Wahrnehmung und Stimmigkeit

Falls Du Dich auf das Threadthema beziehst:

Die Möglichkeit ist da, die Erlaubnis des Forenbetreibers - und es gibt Interessenten.

Japp - sehe nichts, was dagegenspricht. :)

Ich würde dahin tendieren, dass es sich (nicht nur hier) vielmehr um Forschung handelt.
In der Wissenschaft sind Erkenntnisse bereits gesammelt, manifestiert.
Von daher würde ich dieses UF einfach mal umbenennen, da sich herauskristallisiert hat, dass das Anliegen der Wissenschaftler HIER eindeutig Foschung ist. :)
 
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Ich würde dahin tendieren, dass es sich (nicht nur hier) vielmehr um Forschung handelt.
In der Wissenschaft sind Erkenntnisse bereits gesammelt, manifestiert.
Von daher würde ich dieses UF einfach mal umbenennen, da sich herauskristallisiert hat, dass das Anliegen der Wissenschaftler HIER eindeutig Foschung ist. :)

(Natur-)Wissenschaft und Forshcung sind fast sysnomym. (Natur-)Wissenschaft ohne Forschung ist unmoeglich.
 
(Natur-)Wissenschaft und Forshcung sind fast sysnomym. (Natur-)Wissenschaft ohne Forschung ist unmoeglich.

Was impliziert Forschung?

Mal schauen, was es ist, wofür sich die, die behaupten, dass:

Erstmal gibt es nicht DIE Wissenschaft,
& wenn ich an Belegen zu div. Dingen nicht interessiert bin,
heißt das noch lange nicht,
daß ich gar nicht an Wissenschaft interessiert bin.

Ich darf auch hier frei entscheiden.
Einiges interessiert mich, & einiges eben nicht.

sich wirklich interessieren.

Was
Einiges interessiert mich, & einiges eben nicht.
genau bedeutet - und ob sie es in den Unterforen erhalten.

Oder ob es themenunabhängig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Joey


Hast Du Lust, die prägnanten Punkte aufzuführen, in denen sich die Wissenschaft zur Esoterik (wie Du sie verstehst) unterscheidet - bzw. wann ist etwas wissenschaftlich, wann nicht...

Wissenschaft lebt davon Aussagen und Behauptungen - auch bzw. vor allem welche, die im Rahmen der Wissenschaft selbst aufgestellt wurden - konstant zu hinterfragen. Kaum etwas ist in Stein gemeisselt, sondern es werden Experimente erdacht, die eine Behauptung auch kippen koennen. Und selbst, wenn die gemacht worden sind, wird weiter ueberlegt, was bei diesen Versuchen schief gelaufen sein koennte, wo es evtl. noch Maengel gibt etc. Je mehr Versuche so eine Behauptung so uebersteht, desto "stabiler" ist sie... was aber auch nicht unbedingt heisst, dass sie endgueltig ist. Z.B. ist die allgemeine Relativitaetstheorie von Einstein hervorragend ueberprueft - dennoch werden heute noch Expewrimente durchgefuehrt in der Hoffnung Abweichungen von deren Vorhersage zu finden - zumal wir auch wissen, dass sie nicht der Weisheit letzer Schluss sein kann (nicht so gut vereinbar mit Quantenfeldtheorien). Es ist wie beim Schachspielen. Da bewertet man Zuege nicht nur damit, warum es ein guter Zug ist, sondern auch, warum es ein schlechter Zug sein koennte.

Ein derartiges Hinterfragen sehe ich in der Esoteri, bzw. hier im Forum nur kaum. Zwar wird immer gerne behauptet, kritisch zu sein, nicht alles zu glauben, konstant zu hinterfragen etc - und vereinzelt liest man dann auch mal ein "das glaube ich nicht" von Leuten, die sonst Esoterik-positiv eingestellt sind - aber die methodischen Maengel, die es mit sich bringt aus der "eigenen Erfahrung" die Schlussfolgerungen zu ziehen, die hier zu lesen sind, werden eben NICHT ausgemaerzt. Stattdessen wird dann einfach gesagt, dass der "Selbstbetrugs-Faktor gegen Null" geht oder aehnliches. Wenn das der Fall waere, wuerden Versuche, die wissenschaftlichen Standards genuegen, reihenweise positiv ausgehen.

Ein weiterer Punkt ist die Plausibilitaet. Eine Behauptung ist wissenschftlich unplausibel, wenn sie entweder ausufernd Zusatzannahmen macht (wissenschaftlich unbekannte Existenzen oder Naturgesetze postuliert), oder gar bisherigen gut getroffenen Erkenntnissen widerspricht. Das sind durchaus objektiv feststellbare Kriterien und nicht nur ein Plausibilitaets-Gefuehl. Das bedeutet zwar nicht, dass die Aussage deswegen automatisch falsch ist, aber sie ist kritischer zu beaeugen. Da muss dann eben auch gezeigt werden, warum die Zusatzannahme wirklich notwenig ist, dass das beobachtete Phaenomen wirklich nicht ohne verstehbar ist, oder was beim bisherigen Erkenntnisgewinn falsch gelaufen ist. Das erfordert ein wenig mehr Muehe.

Auch hier ein grosser Unterschied zur Esoterik, die ja schon per se Zusatzannahmen macht. Da kommt dann gerne der Satz "Die Wissenschaft ist noch nicht so weit." oder aehnliches, oder in abgeschwaechter Form "Weil es wissenschaftlich nicht bekannt ist, heisst es nicht, dass es nicht da ist." Letzteres ist zwar wahr, ist aber genausowenig ein Argument dafuer, dass die behauptung wahr ist. Und viele der esoterischen Behauptungen lassen sich eben gut durch Suggestion, selektive Wahrnehmung und andere gut bekannte Fake-Effekte verstehen. Das ist KEINE Schande, weil jeder Mensch dafuer anfaellig ist (sonst wuerden sich Wissenschaftler nicht die Muehe machen). Wer also glaubt, dass das von ihm postulierte Phaenomen nicht darauf beruht, koennte das auch dadurch belegen, indem er sich da der wissenschaftlichen methodik bedient (sofern er Wissenschaftler hinterm Ofen hervorlocken will oder nicht ertragen kann, dass es gut begruendete Kritik an den Behauptungen gibt).

Anhand dieser Ausfuehrungen koennte man mir vorwerfen, dass ich mich zu sehr auf vereinzelte Studien stuetze, die negativ ausgingen und da herzlich wenig Replikationen etc. stattfanden. Das mag allerdings auch daran liegen, dass jemand, der ein Phaenomen untersucht auch daran glauben muss, dass es sich lohnt. Sonst verschwendet er nur seine Forschungszeit und -geld. D.h., wenn man Wissenschaftler hinterm Ofen hervorlocken will, muss man ihnen auch ein Anreitz bieten, dass es sich lohnen koennte.

Der Forschungsbereich Parapsychologie hat u.a. aufgrund dem Projekt Alpha von James Randi - er hat einen Zauberkuenstler in ein Institut fuer Parapsychologie eingeschleust, und der konnte die dort taetigen Wissenschaftler davon ueberzeugen, PSI-Faehigkeiten zu haben, selbst, als Randi durchsickern liess, wie der Trick funktioniert - starke Einbussen erlebt. Diejenigen, die heutzutage dran arbeiten, sind da deswegen auch sehr kritisch und geradezu paranoid vor Maengeln - was auch gut und richtig so ist.
 
Schaut mal, ich meine das so >>

Es gibt keine gesicherten Kenntnisse für Aura sehen in der Wissenschaft.
D.h. lt. Wissenschaft zunächst erst einmal, dass es Aura sehen (das dient grad als Bsp. für Spiritualität im Allgemeinen) nicht gibt.
Dennoch könnte es sein, dass es Aura sehen gibt, nur eben nun abseits der Wissenschaft. Das ist gar nicht gut, sogar gefährlich.
Damit die Wissenschaft Aura sehen aber in den Bereich der Wissenschaft aufnehmen KANN (sofern es das gibt), müsste die Forschung eben jene gesicherten Erkenntnisse erweitern, da es offenbar wurde, dass sie weder mit m, noch mit kg und schon gar nicht mit bar gemessen werden können.
Den Aurasichtigen ist es egal, ob das in die Wissenschaft aufgenommen wird. Sie sagen einfach, dass es das gibt.
Den Wissenschaftlern ist ebenso egal, denn sie sagen, dass es das nicht gibt.
Was fehlt, ist der Forscher. Also kein Aurasichtiger und auch kein Wissenschaftler wird an der Stelle das Verbindungsglied sein KÖNNEN, sondern nur eine weitere, 3. Instanz- und zwar die der Forschung: jemandem, dem es nicht egal ist und der das Knowhow besitzt, neue ufer zu erkunden.
Solange sich kein Aurasichtiger und kein Wissenschaftler auf den Weg macht, Methoden zu erarbeiten, mit denen Aura sehen klar erkenn- und nachweisbar ist, bleibt Wissenschaft und Spiritualität generell unvereinbar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So duenn ist die Forschunglage uebrigens nicht.

Im Bereich komplementaermedizin hat z.B. Edzard Ernst einige Studien durchgefuehrt, die ihn dann zum grossen Skeptiker und Kritiker in dem bereich machte. Ebenfalls Harald Walach forscht da... der allerdings mit einer sehr positiven Grundeinstellung.

In Freiburg gibt es Walter von Locadou. Einige Aussagen von ihm sehe ich sehr kritisch, in seinen Untersuchungen geht er, soweit ich es sehen und beurteilen kann, aber methodisch gut vor.

Die Gesellschaft fuer Anomalistik (GfA) bemueht sich auch im Rahmen ihrer Moeglichkeiten fuer Forschung. Das Gruendungsmitglied Edgar Wunder - bei vielen hier beliebt, weil er die GWUP nicht mag und in den Text "das Skeptiker-Syndrom" verfasst hat - hat u.a. eine gross angelegte Studie ueber Astrologie organisiert, die allerdings negativ ausging. Die positiven Zwischen- und negativen Endergebnisse lassen sich allerdings nur in einem Blog eines Astrologen nachlesen, und Wunder selbst hat da noch keinen fachartikel zu verfasst.

Der brittische Psychologe Richard Wiseman macht ab und an in dem Bereich Forshcungen. U.a. versuchte er einzelne versuche von Rupert Sheldrake zu reproduzieren, kam aber auf andere nicht-positive Ergebnisse. Ein Teil seiner Forschungen kann man in seinem Buch "Paranormality" nachlesen.

Der Journalist, Psychologe und Mitglied bei sowohl GWUP und GfA hat auch mal Interesse dran geaeussert, Menschen mit paranormalen Behauptungen (Faehigkeiten) zu testen. Er bemaengelte einige Male, dass da sehr wenig aktive Forschung stattfindet.

Die GWUP und die James Randi Foundation organisieren jaehrlich auch PSI-Tests. Nun gut, beide Organisationen sind hier nicht unbedingt beliebt, bzw. deren Glaubwuerdigekit wird angezweifelt - aber es gibt, wie ich zeigen wollte, auch ausserhalb Moeglichkeiten.

Und und und ...

Wer sich testen lassen will, kann also durchaus fuendig werden.
 
So duenn ist die Forschunglage uebrigens nicht.

Aber deren Methoden.
Heutzutage verlässt sich die Wissenschaft leider nur auf bereits Bekanntes und hat es offenbar gar nicht mehr nötig, sich mal in eine Barkasse zu setzen und völlig neue Kontinente zu entdecken. Sie sagen schlicht, wir kennen ja bereits die ganze Erde.
Und das ist, solange es offene Fragen gibt, einfach nur gelebte Arroganz und Ignoranz.
 
Schaut mal, ich meine das so >>

Es gibt keine gesicherten Kenntnisse für Aura sehen in der Wissenschaft.

Es gibt herzlich wenig absolut gesicherte Erkenntnisse. Die Frage ist aber: Warum sollte man von einer Behauptung ausgehen? Warum sollte man sie in Betracht ziehen?

D.h. lt. Wissenschaft zunächst erst einmal, dass es Aura sehen (das dient grad als Bsp. für Spiritualität im Allgemeinen) nicht gibt.

Zumal es sich bisher auch ziemlich gut ohne Existenz einer Aura erklaeren und verstehen laesst.

Dennoch könnte es sein, dass es Aura sehen gibt, nur eben nun abseits der Wissenschaft. Das ist gar nicht gut, sogar gefährlich.

Wieso waere das gefaerhlich?

Damit die Wissenschaft Aura sehen aber in den Bereich der Wissenschaft aufnehmen KANN (sofern es das gibt), müsste die Forschung eben jene gesicherten Erkenntnisse erweitern, da es offenbar wurde, dass sie weder mit m, noch mit kg und schon gar nicht mit bar gemessen werden können.

Du musst es nicht in kg oder m oder was weiss ich was messen, um es zu ueberpruefen. Wie gute Tests im grobe naussaehen, habe ich in den Gedankenexerimenten am Anfang (und in vielen anderen Beitraegen hier im Forum schon ausfuerhlich) beschrieben.

Es kommt sehr drauf an, was der Aurasichtige genau behauptet, zu sehen, bzw. aus der Aura ablesen zu koennen. Wenn er z.B. glaubt die Aura durch Waende hindurch sehen zu koennen (ralrene behauptet das nicht, aber es gibt Aurasichtige, die das glauben zu koennen), so ist ein guter wissenschaftlicher test KEIN Problem, ganz ohne Masseinheit.

Den Aurasichtigen ist es egal, ob das in die Wissenschaft aufgenommen wird. Sie sagen einfach, dass es das gibt.

Und ignorieren dabei alle oder zumindest viele Moeglichkeiten, warum sie sich da irrend koennten.

Den Wissenschaftlern ist ebenso egal, denn sie sagen, dass es das nicht gibt.

Nein. Wissenschaftler sagen, dass es sehr unplausibel ist (Zusatzannahmen), dass es schlecht elegt ist, und dass eine Ueberpruefung moeglich ist.

Was fehlt, ist der Forscher. Also kein Aurasichtiger und auch kein Wissenschaftler wird an der Stelle das Verbindungsglied sein KÖNNEN, sondern nur eine weitere, 3. Instanz- und zwar die der Forschung: jemandem, dem es nicht egal ist und der das Knowhow besitzt, neue ufer zu erkunden.

Das ist Wissenschaft. Das tun Wissenschaftler. Und um neue Ufer zu erkunden, braucht es gute wissenschaftliche Methodik. Und man muss auch glauben, dass es sich lohnt, da zu forschen.

Solange sich kein Aurasichtiger und kein Wissenschaftler auf den Weg macht, Methoden zu erarbeiten, mit denen Aura sehen klar erkenn- und nachweisbar ist, bleibt Wissenschaft und Spiritualität generell unvereinbar.

Die Methoden, wie derartige Behauptungen uebperprueft werden koennen, sind vorhanden, klar und hier schon mehrfach beschrieben. Bei der Aurasicht kommt es z.B. auch wie gesagt darauf an, was der Aurasichtige behauptet genau sehen und daraus ablesen zu koennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber deren Methoden.
Heutzutage verlässt sich die Wissenschaft leider nur auf bereits Bekanntes und hat es offenbar gar nicht mehr nötig, sich mal in eine Barkasse zu setzen und völlig neue Kontinente zu entdecken. Sie sagen schlicht, wir kennen ja bereits die ganze Erde.
Und das ist, solange es offene Fragen gibt, einfach nur gelebte Arroganz und Ignoranz.

Gedankenexperiment Nr. 2. Kann der Mann das, was er behauptet? Wohl eher nicht. So kann man ueberpruefen, ob ein Mensch eine behauptete Faehigkeit hat oder nicht. Ganz einfach.
 
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bevor ich mich von Skeptikern zum Narren machen lasse, sollte es vielleicht auch mal Wissenschaftler geben, die der ganzen Sache NICHT skeptisch gegenüber stehen. Es IST von Bedeutung, wie der Versuchsleiter den Versuch als solchen a priori bewertet.

Was Du da an Instanzen und Leuten auflistest, ist zumeist alles andere als geeignet für eine praktische Versuchsdurchführung - ich würde mich als Proband bei keinem davon wohlfühlen (oder nicht geeignet sein: Ich halte nix von Astrologie). Damit wären Ergebnisse positiver Art nicht zu erwarten, da der Mensch, der den Versuch durchführt (als Proband) eben NICHT unwichtig ist, sondern im Gegenteil sehr, sehr wichtig ist in seiner Haltung dem Versuch gegenüber etc.
 
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