Liebe Mahuna,
ja, das Thema ist noch lange nicht erschöpft.
Alles Andere ist Feminismus und Genderismus, also irrelevant für diese Untersuchung. Womit ich Feministinnen nicht zu nahe treten möchte, - mir ist bewusst, dass ohne Feminismus keine Emanzipation stattfinden könnte,
Ich finde den Feminismus gar nicht schlimm und glaube, der Feminismus führte erst in die Emanzipation. Leider wird das Wort - völlig zu Unrecht - als Schimpfwort benutzt wie ich finde. Feminismus (
abgeleitet von lateinischen femina= Frau) steht ja auch heute noch für Gesellschaftskritik und hat die Frauen in Bewegung gesetzt, akademisch und politisch für einen bessere Gesellschaft zu kämpfen. Ein wesentlicher Kern ist die Selbstbestimmung von Frauen um gegen den Sexismus aufzubegehren.
Er hat es erst möglich gemacht, dass Frauen nicht mehr am Arbeitsplatz sexuell belästigt werden (sicher ist da immer noch nicht alles im ´grünen Bereich´) aber ein Anfang ist getan.
Für mich ist Feminismus nichts Negatives. Erlaubt diese Bewegung uns Frauen doch, uns schonungslos auszudrücken.
Dass eine Jahrtausendalte Benachteiligung nicht mal in 40 Jahren beseitig werden kann ist doch klar.
(nur mal so als Beispiel; es hat 40 Jahre Kampf gekostet, um Zigarettenrauch in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz zu verbannen und als gesundheitsschädigend zu stigmatisieren).
Vieleicht braucht es noch 100 Jahre, um die Emanzipation voran zu treiben.
Die Forderung des Feminismus ist ja die, nach Gleichstellung von Frauen und Männern zu streben, formal (also gesetzlich) muss es weiter postuliert werden, und man muss konkrete Zustände (Benachteiligungen) anprangern.
Wir sind noch nicht sehr weit gekommen, wenn man der Weg der Suffragetten Anfang des 20. Jahrhunderts anschaut (Anfang des 20. Jahrhunderts 1903–1928).
Diese organisierten Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten, haben durch den passiven Widerstand einiges erreicht.
Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht.
Interessant ist, dass es immer Frauen aus dem Bürgertum oder der Oberschicht waren, die Missstände anprangerten. So gut wie nie Frauen aus der Unterschicht. Bildung scheint ein zentrales Thema zu sein.
Bildung scheint eng verknüpft mit dem Thema.
Von einigen arabischen Ländern weiß man, dass diese die Frauen von den Hochschulen fernhalten wollen und Mädchen aus Schulen verschleppt werden.
Malala Yousafzai eine Kinderrechtsaktivistin aus dem Swat-Tal, geboren in Pakistan, hat unter Einsatz ihres Lebens sich aufgelehnt und für Bildung von Mädchen gekämpft und wäre fast von den Taliban ermordet worden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Malala_Yousafzai
Es gibt noch viel zu tun.
LG