Lichtpriester
Sehr aktives Mitglied
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Nebenbei bemerkt, ich selbst habe nie ein Unterlegenheitsproblem gehabt, was mein Geschlecht angeht; vielleicht war das Prägung - als fünf Jahre ältere Schwester habe ich meinen kleinen Bruder
sozusagen aufgezogen, Ohren geputzt usw. Hab ihm bei den Hausaufgaben geholfen und vieles mehr.
Denke nicht, dass es am jüngeren Bruder liegt. Ich habe eine ältere Schwester, und mir geht es genauso wie dir. Ich finde diese ganze Show, die teilweise abgezogen wird, reichlich übertrieben. Wenn zwei Ministerinnen behaupten, sie würden sich als Frau nicht finden, nur weil in der Bundeshymne "Söhne" steht bzw. stand (aufgrund dessen wurde die Textpassage ja kurzerhand in "Söhne, Töchter" geändert), dann läuft m.E. einiges schief. Seit wann sind ein paar Buchstaben maßgeblich, damit ich mich als Frau finden/identifizieren kann?
Obwohl ich selber Biologin bin mit akademischem Abschluss und an die 20 Jahre lang im "normalen" Betrieb maloocht habe, keine Kinder wollte (bis später dann doch eins), bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass alles eine Ursache hat - auch das wenig erfreuliche aktuelle Geschehen auf unserem Planeten.
Die Taoistische Yin-Yang Lehre hat mich schon längere Zeit in ihren Bann gezogen. Dieser Weg eines harmonischen Ausgleichs zwischen den Polen (männlich-weiblich) führte mich zu der Frage, inwieweit das bestehende Ungleichgewicht und die daraus resultierende Disharmonie zwischen den Geschlechtern, Ursache sein könnten an den herrschenden Zuständen.
Das mit dem Ausgleich der Energien von männlich und weiblich sehe ich genauso, und ich bin sehr überzeugt davon, dass das herrschende Energie-Ungleichgewicht von m./w. durchaus mit ein Grund ist für die herrschenden Zustände. Ich rede bewusst vom Energie-Ungleichgewicht, weil beide Geschlechter beide Energien in sich tragen. Und die männliche (Ratio, Ego(-ismus, -zentrik) ist eindeutig Gehirn und nicht Herzqualität. Kampfenergie, Zwang etc... die männliche Energie ist in der Überzahl, die Waage gekippt. Das Wassermannzeitalter wird hier wohl gewisse Veränderungen bringen. Wer seinen spirituellen Weg bewusst geht und nicht nur irgendwie in den Tag hinein lebt bemerkt, dass vieles, was früher leicht zu bewerkstelligen war, nicht mehr funktioniert. Kopf und Herz als vielfach gelebte Gegensätze sind zu vereinen.
