Verfehlte Emanzipation der Frau?

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du hast recht, jetzt wo du das schreibst fällt es mir ein. Sehen dann die Männer in ihren Frauen die Mutti?

Das kann schon sein. Diese Männer sehen in ihren Frauen in erster Linie die Mutter ihrer Kinder, wohl eher nicht (mehr) die Sexualpartnerin. Vielleicht ist ihnen diese ent-Sexualisierung ihrer Frau hin zu jemanden, der jetzt für sie in erster Linie die "Mutter" darstellt, gar nicht bewusst?
Und es soll Männer geben, die können keinen guten Sex bis gar keinen Sex mit ihren Frauen haben, nachdem diese Mütter geworden sind......Habe so etwas z.B. über Elvis Presley gelesen, der danach mit seiner Priscilla nicht mehr schlafen wollte/konnte.......

Lg
Urajup
 
Oooch, manchmal geht das ganz schnell......;)

Aber irgendwie kann ich mir bei dir so gar nicht vorstellen, dass du dann irgendwann den "Opapa" bittest, dir ein Glas Rotwein zu reichen.:D

Lg
Juppi

Oh lieber Gott lass es bitte nie soweit kommen, dass ich mir den nicht selber einschenken kann ...

:D
Zippe
 
Habe so etwas z.B. über Elvis Presley gelesen, der danach mit seiner Priscilla nicht mehr schlafen wollte/konnte..

Nicht, weil diese Mutter geworden ist, sondern weil sich hier seine verschroben Einstellung zu Frauen zeigte und seinem Mutterkomplex.

Es gab ja auch schon vorher Probleme, seine Ehefrau lernte es als 14- jährige kennen, er war 10 Jahre älter.
 
@Skorpina - hab herzlich gelacht!

Nebenbei bemerkt, ich selbst habe nie ein Unterlegenheitsproblem gehabt, was mein Geschlecht angeht; vielleicht war das Prägung - als fünf Jahre ältere Schwester habe ich meinen kleinen Bruder
sozusagen aufgezogen, Ohren geputzt usw. Hab ihm bei den Hausaufgaben geholfen und vieles mehr.

Obwohl ich selber Biologin bin mit akademischem Abschluss und an die 20 Jahre lang im "normalen" Betrieb maloocht habe, keine Kinder wollte (bis später dann doch eins), bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass alles eine Ursache hat - auch das wenig erfreuliche aktuelle Geschehen auf unserem Planeten.

Die Taoistische Yin-Yang Lehre hat mich schon längere Zeit in ihren Bann gezogen. Dieser Weg eines harmonischen Ausgleichs zwischen den Polen (männlich-weiblich) führte mich zu der Frage, inwieweit das bestehende Ungleichgewicht und die daraus resultierende Disharmonie zwischen den Geschlechtern, Ursache sein könnten an den herrschenden Zuständen.
Ich denke, dass im ländlichen Raum das Wort "Weib" durchaus noch gebräuchlich ist, und ich erkenne im Ursprung auch keine Diskriminierung darin, sondern eher "ländliche Kultur". Für mich steht der Begriff Weib eher für eine erwachsene Frau bzw. Ehefrau. Dass manche Menschen den Begriff Weib als Diskriminierung etc. empfinden, liegt m.E. darin, dass dieser Begriff umgangssprachlich völlig verdreht wurde, indem er mehr und mehr als verächtliche Aussage benutzt wurde und wird. Im städtischen Bereich würde ich ihn nicht unbedingt verwenden, aber in ländlichen Gegenden, wo Dirndln "zuhause sind" - why not?

Und überhaupt ist der Begriff "Weib" Kultur. :D

http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/vorstadtweiber/index.html

Insofern denke ich, dass es lediglich das individuelle Empfinden ist, diesen Begriff als Diskriminierung zu sehen - sehen zu wollen. Ziemlich eigenartig, wo überall neuerdings Diskriminierung gesehen/befürchtet wird, die absolut nichts mit selbiger zu tun haben. Muss man/frau echt auf jeden Zug aufhüpfen?
 
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Danke! übermütig - da kann ich nicht anders als mich zum WEIB zu bekennen, egal mit wieviel Schmutz man es belegt hat.

Ich muss gestehen, mir war auch mulmig bei diesem Begriff, aber ich empfand es einfach als ungerecht im tiefen Inneren. Denn ich habe viele Klassiker gelesen und WEIB wurde im Idealismus und in der deutschen Romantik in den Himmel gehoben - da war noch keine Trennung zwischen Weib und weiblich geschehen (die ja wohl auch in keiner Weise angebracht ist). Ich bin Chilenin, aber ich kenne den Faust, im Unterschied zu einigen Deutschen jüngerer Jahrgänge. Die Allgemeinbildung ist mit der Separierung in Wissenschaft und Geisteswissenschaft ja ziemlich baden gegangen...doch ich kann den deutschen Idealismus noch erkennen als eine einmaligen Einstieg in die Transzendenz - ihr Kanal waren die alten Kulturen, speziell Griechenland.

Im Faust heisst es: "das ewig Weibliche zieht uns hinan" (wobei ich das umkehre und konstatiere: das ewig männliche zieht uns hinab).

Bloss, weil Männer den Begriff verunglimpft haben (und manche ihrer Frauen, die dem WEIBsein zugunsten der Männer adieu gesagt hatten), denke ich nicht daran dies so stehen zu lassen. Es muss ins Bewusstsein kommen, erst von der Frauen, dann durch sie in das der Männer - vielleicht wird dann in 20 Jahren der Begriff WEIB wieder eingeführt und Frau verabschiedet, wie es rechtens wäre.
Mir persönlich machts ja nichts aus, wenn man mich Frau nennt, da stehe ich drüber, doch "die Sprache ist das Haus des SEINS", sagte Heidegger, das deckt sich mit "Am Anfang war das Wort".

Weib ist ist als Gegensatz zu Mann die stimmige Bezeichnung.
Der Ursprung Frau ist hochinteressant und überraschend (googeln)
 
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