Wahrnehmung und Stimmigkeit

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Ich bin auch neugierig. Wenn mal jemand valide belege für seine esoterischen Behauptungen liefern würde, die auch reproduzierbar sind und weitere kritische Begutchatungen überstehen etc... das wäre äußerst spannend.

Nicht neugierig genug, sich auf dein Gegenüber zu zu bewegen. Dein Gegenüber soll auf dich zukommen und den Beweis mit den bisher bekannten technischen Möglichkeiten erbringen. ;)
 
Was hast Du für ein Problem damit, wenn Ralrene für sich selbst schlüssige Schlussfolgerungen zieht?
Das heißt doch noch lange nicht, dass "neue physikalische Gesetze" propagiert werden.

Doch. Es werden neue Existenzen, Zusammenhänge, Naturgesetze und Fähigkeiten postuliert. Zwar im kleinen Rahmen... aber es geschieht.

Das darf auch gemacht werden - wir haben hier freie Meinungsäußerung etc. und dieses hier ist ein Esoterik-Forum. Da kann ich aber auch die Zweifel begründet daneben setzen.
 
Nehmen wir mein Beispiel:

Behauptender: "Grüner Tee beugt Morbus Alzheimer vor!"

Skeptiker: "Interessant. Gibt es dafür Indizien/Belege?"

Behauptender: "Ja, In-vitro-Studien und Tierversuche."

Skeptiker: "Die sind ja nicht direkt auf den menschlichen Organismus übertragbar. Gibt es Belege, die ein Präventionspotenzial des Grüntees beim Menschen aufzeigen?"

Behauptender: "Nein."

Skeptiker: "Dann muss es als nicht erwiesen betrachtet werden, dass grüner Tee präservativ bei Alzheimer in menschlichen Körpern wirkt."

Was ist daran nun falsch?

PS: Manche würden nun vielleicht auf die persönliche Ebene wechseln und mit Einzelerfahrungen entgegenen: "Ja, es ist bewiesen, denn meine Oma ist nun 230 Jahre alt, trank ihr Leben lang Grüntee und bekam die die Alzheimer-Krankheit."

Der Skeptiker würde zu Recht entgegnen, dass das kein akzeptabler Beleg ist aus vielerlei Gründen.

Megaschlechtes Beispiel. Die Wirkung des Grünen Tees ist medizinisch saugut erforscht, und es ist keineswegs eine *esoterische* Annahme, daß er bei vielen Krankheiten vorbeugend wirkt, sondern knallhartes wissenschaftlichtes Faktum. Mal hören?

Eine Vielzahl von Studien belegt inzwischen, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee oder Grüntee-Extrakten viele gesundheitsfördernde und präventive Wirkungen hat. Viele dieser positiven Effekte bei Adipositas, Diabetes, Entzündungen, Parkinson, Alzheimer sowie Herzerkrankungen resultieren aus dem in grünem Tee beziehungsweise Extrakten besonders reichlich vorkommenden Epigallocatechingallat (EGCG).[3]

Eine Studie von 2014 fand, dass Epigallocatechingallat des grünen Tees die 11beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 1 potent hemmt, dadurch weniger Cortisol verfügbar ist und dadurch ggf. Teile der gesundheitsfördernden Eigenschaften des grünen Tees erklärt werden könnten.[4]

In der in Japan durchgeführten und über 11 Jahre laufenden sogenannten Ohsaki-Studie mit 40.530 Erwachsenen im Alter von 40 bis 79 Jahren wurde festgestellt, dass das Getränk positive kardiovaskuläre Eigenschaften hat und dadurch lebensverlängernd wirkt. Demnach sank die Sterberate bei männlichen Testteilnehmern, die mindestens fünf Tassen täglich tranken, um 12 Prozent, bei Frauen um 23 Prozent. Besonders Todesfälle wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren seltener, auch hier bei Frauen deutlicher (31 / 22 Prozent). Eine Reduzierung der Sterblichkeit durch Krebserkrankungen wurde in dieser Studie nicht festgestellt.[5]

Einige andere Studien geben Hinweise darauf, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee das Risiko, an Krebs zu erkranken, vermindern kann, da in den Teilen der Welt, in denen viel Tee getrunken wird, die Inzidenz für bestimmte Krebsarten geringer ist als im Rest der Welt.[6][7] Für eine präventive Wirkung werden insbesondere die in manchen Teesorten natürlicherweise enthaltenen Polyphenole (v. a. das Epigallocatechingallat, EGCG) verantwortlich gemacht. Die Deutsche Krebshilfe fördert seit 2011 eine Langzeitstudie der Universitäten Halle (Saale) und Ulm zur Wirkung gegen Darmkrebs mit insgesamt 2,1 Millionen Euro.

Eine Studie an Patienten mit Prostatakarzinom, die am Center for Human Nutrition an der David Geffen School of Medicine der UCLA durchgeführt wurde, konnte zeigen, dass das aus dem Tee stammende EGCG in den Tumoren nachweisbar war und das Zellwachstum hemmte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grüner Tee und Schwarztee helfen könnten, Prostatakrebs vorzubeugen.

Die im Schwarztee und insbesondere im grünen Tee enthaltenen Polyphenole und Fluoride senken das Risiko für die Zahnkaries.

Und jetzt zu Alzheimer:

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson werden durch die Bildung von Amyloidfibrillen verursacht. Die im grünen Tee enthaltene Substanz EGCG verhindert deren Bildung durch Bindung an die nativen, noch ungefalteten Polypeptidketten. Dadurch werden statt der toxischen, faserförmigen Amyloidfibrillen harmlose, sphärische Oligomere gebildet.[15]

http://de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Tee#Medizinische_Wirkungen_und_Studien

Noch Fragen? :D
 
Aurasehende behaupten allerdings, da wäre eine real existente Aura, die sie sehen.

Ja, sind die Farben, die Du als Synästhetiker siehst, für_dich nicht real?

Das würde ja bedeuten, dass dir bewusst ist, dasss du dir das nur einbildest. Also rumspinnst. Oder dein Gehirn.

Im Grunde kannst Du auf deine Wahrnehmung überhaupt nicht vertrauen. Da die Farben, die Du siehst, ja nicht real sind, obwohl Du sie real siehst.

Wie ist es dann möglich, dass Du deinen anderen Sinneseindrücken vertrauen kannst?

Einmal abgesehen davon, dass die Wissenschaft das Phänomen Synästhesie auch nicht erklären kann und es gut sein kann, dass es ausreicht sich das einzubilden, um im MRT zu denselben Ergebnissen zu kommen.

Bist Du deiner Wahrnehmung gegenüber ebenso selbstkritisch wie den Behauptungen dir fremder User hier im Forum?

Keine Antwort hierauf wäre btw. eine sehr eindeutige Antwort. Denn dann kannst Du auch nix belegen und dann kann ich dir natürlich nix glauben. Logisch, oder? Also bist Du mir gegenüber jetzt in der Belegpflicht, mir zu beweisen, dass du genauso wahrnimst wie Du es tust. Und dir ist doch wichtig, dass andere Menschen dir glauben... das setze ich nun einfach einmal voraus, da Du ja meinst, Esoteriker müsste es wichtig sein, dass die Wissenschaft sie "ernst nimmt".

LG
Any
 
Nicht neugierig genug, sich auf dein Gegenüber zu zu bewegen. Dein Gegenüber soll auf dich zukommen und den Beweis mit den bisher bekannten technischen Möglichkeiten erbringen. ;)

Dieser Beweis, wenn die Behauptungen wahr wären, wäre ja kein Problem.

Wenn eine alternative Heilmethode wirkt, dann wäre der wissenschaftliche Nachweis kein Problem.

Wenn Astrologie funktioniert, und man könne aus den Planetenpositionen irgendetwas über den Menschen ablesen, dann wäre der Nachweis kein Problem.

Wenn man aus der Aurasicht diverse Informationen ziehen kann, dann wäre der Nachweis kein Problem.
 
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Dass da eine real existente Aura ist.

Alles, was lebt, hat eine Aura. Sogar Pflanzen. Die kann man nicht so einfach sehen, das stimmt. Wenn du jetzt raus gehen würdest, könntest du vermutlich stundenlang einen Baum betrachten, da passiert rein gar nix.
Deine Frage KÖNNTE aber auch sein: "was kann ich, Joey, tun, um eine zu Gesicht zu bekommen?"
Ich sagte ja, ICH bin neugierig.
Natürlich gehe ich nicht hin und sage, ich will jetzt mal einen Engel sehen und trampele dann Monate darauf herum. Ich öffne mich dieser Möglichkeit und lasse es dann ruhen. Evtl. sehe ich ja nie einen Engel- dann ist das eben so.
Was ich nicht tun würde, wär hinzugehen und zu sagen: DU KANNST KEINE ENGEL SEHEN.. oder auch: es gibt keine Kobolde! Ich habe einfach schon soviel erlebt, dass ich diese Offenheit an den Tag legen kann.
Vllt. fehlt dir das ja? Wie lebst du? Gehst du raus in die Natur, hast du Hobbys oder immer mal wieder neue Freunde, Vertraute, die dir neue Horizonte eröffnen, andere Sichtweisen zeigen?
Das Leben ist ein Tanz, Joey, und jeder darf und kann tanzen. Jeder kann aber auch sagen: "ich will, dass ein anderer für mich tanzt!"... letzteres ist nur sooo traurig.
 
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