Sie steckt ihm 2 Finger in die Augen , zieht das Knie fachmännisch mit starkem Impuls nach oben und haut mit leicht gewölbter Handfläche beidseitig synchron auf beide Ohren ...einen Pfennig Absatz ordentlich platziert auf dem Spann des Herrn kann Wunder bewirken !
Nicht sicher, ob das ironisch ist oder ernst gemeint...
Klar, der Vorteil für das Opfer ist auch, dass der Angreifer auf seine perverse Absicht fokussiert ist, weshalb man da Schwachstellen besser angreifen kann, als es sonst der Fall wäre.
Aber echte Schlägereien usw. laufen auch nicht anders ab als man im MMA oder Boxen sieht. Der Rest geht ja noch, aber eine Attacke mit beiden Armen gleichzeitig, auf die Ohren fokussiert? Man limitiert die eigene Schlagkraft sehr damit, wenn man so einen Doppelschlag ausführt. Niemand macht das aus gutem Grund.
Wenn schon würde ich beißen nennen, damit haben sich sogar schon Kinder erfolgreich zur Wehr gesetzt. Aber geht auch nur situativ (wenn der versucht da sein perverses Ding reinzustecken sowieso, dazu brauche ich nicht mehr zu sagen), man kann nicht versuchen jemanden zu beißen, wenn da kein Körperteil direkt in der Nähe ist, andernfalls bringt man den eigenen Kopf direkt in die Faust des Angreifers...
Gut zur Selbstverteidigung für Frauen:
Judo, Jiu Jitsu, BJJ (nicht zu viel Kraft erforderlich, selbst wenn der Täter einen am Boden hat, kann man den unkonzentrierten Angreifer durch Armhebel oder Würgegriffe (gibt da auch welche wo man die Beine für benutzt) außer Gefecht setzen.
Kickboxen, weil Frauen vergleichsweise starke Beine haben, und frau in die unteren Regionen kicken kann.
Nicht so gut:
Boxen weil nicht genug Kraft vorhanden ist, und die Techniken, wenn man/frau zu Boden gebracht wird nichts bringen.
Thai-Boxen, weil es davon lebt, dass man jemanden dominant festhält und dann traktiert (ok Knie hochziehen kann helfen, aber sonst ist es nicht so gut). Dafür fehlt aber die Körperkraft bei Frauen.
Ringen, weil man wiederum den Gegner mit Kraft (selbst wenn mit Technik gepaart) überwältigt. Die Boden-Techniken in unterlegener Position sind auch nicht gut.
Ansonsten ist Karate halt ähnlich wie Kickboxen, aber mehr unsinnige Rituale. Ich halte die Schlagtechniken im Boxen auch für besser.
Kung Fu hat vielleicht ein paar fiese Tricks auf Lager, aber auch eher ohne Bodenkampf und gleichzeitig fehlende Power um einen Kampf zu beenden.
Taekwondo hat sehr komplizierte Kicks, die teilweise auch nicht effektiv wirken, bin nicht so ein Fan davon, dass man mehrere Kicks ausführt ohne wieder in den Stand zu gehen.
Generell Mist:
Aikido, weil alles choreographiert ist, Wurfkampfsportart ohne Bodenkampf...
Capoeira, telegraphierte aber super kompliziert auszuführende Attacken, die auch noch kraftaufwändig sind.
Sumo, Übergewicht hilft nur für Sekunden (klar, manche Techniken sind ok, aber Sumokämpfer sind hilflos in echten Fights)
Ok, alles nur meine Meinung natürlich.
Was ich selber gemacht habe sind Kickboxübungen alleine und früher in der Jugend viel "Ringen" (inklusive Würgegriffe) mit Freunden, auch gegen mehrere Gegner.
Und ich war auch nicht schlecht, egal ob jemand das nun arrogant findet. Leute haben mich auch gefragt, was ich mache, weil es gut aussieht. Nichtsdestotrotz glaube ich nicht, dass ich sicher bin, teilweise kontra dem Unsinn der hier behauptet wird. Ich wiege auch nicht wenig, aber ich weiß nie, ob jemand Waffen dabei hat, in einer Gruppe ist, wirklicher Kampfsportler mit Kampferfahrung ist (ich denke, ich käme gut mit vielen, aber nicht allen Leuten zurecht, die nur in einen Verein gehen, aber ein echter Kämpfer, dagegen dürfte ich keine Chance haben). Insofern, ich denke ich bin recht gut, und ich denke trotzdem nicht, dass ich sicher bin, und gehe jeder "zufälligen" Provokation aus dem Weg. Und daher ist eine wesentlich leichtere Frau, die einen Crash-Kurs in Selbstverteidigung gemacht hat auch nicht sicher.
P.S: Und selbst wenn man sich mit Selbstverteidigungskursen und/oder Kampfsporttraining absichern könnte, würde das nichts an der (Mit)Schuld ändern natürlich. Es gibt so und so keine.