Wenn alles eine Aura hat, gibt es in diesem Punkt ja nicht so viele Unterschiede, die man überprüfen könnte.
Nehmen wir mal an, ein Stein hat eine Aura. Was kann einem diese Steinaura verraten? Vielleicht, ob der Stein irgendwie aufgeladen wurde. Es gibt Menschen, die sehen es nicht, aber spüren da was, können es aber nicht näher beschreiben, was sie genau spüren.
Heißt das nun, dass diese Menschen "spinnen", sich etwas einbilden (denn wenn man etwas nicht näher beschreiben kann, ist es wohl auch nicht wissenschaftlich überprüfbar, denn wonach sollte der Wissenschaftler hier suchen)? Oder könnte nicht vielleicht doch etwas dran sein, was aber (im Moment) noch nicht genauer (als "da ist so ein Kribbeln" o.ä.) beschrieben werden kann?
Wenn der Wissenschaftler dieses "Kribbeln" nicht spürt - und es aktuell auch keine Messinstrumente gibt, um das "Kribbeln" erkennbar zu machen, gibt es für ihn gar keine Möglichkeit, das Phänomen "kribbelnder Stein" wissenschaftlich zu untersuchen.
Du weißt ja selbst, dass es in der Wissenschaft immer wieder neue Erkenntnisse gibt.
Für mich bedeutet das, dass die Wissenschaft auch heute noch lange nicht alles erkannt, erforscht und beschrieben hat. Das bedeutet aber nicht, dass das, was noch ni cht erkannt/erforscht/beschrieben wurde, nicht da sein könnte.