Verfehlte Emanzipation der Frau?

Du missbrauchst das zur Negativstimmungsmache.
Joa, ist ja klar dass dieser Manipulationsversuch von dir kommt... nimm die armen kleinen zukünfitgen IS Fans gerne in Schutz, ich habe da kein Problem mit. :p

Ich finde es ein Unding gezielt einer Frau nicht die Hand geben zu wollen und das religiös zu begründen.
 
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Bezogen auf Respekt erweise ich einer Lehrerin in der Schweiz Respekt, indem ich ihr die Hand gebe.

Wer muss hier lernen, wie man in der Schweiz (und nicht nur dort) mit Frauen umgeht?

Interessant ist, wer sich durchsetzt.


Indem ich jemandem die Hand nicht gebe beschädige ich die andere Person ja nicht. Wenn jemand das nicht möchte ist das zu respektieren, und zwar egal aus welchen Gründen. Könnte ja auch sein, dass die Person eine Bazillenphobie hat, oder gerade erkältet ist und mich nicht anstecken will oder gerade total schwitzige Hände hat was ihm peinlich ist, oder er gerade von der Arbeit dreckige Hände hat.
 
Hi Flimm!

In dem Moment, wo jemandem die Hand gegeben wird, nur weil er ein Mann ist, einer Frau jedoch nicht, hat es schon mit verfehlter Gleichstellung/fehlender Emanzipation der Frau zu tun. Und diese Ungleichbehandlung darf es schon aus dem Grund nicht geben, weil es unser Gesetz verbietet. (Niemand darf wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden). Das Gesetz steht über der Religion. Manche Riten muss man daher ablegen, wenn man in einem anderen Land Fuss fussen will. Gut, es wird Anpassung verlangt, aber das wird von jedem Menschen verlangt, der in einer bestimmten Gesellschaft sein Zuhause finden möchte.

Lg
Urajup

es darf aber auch jeder seine religion ausüben, laut Grundgesetz

H
 
es darf aber auch jeder seine religion ausüben, laut Grundgesetz

H
Im Privaten ja.

Im Job oder in der Schule bin ich aber nicht mehr privat.

p.s. abgesehen davon ist das "einer Frau nicht die Hnd geben" durch den Koran nicht abgedeckt, das steht da nirgendwo, dass ein Mann einer Frau die Hand nicht geben darf. Diese Geste ist also nicht durch die Religionsfreiheit geschützt.
 
Diese Hand-nicht-gebe-Geschichte dient einzig und allein dazu, um Negativstimmungsmache zu betreiben; über "die da" herzuziehen. Sonst zu gar nix. Meine Meinung.
 
Diese Hand-nicht-gebe-Geschichte dient einzig und allein dazu, um Negativstimmungsmache zu betreiben; über "die da" herzuziehen. Sonst zu gar nix. Meine Meinung.
Es geht hier um Gleichberechtigung, um nix anders. Müssen sich die Männer nicht so trollig Frauen gegenüber verhalten und es gibt keine Beschwerden dazu.
 
es darf aber auch jeder seine religion ausüben, laut Grundgesetz

H

Ich denke, im Kontext des Miteinandes der Kulturen geht es doch darum, niemand anderen vor den Kopf zu stoßen. Und genau das ist der "Knusus Knacktus": Was eine deutsche Frau evtl. als Affront empfindet könnte - wenn man ihr nicht die Hand gibt - sieht ein muslimisch erzogener Mensch als Normalität an.
Als Neubürger würde ich mir aber die Frage stellen: was ist mir wichtiger? Meine Religion durchzusetzen oder will ich in meinem neuen Land "ankommen"?

Lg
Urajup
 
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Ich muss ganz ehrlich sagen: Möchte mir ein muslimischer Mann nicht die Hand geben, würde ich ihn als Gast in meinem Hause z.B. nicht dulden, noch würde ich weiter mit ihm sprechen oder auf ihn reagieren. Wer mich wie Luft behandelt, der wäre auch für mich gegenstandlos. Persönlich habe ich so ein Gabaren von einem muslimischen Mann aber noch nicht kennengelernt. Und ich hoffe, ich werde es auch nie erleben.

Lg
 
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