten und keine Behauptungen über Naturgesetze etc. Da gibt es kein richtig oder falsch.
Die Frau sagt ja nicht: "Das kann niemand tragen." - das wäre falsch.
Wenn man sich dann die Muskelapperate etc. der beteiligten Personen anschaut, kann man diese persönlichen Befindlichkeiten auch in eine objektive Realität einbinden und erklären.
 
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