Wahrhaftigkeit

Wahrhaftigkeit sich selbst gegenüber ist nichts anderes als dasjenige, was man als ein reines Gewissen bezeichnet.
Wahrhaftigkeit hat in erster Linie mit Ehrlicheit und Authentizität zu tun. Ein wahrhaftiges Leben ist ein Leben in dem man sich zeigt wie man ist, und sich nicht verstellt oder lügt.

Das Gewissen meldet sich aufgrund von Verhaltensnormen, was man darf oder was man nicht darf. Gewissen wird in einem Menschen ausgebildet durch kulturelle und gesellschaftliche Normen.

LGInti
 
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Wahrhaftigkeit sich selbst gegenüber ist nichts anderes als dasjenige, was man als ein reines Gewissen bezeichnet.

Ja, aber es ist individuell und nicht universell. Was für einen völlig ok ist, kann dem Andern ungeheuer schlechtes Gewissen bereiten. Und damit gibt es keinen universellen Maßstab dafür.
 
Ich wollte schlichtweg darauf hinweisen, dass Wahrhaftigkeit mit der Gewissensbildung zusammenhängt - was nämlich @KingOfLions anzweifelt...

Ich zweifle es ebenfalls an.
Man kann sich nämlich ehrlich eingestehen, dass man ein schlechtes Gewissen hat, ohne seine Handlungsweise zu ändern.
 
Wahrhaftigkeit hat in erster Linie mit Ehrlicheit und Authentizität zu tun. Ein wahrhaftiges Leben ist ein Leben in dem man sich zeigt wie man ist, und sich nicht verstellt oder lügt.
Manche Menschen sind vielleicht auch dann authentisch, wenn sie sich verstellen oder lügen.
Dass man sich nicht zu verstellen oder zu lügen hat, ist eine angelernte vernünftige Verhaltensregel.
Manch einer mag mit unterschiedlichen Arten der Kommunikation experimentieren - und mitunter lügen, was das Zeug hält - es macht ihn nicht weniger authentisch, denn er würde sich auch im Lügen frei ausleben können.
 
Manche Menschen sind vielleicht auch dann authentisch, wenn sie sich verstellen oder lügen.
Dass man sich nicht zu verstellen oder zu lügen hat, ist eine angelernte vernünftige Verhaltensregel.
Manch einer mag mit unterschiedlichen Arten der Kommunikation experimentieren - und mitunter lügen, was das Zeug hält - es macht ihn nicht weniger authentisch, denn er würde sich auch im Lügen frei ausleben können.
Es gibt ja auch Mythomanen, die ihre eigenen Lügen glauben. Sie leben in einer Fantasiewelt. Wenn sie da immer wieder ihre prächtigen Lügengebäude errichten, sind sie auch irgendwie authentisch. Es ist Teil ihrer Persönlichkeit. Auch wenn man solche Menschen als krank bezeichnen (abqualifizieren?) kann.
Ich war mit ein paar Mythomanen eng befreundet. Am Anfang habe ich ihnen ihre Lügengeschichten zumindest teilweise geglaubt. Wenn aber eine Lüge nach der anderen aufgedeckt wird oder so ein Mensch immer krasser übertreibt, steht er irgendwann vor dem Problem: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!"
Gut, das sehe ich nicht so eng. Eine einzige Lüge reicht für mich nicht aus, um einem Menschen nichts mehr zu glauben.
Alle Freundschaften mit Mythomanen sind zerbrochen. Ich bevorzuge ehrliche Menschen. Interessant ist aber, dass diese Leute meist von sich aus den Kontakt zu mir abgebrochen haben (nicht ich), sobald sie merkten, dass ich ihnen nicht mehr glaube.
Immer wieder habe ich mich gefragt: "Glaubt er oder sie eigentlich das selbst oder weiß dieser Mensch, dass er lügt?"
Ein Schauspieler verstellt sich und muss von Berufs wegen immer wieder eine andere Persönlichkeit darstellen.
Es gibt aber Schauspieler, die immer nur sich selbst spielen. Ich habe einige berühmte Schauspieler persönlich kennen gelernt, die sich privat genau so verhalten wie im Film und auf der Bühne. Ich merkte da keinen Unterschied. Diese Schauspieler haben aber eher nicht gelogen. Wer sowieso schon berühmt ist, braucht sich nicht künstlich wichtig zu machen.
Ich kenne aber auch Leute mit schauspielerischem Talent, die es nie auf die Bühne oder zum Film geschafft haben und trotzdem ihr Leben schauspielerisch inszenieren. Wortgewaltige, histrionische Dramaqueens beiderlei Geschlechts.
In gewisser Hinsicht sind diese Selbstdarsteller authentisch, auch wenn sie sehr pathetisch sind, dick auftragen und aus einer Mücke einen Elefanten machen.
 
Glaube ich aber nicht, für mich ist Gott Alles, was ist und beinhaltet alles vom Atom bis zu schwarzen Löchern, einschließlich Veilchen, Känguruhs und Giraffen und natürlich auch die gesamte geistige Welt .................................
Wenn Gott Alles ist und beinhaltet, so auch den Menschen. Und wenn du Gott verehrst und ihm gegenüber Demut (oder Allem was ist, wie du selbst schriebst = Gott/Universum) empfindest, wie du selbst schriebst, so schließt das Alles, was Gott ist, ein und da der Mensch nicht außerhalb steht, Den ebenso. Außer du stellst den Menschen außerhalb von Gott und dualisierst, was Blödsinn wäre.
Demütige Grundhaltung ja, aber nicht gegenüber anderen Menschen, sondern gegenüber dem Universum/Gott oder wie man 's auch immer nennen möchte und mit dem Wissen, dass man niemals auslernt.
Außer halt Dies und Das und vllt. noch was Anderes und den Menschen. Is ja eh egal ob du nun Demut empfinden kannst oder nicht. Nur widersprich dir nicht: indem du sagst, dass du "Alles was ist=Gott" gegenüber eine demütige Haltung einnimmst, wenn du es nicht tust, da du ausklammerst und dualisierst.;)
 
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Meinetwegen kann er erwarten, was er will.
Ich lasse mir von niemandem vorschreiben, was für mich heilig zu sein hat.
Und Weisheit ist eh immer subjektiv.
Aber jeder, wie er will, mich stört es nicht, wenn jemand sich vor einem Meister in den Staub wirft, nur ist es eben nicht MEINS. :D
Wie oft wiederholst du dich noch? Du kannst damit nix anfangen, also wird es durch Wiederholung auch nicht anders. Da du weder daran interessiert bist deine Haltung dazu zu ändern, noch Andere nachvollziehen willst, frage ich mich, was du hier noch willst? Vllt. Andere missionieren, damit sie deine Haltung einnehmen?
 
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