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Vertrauen......Selbstdefinition

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ulien, 7. Juni 2012.

  1. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.464
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    ...das ganze ist ein Pferdefuss aus meiner Kindheit ....Mama alleinerziehend ...3 kids..... Haushalt komplett schon mit 9 Jahren machend....

    Ein kleines! Beispiel:
    Alles ist gemacht.....das Butterbrot mit Tomaten; Zwiebeln Salz Pfeffer steht für die vom Dienst kommende Mum auch schon da.....Mülleimer vergessen rauszutragen....Tracht Prügel.......

    Ein Beispiel warum ich bin wie ich bin ... funtioniere und gefälligst perfekt dann gibts auch keine Kloppe:D
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    aaaah je. Ich weiß schon, warum ich meine Aversionen gegen alleinerziehende Mütter habe... :D

    (kleines Witzchen, das vermutlich nicht von jedem verstanden wird.)
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.461
    moin Uli :)
    Jou, das ist oft das Problem bei Arbeitsverhältnissen überhaupt. Man geht eine Beziehung ein, und da existieren dann unterschiedliche Vorstellungen, was und wie eine Beziehung in Arbeitsverhältnissen sein sollte.

    Naja ich bin ein Verfechter des radikalen Konstruktivismus, wie ich heute lernte. Wir nehmen etwas wahr, stricken uns dann aber eine individuelle Bedeutung. Und diese kann aufgrund unserer Vorprägung von der Realität stark oder auch weniger abweichen.

    Ich kann es ja von hier aus nicht beurteilen, Uli. Aber: wer die eigene Geschichte erzählt, und insbesondere auch, was er daraus gelernt hat und was er daher nicht mehr will und kann - der nimmt anderen Personen den Wind aus den Segeln.

    Gleichzeitig gibt man dadurch natürlich auch ein Stück Geheimnis auf, das herum zu tragen aber in die Paranoia führen kann. Letztlich kann man ja nur durch das berühmte: "Ich empfinde dies und das, weil (...)" erfahren, wie die andere Seite etwas wahrnimmt und was sie empfindet. Und es spielt dabei übrigens gar keine Rolle, ob das nun ein Kollege ist oder ein Vorgesetzter, dem man sich "outet".

    Natürlich kann aber auch ich mir vorstellen, daß das auch nach hinten losgehen kann. Jedoch: geht es nach hinten los, dann weiß man dadurch, daß man dort gar nicht hin will, denn die Leute sind dann ja nicht ehrlich. Und haben Absichten, die man persönlich nicht mittragen will und Bedürfnisse, die man nicht befriedigen will.

    Erzähl doch mal genauer: was macht er denn? Was sagt er, tut er?

    Ja, deshalb meine ich ja eben: spätestens vor dem Zuendegehen der Probezeit die eigene berufliche schlechte Erfahrung (dem Mobbing ausgeliefertgewesen sein und daher mißtrauisch gegen Verhalten sein und es möglicherweise nicht richtig einschätzen können) im Personalgespräch benennen. Wer dem anderen die eigene Unsicherheit vor den Latz knallt und dann noch die Situationsgefühle im Moment beschreibt für die jetzige Situation beim neuen Arbeitgeber, der erfährt dann letztlich, wo der Hase langlaufen wird, wenn man bleibt.

    :confused:

    Es geht ja im Grunde um eine Art, eine professionelle Distanz zu erreichen. Das hiesse, daß die Privatperson Ulien von den Geschehnissen am Arbeitsplatz zunächst mal nicht betroffen ist. Dafür muß die professionelle Person in Dir aber natürlich die persönliche Erfahrung in der Kindheit erkannt haben, was ja der Fall ist.

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir übrigens berichten, daß Du a) mehrere Auftraggeber benötigst, um als Selbstständige über die Runden zu kommen. Man darf soweit ich es erlebe aktuell 685 Stunden im Jahr bei einem Arbeitgeber arbeiten - in Deutschland - sonst muß der Arbeitgeber im Nachhinein Sozialversicherungsbeiträge für den selbstständigen Mitarbeiter abführen. Und von 685 Stunden Arbeit im Jahr wird man nicht satt. Hinzu kommt, daß man normalerweise im Angestelltenverhältnis über 2000 Stunden arbeitet - als Selbstständiger arbeitest Du aber, um 2000 Stunden Arbeit zu haben, je nachdem locker 2500-3000 Stunden. Da muß man schon gesundheitlich gut aufgestellt sein, um das durchzuhalten - ich mache es jetzt seit 5 Jahren.

    Ausserdem wird alles, was Angst betrifft, erst mal schlimmer. Die Sicherheit des Angestelltenverhältnisses ist weg. Das heisst: wo Du heute im Rahmen des angestellten Arbeitens persönliche Probleme und Angst hast, potentiert sich das Problem und die Angst noch um berufliche Probleme und Angst.

    Aber: insgesamt kann ich Dir zustimmen. Man ist sein eigener Pilot und bekommt ein Flugzeug, sobald man sich traut, gesprungen zu sein. Man fällt in der Regel eine Weile, bevor das Flugzeug erscheint, und man braucht dann Freunde, die einem im freien Fall helfen. Aber über kurz oder lang fliegt es sich für mich freiberuflich deutlich leichter als als Angestellter. Gerade diese oben von Dir beschriebene Problematik geht dadurch weg, denn man kann mit ihr die Selbstständigkeit nicht durchhalten. Also heißt es dann: entweder top, oder hopp.

    So wie ich Dich einschätzen würde, bist Du aber "Top". Und nicht hopp. :D

    :thumbup: LG !
     
  4. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.464
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Hey Trixi,

    bin seit 1990 selbständig....kenne also das Geschäft und auch daraus resultierende Ängste. Auch das Thema scheinselbständig kenne ich . Die 4,5 Jahre bei dem einen Arbeitgeber (als Ausbilderin) waren ebenfalls Freiberuflich und paralell dazu meine Werkstatt mit entsprechenden Einkünften.

    Klar wollte ich gern in einen "sichereren Hafen" bin ja nu schon ein mittelaltes Mädchen:D....

    Die letzten 7 Wochen in dem Betrieb haben mir gezeigt dass da einiges nicht geht....

    Meine ersten "arbeiten" war reklamationen zu bearbeiten ... durch mein Tempo Schaden minimiert aber auf der anderen Seite hab ich Geld verdient für den Betrieb und auch meins?? (betriebswirtschaftlich gesehen....)
    also schon ma lunbefriedigend in meinen Augen und eigentlich nicht mein Problem ( kann man sagen). Dann bekomme ich mit, dass die Auftragsdecke geplatzt ist weil die Firma einige wenige große Industrie-Auftraggeber bedient
    und eben nicht vorher aversiertes beauftragen wird.....

    Okay warum nicht in meinen Gewässern fischen? Dachte ich mir so und anstelle größere Projekte nicht anzubieten gab ich sie an den Betrieb weiter. Bezüglich kalkulation half ich mit der berechnung der zu kalkulierenden Arbeitszeit (Betrieb hat keine Bauerfahrung)....
    Alles gerne gemacht ....dann bekomme ich die Nase dran wer Kunde für ein anderes Projekt ist und wie der die Juniortüte verscheissert....
    hab gefragt wie hoch die Angebotssumme wäre und bin bald umgefallen ..... dafür kriegste in Polen nicht mal die Hälfte.... also Fehlkalkulation.....

    Klar reagiert die Juniortüte da angesikkt als ich ihn darauf freundlich hinweise....

    was den Senior betrifft.... ich war grad mal 2 Wochen im Betrieb machte ich fFeitags länger weil Kunde da um evtl. sofortige Änderungen vorzunehmen... Natürlich habe ich mich Kundenkonform benommen(Kunde=König= mein Brötchen) Montags nachmittags kam der Senior an und meinte:
    Ach da ist sie ja , hab sie ja wochenlang nicht gesehen.....
    Huch ....was ist das ich hab sie Freitag sehr wohl wahrgenommen war meine Antwort. Meint er mir kam es vor wie eine Ewigkeit.....

    Trixi mir wurde schlecht als ich das gehört hatte.... und sowas in der Art immer wieder....
    Dann erkundigt er sich ständig bei mir (ich sag alles schön....) und bei anderen (halt ich nu meine Klappe)....
    Dann nach der Verabschiedung zum Feierabend in der Werkstatt ist der flux oben im Büro an der Tür und winkt....ehm:confused:
    dreht sich auch dreimal zu mir um wenn er vorbeigeht...
    Nutzt jedes Gespräch dazu das in psychologische Richtung zu wenden um noch mehr über mich zu erfahren....
    Macht nen Handstand als ich sagte dass ich es vielleicht nicht schaffe es aber noch nicht wisse..... Und das Trixi geht garnicht....Man kann einen allein nicht bevorzugen da wären die anderen zurecht sauer
    Einer der Kollegen nannte mich Chefliebling ich wäre ja nun seine Prinzessin und mutmaßte er habe sich in mich verliebt...
    Hab mir den zur Brust genommen und ihm klar gemacht was er da für einen Unfug von sich gäbe....
    Natürlich bin ich seitdem noch wachsamer.... und nehme noch mehr wahr...und gebe den Kollegen nur liebevolles Rumblödeln, vermeide Chefkontakt.
    Es kommt mir vor als solle ich "einkassiert" werden...
    Klar darf man mich mögen aber immer mit Distanz das respektieren auch meine Freunde. Und klar mag ich die Bande da gern ....aber wie sehr geht sie nichts an:D
    Und ich habe Bauchaufruhr ....terror Trixi....da ist was faul für ein Ulien...
    Alles sieht erst mal schön aus ....sicher ....aber Bauch sagt attencione Seniora.
    Ganz schwierig ....glaub mal....

    Jo und mit der Lösung in der Tasche als Subunternehmer zur Verfügung zu stehen, können alle zufrieden sein.
    Zumindest fühle ich mich dann auch wieder in der pool position:). Denk das wird mir wieder mehr Sicherheitsgefühl geben.
    By the Way hab für nächsten Monat schon fetten Auftrag;)
     
  5. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

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  6. Uta2012

    Uta2012 Mitglied

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    Na, dann ist doch alles klar für Dich.
    Du hast entschieden.

    Uta
     
  7. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.464
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Jau war ne schwere Geburt:D.... Da ist es doch klasse mal hier im Forum zu schreiben ...erstens Seele erleichtern und zweitens mal wieder nen Schubs zu bekommen...
    Dafür möchte ich mich recht Herzlich bei allen Bedanken die konstruktiv oder auch kontrovers mitdiskutiert haben :blume::kiss4::danke:.

    Werd Euch berichten ob die B-airlines und die Ulien-airlines in Zukunft das eine oder andere mal kooperieren.

    Liebe Grüßlies vom Ulien :alien:
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    26.461
    :banane:

    Ich hab übrigens auch einmal - aber für nen Haufen monatliches Aschekohle-Gehalt - meine Selbstständigkeit drangegeben. Uiiii..... das habe ich nach kurzer Zeit bereut und bin in die Selbstständigkeit zurück. Glücklicherweise hatte ich meine Kindheitstraumata damals aber schon in mein Rucksäckle gepackt und aus mir herausgekramt, so daß ich eigentlich vom ersten Tag an wusste: das wird hier nix. Das ist die falsche Mentalität für mich.

    Heute weiß ich: ich brauchte das aber, dieses gute Gefühl, mal so einen monatlichen Haufen Aschekohle wieder durch einfaches Nichtdenken und Nichthandeln zu bekommen. So war es nämlich verlangt. Das ist in meiner Branche so, egal wo ich arbeiten würde: ich bin einfach zu intelligent dafür.

    Da lobe ich mir das selbstständige Fliegen. Gibt ein bisschen weniger Aschekohle, aber leben kann man davon doch. :)
     
  9. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    tu das vielleicht nicht.


    Du lässt dich hier auf Argumentationen ein, die du auch nicht willst. Du bist auch hier zu freundlich, und gehst mit jedem mit. Das weißt du, das merkst du - und du kannst nicht anders.
    Du übernimmst Verantwortung*, du hast den Überblick, du kennst dich selbst. Und das weißt du auch. Trotzdem kannst du uns nicht in die Tonne treten, das darfst du nicht. (sagt dein inneres)
    Versuch es trotzdem.

    Du brauchst nicht lernen idioten zu vertrauen. wozu sollte das gut sein.



    *) was in einer verantwortungslosen Welt (für dich) leicht zum Problem wird. Erstens wird man dich als seltenes Exemplar von 100%Arbeiter_mit_IQ betrieblich ausnutzen (das weißt du auch, und deshalb bist du weiserweise vorsichtig); und das passiert in Beziehungen auf die selbe Art und Weise wie in einem Job
     
  10. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
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    natürlich verunsichert man dich die ganze Zeit mit: "du weißt nicht was du willst", "du musst dich anpassen" - "Sie wollen doch bei Uns bleiben?!!! nicht wahr? JA!", "wo waren Sie denn so lange?! ich hab sie ja so vermisst!" "machen sie auch noch das, und das, und das"

    Aber ehrlich Ulli, DU musst nein sagen. Das kann dir keiner abnehmen (die werden immer weiter saugen; ist ja menschlich. Und du wirst in ein paar Tagen aus einem (drei) Muli keinen Araberhengst machen). Wenn du das nicht kannst (jedesmal sofort Nein sagen, wenn du was nicht magst), solltest du vielleicht gehen, den Betrieb verlassen. (sonst lässt du dich nämlich wieder einwickeln; weil du nicht anders kannst. Mutter hat es damals von dir verlangt: 100%igen Einsatz bis zum Letzten Krümel deiner Lebenskraft. ...Das Muster muss man erstmal auflösen. Viel Glück. :)
     
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