Wahrnehmung und Stimmigkeit

Paranormalität und Spiritualität sind doch ausgesprochen interessante Themen, insbesondere, wenn sich parapsychologische Hypothesen und Behauptungen experimentell überprüfen lassen.

Ich selbst habe beispielsweise nie aufgehört, an die Teleempathie zu glauben, zumal es diesbezüglich Studien mit Vergleichsgruppen gibt (Universität von Montana), die imposante Resultate lieferten.

Das finde ich auch. Und mir geht es auch weder um wissenschaftliche Forschung oder das ich nur für wahr annehme, was materiell messbar ist. Oder ablehne, dass eigene Erfahrungen wertlos sind, solange keine wissenschaftlichen Studien dazu vorgelegt werden.

Alleine die Tatsache, was aus Ideen und Wertvorstellungen (also Geistigem) alles entstehen kann bzw. zerstört, ist an sich schon sehr spannend.

Lg
Any
 
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Spannend.

Gibt es dazu auch Replikationen?

Gibt es dazu auch Stimmen anderer Forscher, die methodische Maengel aufzeigen (oder es zumindest versuchen)?

Diese Meta-Analyse findet insgesamt signifikante, wenngleich eher kleine Effekte. Gleichzeitig werden auch kritische Stimmen erwähnt: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/...ionid=E5E1EB05953243775DB33F9C89DBE73B.f01t03.

Die von mir erwähnte Teleempathie-Studie aus Montana findet sich in diesem Buche: http://www.amazon.de/Faszination-Unfaßbaren-Geheimnisse-Übernatürlichen-Außerirdischen/dp/3870701897 Ich bin gern bereit, daraus zu zitieren, aber nur, wenn es für Dich von Interesse ist.

Hier noch eine Meta-Analyse zu Telekinese-Studien, die auch signifikante Resultate erbrachten: http://psycnet.apa.org/?&fa=main.doiLanding&doi=10.1037/0033-2909.132.4.497 Auch hier gibt es jedoch kritische Stimmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:Und auch sowas in der Art hat es schon gegeben.

Klar, du siehst das als Argument für deine Behauptung, dass sich auch sehr viele Leute täuschen können, aber eventuell war es auch ein Ufo. Die Beschreibungen passen durchaus.

Nun könnte man fragen, warum ein Ufo ausgerechnet bei einer Versammlung von Gläubigen auftaucht. Aber eventuell war das Zufall. Immerhin versammeln sich überall Gläubige an allen möglichen Orten. Oder es war ein psychologisches wissenschaftliches Experiment der Aliens.

Ja, ich gebe dir recht, dass eine Massenhysterie immer noch tausend mal wahrscheinlicher ist, als eine echte "Bewegung" der Sonne.

LG PsiSnake
 
Diese Meta-Analyse findet insgesamt signifikante, wenngleich eher kleine Effekte. Gleichzeitig werden auch kritische Stimmen erwähnt: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/...ionid=E5E1EB05953243775DB33F9C89DBE73B.f01t03.

Die von mir erwähnte Teleempathie-Studie aus Montana findet sich in diesem Buche: http://www.amazon.de/Faszination-Unfaßbaren-Geheimnisse-Übernatürlichen-Außerirdischen/dp/3870701897 Ich bin gern bereit, daraus zu zitieren, aber nur, wenn es für Dich von Interesse ist.

Hier noch eine Meta-Analyse zu Telekinese-Studien, die auch signifikante Resultate erbrachten: http://psycnet.apa.org/?&fa=main.doiLanding&doi=10.1037/0033-2909.132.4.497 Auch hier gibt es jedoch kritische Stimmen.

Danke.

Ich finde diese Forschung ja sehr spannend und wichtig - auch, wenn ich davon ueberzeugt bin, dass da Nulleffekte untersucht werden. Aber meine Ueberzeugung ist ja nicht das Mass aller Dinge, und es kommt auch nicht (alleine) drauf an, mich zu ueberzeugen, sondern das Wissen der Menschheit zu mehren.

Dazu ist es eben dann auch wichtig, dass man zu jeder positiven Studie, die man findet, auch die kritischen Stimmen gezielt sucht.

Das Buchzitat interessiert mich nicht so. Solche Buecher - ich habe einige davon auch zuhause - neigen teilweise sehr dazu, die Studienergebnisse etc. sehr selektiv darzustellen und skeptische Stimmen wenn ueberhaupt, dann verdreht und kuenstlich laecherlich gemacht widerzugeben.
 
Zitat:worauf passen sie? auf die anderen tausenden falschmeldungen?

Ufos sind hier nicht explizit Thema. Natürlich gibt es viele Fälschungen, aber siehe zum Beispiel hier (interessante Doku): http://www.youtube.com/watch?v=0KUe-raKGJY

Außerdem habe ich und mein Bruder zu einem anderen Zeitpunkt jeweils einmal ein Ufo gesehen. Bei meinem Bruder war es sogar das von der belgischen Ufo-Welle bekannte Dreieck. Vor meiner Sichtung (um 1997, ein metallischer Kegel mit kugelförmigem Ende, der mit der Spitze voraus flog) habe ich auch nicht unbedingt daran geglaubt, ich wollte garantiert nicht unbedingt ein Ufo sehen. Danach habe ich auch nie wieder eins gesehen.

Aber genug zu diesem Exkurs.

LG PsiSnake
 

Du kannst diese Meta-Analysen ja einmal in Ruhe studieren und dann Rückmeldung erteilen.

Ich persönlich erlebe, dass sich die Teleempathie nicht intentional kontrollieren oder gar gezielt nutzbar machen lässt. Das würde eventuell auch erklären, aus welchem Grunde so viele statistische Untersuchungen zur Telepathie und Teleempathie keine statistische Signifikanz eruieren konnten.

Teleempathische Verbindungen nehme ich primär intuitiv wahr. Ich spüre in der Tiefe meiner Psyche, wenn eine mir sehr vertraute Person intensiv an mich denkt. Meinem Gegenüber ergeht es dabei recht ähnlich.

Sollten teleempathische Verbindungen im Realen existieren, könnten sie möglicherweise auf den akausalen Quantenkorrelationen basieren, bei denen es ja auch zu einem instantanen Reaktionsverhalten des Partnerteilchens kommt, gleichgültig, welche Distanz zwischen den beiden Teilchen liegt. Dass die Quantenverschränkung akausal ist, könnte, sollte die Teleempathie tatsächlich auf diesem quantenmechanischen Mechanismus beruhen, der Grund sein, weshalb sie nicht unserer Willkür unterliegt.

Einwenden kann man, dass die genannten quantenphysikalischen Effekte ausschließlich im Mikrokosmos, nicht aber in dem Makrokosmos wirksam seien. Dieses Argument mag ich jedoch in Frage stellen, zumal nicht einmal die exakten Grenzen zwischen Mikro- und Makrokosmos definiert sind, die die Unterschiede begründen könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Sonnenwunder war 1917...

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwunder

Da wurde dann Jahrzehnte später immer mal wieder versucht zu erklären, was das gewesen sein könnte... untersuchbar ist da jedoch so gut wie nichts, da sich alle Angaben auf Augenzeugenberichte stützen, die zudem großteils nur historisch überliefert wurden.

Neulich hatte ich zum Thema Freak Waves recherchiert, dabei handelt es sich um ein Phänomen auf Meeren, wo plötzlich sehr hohe Wellen aufkommen, auch bei ruhiger See. Und wo vermutlich schon sehr viele Schiffe sanken, weil sie unvermittelt auf eben jene hohen Wellen trafen. Sie wurden viele Jahrzehnte als Seemannsgarn abgetan, Haluzinationen, Hysterie usw. Tatsächlich entwickelte sich die Technik weiter und diese seltsamen und für die Schiffahrt sehr gefährlichen Wellen wurden "wissenschaftlich belegt". Es gab sie aber schon zuvor. Trotzdem waren sie bis in die 1990er Jahre ein Hirngespinst aus der Sicht der Wissenschaftler. http://www.spiegel.de/wissenschaft/...-waves-an-kuesten-und-straenden-a-851324.html

Ich finde, solche Erkenntnisse und der Umgang damit geben genug Anlass, nicht alles, was uns sofort plausibel und erklärbar erscheint, dies auch dauerhaft sein wird.

Lg
Any
 
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(...) Ich finde, solche Erkenntnisse und der Umgang damit geben genug Anlass, nicht alles, was uns sofort plausibel und erklärbar erscheint, dies auch dauerhaft sein wird.

Wie ich schon schrieb: Nichts ist in Stein gemeisselt. Ich habe auch nie von "dauerhaft" oder "endgueltig" geschrieben, sondern nur drauf hingewiesen, was geschehen muss, um eine Behauptung auf ein gewisses Fundament zu stellen, und dass es vorher keinen Anlass gibt, von der Wahrheit der Behaptung auszugehen.

Ein aehnliches Phaenomen sind die Sprites - Blitze UEBER Gewitterwolken - von denen Piloten berichtet haben, die aber ebenfalls abgetan wurden, bis man sie fotografisch und filmisch festhalten konnte.

Die "wissenschaftlichen Instrumente" z.B. Aurasicht - je nach genauer Behauptung - oder aehnliches zu ueberpruefen sind allerdings schon lange da. Wenn jemand wirklich die Aura sehen kann und daraus diverse Informationen ziehen kann, die er anderweitig nicht bekommen kann, so wuerde sich das in einer statistisch signifikanten Trefferquote ueber der Zufallserwartung aeussern - in Experimenten wie am Anfang beschrieben. D.h. das Argument des "fehlenden Messinstruments", was gerne gebracht wird, geht hier vorbei.
 
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