Ahorn
Sehr aktives Mitglied
Nehmen wir mal das beispiel mit dem "Steine aufladen".
Erster Test: 10 Steine werden genommen, 5 davon werden (mit was auch immer) aufgeladen, die anderen nicht. Der Test findet unverblindet statt, so dass derjenige, der es erspueren soll, weiss, welcher Stein aufgeladen wurde oder nicht. Wenn dieser Test positiv ausgeht, waere schonmal gewaehrleistet, dass die Testbedingungen adequat sind.
Zweiter Test: Wie oben nur jetzt gut verblindet. D.h. jetzt muss der Kandidat nur anhand dem, was er wahrnimmt herausfinden, welcher Stein "aufgeladen" wurde und welcher nicht.
Wenn er damit eine statistisch signifikante Trefferquote ueber der Zufallserwartung erlangt... PrimaSehr interessantes Ergebnis.
Wenn er es nicht schafft, hat er aus seinen Wahrnehmungen vorher wohl etwas voreilige Schlussfolgerungen gezogen.
Ja, nun gibt es aber einen (fiktiven) Menschen, der einfach nur ein Kribbeln wahrnimmt, ohne es einordnen zu können. Glaubst Du, dass dieser sich einem wissenschaftlichen Experiment unterziehen würden, um zu testen, dass er etwas kann, was er bisher nicht einmal wusste, dass das überhaupt möglich ist? Geschweige denn, dass er persönlich dazu in der Lage ist?
Er wird doch erstmal selbst experimentieren, was er damit machen kann. Und wenn er dann sicher genug ist, in dem, was er tut, braucht er gar keine Bestätigung mehr von Außen, weil er in sich selbst sicher weiß, was er da macht.
Zumindest ist das eine Beobachtung von mir, dass Menschen, die sich in eine (zu ihnen passende) spirituelle Richtung reinvertiefen und dort bereits einiges erfahren und erlebt haben, gar keine Bestätigung mehr von außen brauchen - und deswegen den Sinn von wissenschaftlichen Experimenten überhaupt nicht verstehen.
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