Wahrnehmung und Stimmigkeit

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da den unterschiedlichsten Chefs unterschiedliche Gerüche und Horoskope liegen, sehe ich darin weniger Problem als wenn alle Chefs alle Mitglieder einer bestimmten Gruppierung diskriminieren.

Wie wäre wohl ein Arbeitsverhältnis, wenn ein Chef seine Mitarbeiter nicht riechen kann? Ich prognostiziere: es wird kein gutes sein - und die Leistung demensprechend schlecht.
Da aber jeder Chef eine andere Nase mit anderen Vorlieben hat, wird auch ein Mensch, dessen Geruch dem einen nicht gefällt, einen anderen Chef finden können, der mit ihm besser umgehen kann.

Naja, da Astrologie ja durchaus behauptet bestimmen zu können welche Zeichen wie harmonieren käme es ja dann doch wieder aus eine Diskrimination hinaus. Da ja wohl kein Chef einen Mitarbeiter einstellen würde der vom Horoskop her Stress bedeutet. Gibt ja auch genug Chef die keine Frauen unter 30 einstellen, wegen der ""Gefahr"" einer Schwangerschaft..
 
Das heißt, es wurden schon Bewerber abgelehnt, weil Du sie nicht haben wolltest und angenommen, weil Du sie haben wolltest?

Ja. p.s. das bedeutet 100% wohl auch. *g*

Ich spreche hier nicht nur von einem Arbeitsplatz in immer nur einer bestimmten Position in immer nur einer Firma, Joey. ;)

Und meinen Lebenslauf stelle ich hier nun nicht ein. :ironie:

Lg
Any
 
Naja, da Astrologie ja durchaus behauptet bestimmen zu können welche Zeichen wie harmonieren käme es ja dann doch wieder aus eine Diskrimination hinaus. Da ja wohl kein Chef einen Mitarbeiter einstellen würde der vom Horoskop her Stress bedeutet. Gibt ja auch genug Chef die keine Frauen unter 30 einstellen, wegen der ""Gefahr"" einer Schwangerschaft..

Das zieht doch alles nur, wenn jemand Astrologie als - alleiniges - auswahlkriterium ernsthaft herbeizieht (da gehören dann aber auch andere auswahlkriterien, wie graphologie, überhaupt jeder test, inkl. die ominösen eigenungstests dazu). Ich sehe keine diskriminierung, weil man sie dann überall sehen könnte, wie du es ja andeutest: Die ist zu alt, die zu hübsch, da gefällt mir die nase nicht, die hat kinder (bleibt deshalb dann ständig zu hause), die eine kann schwanger werden, die andere ist zu alt, ist also mit krankheit zu rechnen, die hat den test verpatzt, etc.pp.
Es gilt die freiheit, einzustellen, wen man will und ich finde das - unter berücksichtigung des Gleichstellungsgesetzes - auch ok.

Dass ein chef keinen einstellen würde, bei dem das horoskop für sich allein auf 'stress' hindeutet, wage ich sehr zu bezweifeln, bzw. ist dann an seiner eignung als chef zu zweifeln: Stress findet letztlich in einer interaktion statt, d.h, jeder, der beteiligt ist wirkt auf seine weise auf eine konstellation ein, kann sie allenfalls ver- oder entschärfen.
Für sich allein ist das doch alles nicht aussagekräftig und das weiss im grunde jedes kind.
 
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Ja. p.s. das bedeutet 100% wohl auch. *g*

Ich spreche hier nicht nur von einem Arbeitsplatz in immer nur einer bestimmten Position in immer nur einer Firma, Joey. ;)

Und spielte die astrologische Konfiguration der betroffenen Bewerber in Deiner Entscheidung eine Rolle?

Und meinen Lebenslauf stelle ich hier nun nicht ein. :ironie:

Nach dem habe ich auch nicht gefragt.

Ich habe lediglich gefragt, wieviel Mitsprache Du bei der Bewerberauswahl hast/hattest, und ob bei Deiner Mitsprache der Geburtszeitpunkt (und die sich daraus ergebenden astrologischen Merkmale, soweit wie Du sie herausfinden konntest/wolltest) eine Rolle spielte.
 
Das zieht doch alles nur, wenn jemand Astrologie als - alleiniges - auswahlkriterium ernsthaft herbeizieht (da gehören dann aber auch andere auswahlkriterien, wie graphologie, überhaupt jeder test, inkl. die ominösen eigenungstests dazu). Ich sehe keine diskriminierung, weil man sie dann überall sehen könnte, wie du es ja andeutest: Die ist zu alt, die zu hübsch, da gefällt mir die nase nicht, die hat kinder (bleibt deshalb dann ständig zu hause), die eine kann schwanger werden, die andere ist zu alt, ist also mit krankheit zu rechnen, die hat den test verpatztetc.pp.

Dass ein chef keinen einstellen würde, bei dem das horoskop für sich allein auf 'stress' hindeutet, wage ich sehr zu bezweifeln, bzw. ist dann an seiner eignung als chef zu zweifeln: Stress findet letztlich in einer interaktion statt, d.h, jeder, der beteiligt ist wirkt auf seine weise auf eine konstellation ein, kann sie allenfalls ver- oder entschärfen.
Für sich allein ist das doch alles nicht aussagekräftig und das weiss im grunde jedes kind.

Deswegen gibt es ja auch seit langem Gesetze die so einen Unfug verbieten.
 
Das zieht doch alles nur, wenn jemand Astrologie als - alleiniges - auswahlkriterium ernsthaft herbeizieht (da gehören dann aber auch andere auswahlkriterien, wie graphologie, überhaupt jeder test, inkl. die ominösen eigenungstests dazu).

Auch schon, wenn die Astrologie überhaupt ernsthaft herangezogen wird, ist es fragwürdig (ebenso wie Graphologie etc.) Die Aussagen, die daraus gezogen werden, sind eben NICHT überzufällig stimmig. Es ist genauso gut, wie wenn eben gewürfelt wird, und z.B. eine 3 positiv gewertet wird, und eine 4 sich negativ in die Bewerberbewertung auswirkt.
 
Naja, da Astrologie ja durchaus behauptet bestimmen zu können welche Zeichen wie harmonieren käme es ja dann doch wieder aus eine Diskrimination hinaus. Da ja wohl kein Chef einen Mitarbeiter einstellen würde der vom Horoskop her Stress bedeutet. Gibt ja auch genug Chef die keine Frauen unter 30 einstellen, wegen der ""Gefahr"" einer Schwangerschaft..

Mir wären z.B. Menschen lieber, die den Mund aufmachen, wenn sie etwas stört, als Duckmäuser. Ich mag es einfach nicht, wenn jemand nicht klar sagen kann, was er braucht.
Andere Menschen kommen hingegen nicht so gut mit direkten Menschen aus, sondern brauchen eher die indirekte, diplomatische Art. Es hängt nämlich auch noch von den eigenen Mustern und Befindlichkeiten ab, mit welchen Menschen man besser kann.
Mein Ex-Azubi war schon etwas älter und konnte mir genau sagen, was ihm fehlt, was er braucht, wo er noch Fragen hat - und da konnte ich direkt (im Sinne seiner Ausbildung) ansetzen. Jetzt gibt es eine sehr junge Azubine, die das nicht kann. Woher soll ich denn wissen, wo ihre Lücken sind, wenn sie nicht in der Lage ist, zu fragen?

Ich war mit meinen Kollegen mal bei einem Teamcoaching, es gab auch eine Bewertung. Die meisten galten als teamorientiert und gar nicht dominant (einschließlich der Chefin). Ein paar wenige galten als "Eigenbrötler" - nur ich war die einzige, die zwar auch als teamorientiert, aber auch genauso als dominant klassifiziert wurde. Ich bin nur eine "ganz normale" Sachbearbeiterin, aber es ist schwierig für mich unter einer Chefin zu arbeiten, die nicht klar ausdrücken kann, was sie will. Und wenn sie es versucht, schaut sie dabei den Boden an. Wenn sie mit etwas nicht zufrieden ist, dann schimpft sie mit dem Boden - statt mit dem Mitarbeiter, der es vermasselt hat. Das führt regelmäßig dazu, dass ich mich gar nicht angesprochen fühle - selbst, wenn sie mich persönlich meint. Und dann muss sie eben damit leben, dass ich es nicht immer verstehe, wenn sie etwas von mir möchte.
Mein direkter Abteilungsleiter hat inzwischen gelernt, wie er mit mir umgehen muss, damit die Zusammenarbeit funktioniert. Es war für beide nicht einfach, aber jetzt klappt es. Er ist nämlich im Grunde seines Herzens eigentlich auch kein Freund der klaren Ansprache. Aber wie soll eine Zusammenarbeit sonst funktionieren, wenn sich jeder immer nur seinen Teil denkt? :confused:
 
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Auch schon, wenn die Astrologie überhaupt ernsthaft herangezogen wird, ist es fragwürdig (ebenso wie Graphologie etc.) Die Aussagen, die daraus gezogen werden, sind eben NICHT überzufällig stimmig. Es ist genauso gut, wie wenn eben gewürfelt wird, und z.B. eine 3 positiv gewertet wird, und eine 4 sich negativ in die Bewerberbewertung auswirkt.

Ja, und? Es gibt unzählige tests und verfahren, die man zur auswahl herbeizieht.
Ich halte das alles nicht für diskriminierend.
Jeder mit einem gesunden menschenverstand kombiniert und lädt zu einem gespräch ein, das einen gesamteindruck vermittelt, das durchgeführte tests eher bestätigt oder entkräftet, das zusätzliche infos liefert, etc.. Natürlich finde ich diese tests beschissen und sie werden einem nicht gerecht, mich hat einer vor langer zeit zu fall gebracht. Dennoch ist es die freiheit desjenigen, der den job vergibt oder die ausbildung anbietet, seine auswahlkriterien einzubringen und er ist in der wahl derjenigen weitgehend frei.

Immer unter vorbehalt des gleichstellungsgesetzes.
 
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