Wahrnehmung und Stimmigkeit

Ich weiss, was ich geschrieben habe. Ich wollte Ursachen-Erklärung und nicht Auswirkung-Erklärung.
Lass das hier einfach, da kommen wir nicht zusammen.

Nochmalö: M;enschen streiten in einem Raum. Während des streitens schwitzen sie auch. Der Schweißgeruch unterscheidet sich je nach Stimmungslage. Dieser Geruch bleibt auch im Raum, wenn diese den Raum verlassen. Dieser Geruch ist unter anderem ein subtiler Grund, dass Menschen, die später den Raum betreten erahnen können, was vorher in dem Raum geschah. Das ist die Ursache von dem Unwohlsein der Menschen, die später den Raum betreten. Und danach hast Du gefragt.

Über hunderte Kilometer? Ach ja, da bin ich gespannt, zeig mir das bitte mal. ;)

Du kannst also spüren, ob 100 km entfernt jemand charistmatisches ist? Das belege mal gut...
 
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Das kann ich nicht ausschließen, weil es wenn, ja unbewußt ist.

Wie erklärst Du es Dir, wenn Du z.B. spürst, daß Du hinterm Rücken angeschaut wirst?

Mit den Feldtheorien von Rupert Sheldrake, die ist für mich am Plausibelsten derzeit. :) Ich nenne es: Präsenz spüren.

Ich spüre auch, wenn bei den Leuten, mit denen ich mich verbunden fühle, was los ist. Ohne Kontakt. Die Bestätigung bekomme ich natürlich erst danach.

Meine letzte nachhaltige intuitive Eingebung (so nenne ich es für mich), die dann leider eintrat, war vor wenigen Wochen der Tod eines Katers. Ich sagte dem Besitzer nicht, was ich wahrnahm, weil das für mich persönlich ethisch nicht zulässig ist. Dinge geschehen, auf die dann keiner Einfluss hat, ich hätte also eh nichts ändern können, habe es aber einer anderen Person gesagt, die mir dann hinterher bestätigen konnte, was ich zuvor prognostizierte. Wenige Stunden nach diesem Kontakt musste das Tier in die Tierklinik, wurde dann später eingeschläfert. Zu dem Zeitpunkt des Kontaktes ging es ihm gut, es war fit und lief gut gelaunt herum. :'(

Lg
Any
 
Bei Dir vielleicht nicht, bei mir schon.

& nein, belegen möchte ich es Dir nicht.;)

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2014/05/parapsychologie-wahrnehmung-siebter-sinn-menschen-spueren

Zeit schrieb:
(...) Er betrachtet sie als Beleg dafür, dass der Mensch mehr als fünf Sinne besitzt – dass er mehr kann als sehen, schmecken, riechen, hören und ertasten. Ein Großteil der Bevölkerung sieht das ähnlich. Immerhin geben 70 bis 90 Prozent bei Umfragen an, sie würden merken, wenn jemand sie beobachte. Hat der Mensch also einen zusätzlichen Sinn, um die Nähe von anderen zu spüren?

(...)

In vielen Experimenten hat Sheldrake versucht, das Gegenteil zu beweisen. Seine Studien haben jedoch einen Makel: Viele Forscherkollegen konnten sie nicht mit den gleichen Ergebnissen wiederholen.

Auch als er selbst seine Versuche nochmals durchführte, schmolzen die Beweise dahin. In der ersten Auflage seines berühmten Blick-Experiments konnten noch 56,8 Prozent aller Probanden richtig angeben, ob jemand sie von hinten anstarrte oder nicht. Zwei Jahre später lag die Trefferquote nur noch bei 53 Prozent. Was war geschehen?

Schuld daran könnte eine Glasscheibe gewesen sein. Standen beim ersten Versuch die beiden Probanden noch im selben Raum, so waren sie bei der Neuauflage räumlich voneinander getrennt. Nur ein Fenster ermöglichte es dem Starrenden, auf den Beobachteten zu schauen. "Dadurch fiel die Möglichkeit weg, dass beispielsweise über Geräusche unbewusst etwas verraten wurde. Entsprechend vermuten wir, dass solche Effekte für die zuvor höhere Trefferquote verantwortlich waren", sagt der Psychologe Stefan Schmidt von der Universität Freiburg, der sich intensiv mit Sheldrakes Arbeit auseinandergesetzt hat.
 
Bei Dir vielleicht nicht, bei mir schon.

& nein, belegen möchte ich es Dir nicht.;)

Wenn es nur das wäre... aber wirklich, mein Mann sieht JEDE Mücke, die sich ihm nähert. Selbst in einer lebhaften Unterhaltung mit anderen ist er offenbar so präsent, dass er bspw. auf sein linkes Hosenbein schaut, auf dem sich dann auch promt eine Mücke niederlassen will.
Ich beobachte das nun schon soviele Jahre, es ist einfach unbegreiflich, wie präsent dieser Mensch ist. Für mich bewundernswert. :)
 
53 Prozent sind über 50%... und davon ausgehend, dass Wahrnehmung eine Sache der Übbung und der Veranlagung ist, ist es doch ganz normal, dass ein Teil der Menschen heute eher ungeübt sind und nicht mehr so gut wahrnehmen wie Menschen früher einmal.

Wir Menschen hier werden so erzogen, das das Wort und die grobe Geste und Mimik Dinge sind, auf die man zu achten hat. Vor allem: Worte.

Wenn man sich zu Menschen aufmacht, die noch usprünglich leben, wundert man sich, wie viel mehr sie wahrnehmen. Mikromimik, kleinste Gesten, den Blick von hinten... die Ahnung, die Intuition.

Worte und grobe Gesten sind für sie nur lautes Beiwerk.

So wie ein Ninja auch mit verbundenen Augan wahrzunehmen vermag, wenn jamend hinter ihnen steht. Ohne das dieser auch nur das leiseste Geräusch macht. Und dieser hat auch nur ganz normale Sinnesorgane, nimmt aber deutlich mehr wahr.

Drum lassen sich Menschen hier auch leichter betrügen und täuschen, sie sind abgestumpft in ihrer Wahrnehmung, untrainiert...

Drum: Quantität alleine zählt wenig bei solchen Versuchen.

LG
Any
 
Das hat LP doch gar nicht geschrieben.
Sie schrieb, daß sie spüren kann, ob es einem Menschen, mit dem sie sich tief verbunden fühlt, & der sich über 100km weit weg befindet, gut/schlecht geht.

Und, gibt es keine andere Möglichkeit, wie dieses "Wissen" zustande kommt? Ich weiß beispielsweise auch, dass es gerade meiner Mutter wahrscheinlich nicht so gut geht, weil ich weiß, dass sie jetzt gerade beim Zahnarzt ist.

Ich weiß auch recht zuverlässig, wer dran ist, wenn das Telefon klingelt, weil ich den Tagesablauf der mir nahen Personen kenne und so weiß, wer von den mir nahe stehenden Leuten wann Zeit hat, mich anzurufen.

Und wenn ich derartiges nicht weiß, habe ich auch schon oft erlebt, dass ich ein "ungutes gefühl" hatte, was eben nicht zutraf. Die Koinzidenz ist es aber, die sowas im Gedächtnis hält. Eine "Stimmigkeit" des Gefühls kann also auch durch selektive Wahrnehmung/Erinnerung zustande kommen.
 
Mit den Feldtheorien von Rupert Sheldrake, die ist für mich am Plausibelsten derzeit. :) Ich nenne es: Präsenz spüren.

Ich spüre auch, wenn bei den Leuten, mit denen ich mich verbunden fühle, was los ist. Ohne Kontakt. Die Bestätigung bekomme ich natürlich erst danach.

Meine letzte nachhaltige intuitive Eingebung (so nenne ich es für mich), die dann leider eintrat, war vor wenigen Wochen der Tod eines Katers. Ich sagte dem Besitzer nicht, was ich wahrnahm, weil das für mich persönlich ethisch nicht zulässig ist. Dinge geschehen, auf die dann keiner Einfluss hat, ich hätte also eh nichts ändern können, habe es aber einer anderen Person gesagt, die mir dann hinterher bestätigen konnte, was ich zuvor prognostizierte. Wenige Stunden nach diesem Kontakt musste das Tier in die Tierklinik, wurde dann später eingeschläfert. Zu dem Zeitpunkt des Kontaktes ging es ihm gut, es war fit und lief gut gelaunt herum. :'(

Lg
Any


Sheldrake mag ich auch.
 
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Und wenn ich derartiges nicht weiß, habe ich auch schon oft erlebt, dass ich ein "ungutes gefühl" hatte, was eben nicht zutraf.

Da gilt es anzusetzen und an sich zu arbeiten, bis dieses ungute Gefühl, was dann nicht zutraf, verschwunden ist. Erst dann kommst du zu dem, worüber wir anderen hier grad reden. :D
 
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