Entlassung aus der väterlichen Gewalt -> Die Heime sind voll von entlassener väterlicher Gewalt. Und nur "nicht Emanzipierte" würden, wenn sie selbst Vater werden, "genauso handeln".
Vielleicht sollte man sich die Worte anschauen und auf der Zunge zergehen lassen:
Entlassen - jemand gehen lassen
früher meist aus der väterlichen Gewalt in die des Ehemannes
in vielen Weltgegenden durchaus noch heute gültig
nix mit selbst gehen
heute ein zumuten (Mut geben) und zutrauen (Vertrauen)
angestrebt und in kleinen Schritten verwirklicht
und das Pendel schwingt in das Gegenteil: Helikoptereltern
Verlassen - Kinder werden verlassen,
bei den Frauen gelassen mit allen psychischen u. sozialen Folgen
oder sie werden im Scheidungsstreit missbraucht als Druckmittel
Kinder brauchen auch den Mann/Vater
einen echten Mann, der Schutz gewährt und Kraft vermittelt,
so wie sie intakte (weiß kein anderes Wort) Frauen als Mütter brauchen
Nachdem ich nicht die Welt ändern kann, reduziert sich für mich alles in den Fragen:
Wieviel Selbstermächtigung habe ich für mich schon verwirklicht?
(Dabei zählt jeder Schritt.)
Was gebe ich weiter?
Wertschätzung, Respekt, Würde, das rechte Maß...
aber auch Sanftmut, Feuer, Begeisterung, Durchsetzungskraft
Meine Hoffnung ist, dass die Welt (der Weltgeist) mein Bestreben wahrnimmt. Ein (unangenehmer) Holzsplitter im Gefüge des Machismo.
Und irgendwie auch beteiligt sein am Entstehen des Menschen.
(Ich bitte um Entschuldigung für die Gr0ßartigkeit der letzten Worte, aber das Ziel ist groß genug, da passt es schon.)
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