Verfehlte Emanzipation der Frau?

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Natürlich fällt eine mögliche Schwangerschaft für einen Unternehmer ins Gewicht. Das sagst du, weil du noch kein Unternehmen geführt hast, wo mehrere Frauen gleichzeitig oder kurz hintereinander schwanger wurden.
Klar tut es das, nur ein Unternehmer hat ja ein Gehirn zum Nachdenken. :rolleyes: Ich kenne auch einen Cafébesitzer, der diese Erfahrung gemacht hat, wollte halt nur hübsche junge werbewirksame Frauen einstellen. Daraus hat er dann gelernt, das eine gemischte Truppe mehr Stabilität bietet, in vielerlei Hinsicht.

Danach war es kein Problem mehr, eine kurze Schwangerschaftsauszeit mitzutragen, denn Unternehmer haben auch eine soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber, die gerne bei all dem egozentrischen Bedürfnissen nach mehr Gewinn vergessen werden.

Und so wenig, wie einem männlichen AN gekündigt wird, weil er drei Monate wegen einem Sportunfall ausfällt und hinterher viele Monate nicht vollständig fit ist, ist es auch mit der Schwangerschaft einer Frau. Oder eben dem Azubi, wo der Unternehmer nicht weiß, wohin er da investiert und ob am Ende ein kompetenter ausgebildeter Arbeitnehmer für ihn bei rum kommt.
 
.. Ich kenne auch einen Cafébesitzer, der diese Erfahrung gemacht hat, wollte halt nur hübsche junge werbewirksame Frauen einstellen. Daraus hat er dann gelernt, das eine gemischte Truppe mehr Stabilität bietet, in vielerlei Hinsicht..
Genau, das hab ich auch so gehandhabt, obwohl eine Kellnerin schwanger werden kann, braucht man welche für das Geschäft, aber der Küchenchef ist dann doch eher männlich, weil den kann man nicht einfach mal so ersetzen und ein männlicher charmanter Kellner ist auch gut fürs Geschäft, weil dann mehr Frauen als Gäste kommen, alles Berechnung.


Danach war es kein Problem mehr, eine kurze Schwangerschaftsauszeit mitzutragen, denn Unternehmer haben auch eine soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber, die gerne bei all dem egozentrischen Bedürfnissen nach mehr Gewinn vergessen werden....

Die soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber muss man sich aber leisten können, in der Gastronomie geht es nicht um mehr Gewinn, sondern ums nackte Überleben, dazu gehören nun mal hübsche nette Kellnerinnen und auch Kellner mit Charme. Aus sozialer Verantwortung müsste man auch hässlichen, unsympathischen, übergewichtigen oder auch Mitarbeitern mit Handicap eine Chance geben, einen tauben Kellner oder einen blinden Koch? Was ist mit deren Gleichberechtigung?

Nichts für ungut, aber das muss man sich erst mal leisten können.

Und so wenig, wie einem männlichen AN gekündigt wird, weil er drei Monate wegen einem Sportunfall ausfällt und hinterher viele Monate nicht vollständig fit ist, ist es auch mit der Schwangerschaft einer Frau..

Vielleicht gibt es Branchen, wo man sich das leisten kann, in der Gastronomie, Handel oder anderen Dienstleistern im Niedrigpreissektor sicher nicht.

Oder eben dem Azubi, wo der Unternehmer nicht weiß, wohin er da investiert und ob am Ende ein kompetenter ausgebildeter Arbeitnehmer für ihn bei rum kommt.

Deshalb bilden ja immer weniger Unternehmen aus, nachdem auch die Abfertigung gefallen ist, jeder jederzeit kündigen kann, ohne etwas zu verlieren.
Ist doch besser, einen anderen ausbilden zu lassen und einfach nur Gute anzustellen, am besten Männer, die nicht schwanger werden, ehrgeizig sind und keine gefährlichen Sportarten in der Freizeit ausüben.
So ist das Leben, eben kein Wunschkonzert.

Aber es steht auch jeder Frau frei, ein Unternehmen zu führen, wo sie dann einfach Frauen mehr Lohn als Männern bezahlt, wie wäre das denn?
 
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grundsätzlich möchte ich gerne einmal einwerfen: jede Verallgemeinerung kann nur falsch sein, denn der Mensch ist sehr speziell und höchst individuell. Niemanden gibt es ein zweites Mal auf dieser Welt, denn jeder ist ein Unikat! Es gibt selbstverständlich geschlechtsspezifische Verhaltensmuster und Vorzüge, genauso wie Nachteile, jedoch ist hier ein fließender Übergang, denn jede Frau trägt mehr oder weniger auch männliche Attribute in sich, genauso wie umgekehrt.
Einmal mehr, einmal weniger! Aber liebe Weibleins, letztlich himmeln wir alle euch an :romeo:
 
Das nennt sich unternehmerisches Risiko und wer nicht genug Kohle hat solche Ereignisse aufzufangen, sollte sich nicht als Unternehmer versuchen. Denn dann darf auch keiner ausbilden, die Jugend heute ist ja auch nicht unbedingt zuverlässig und man weiß nie, was da so kommt.
Oha :confused:

Wieso sollte ein Unternehmen überhaupt auf ein Risiko eingehen sollen/müssen, wenn er die Wahl hat...? o_O Wir leben doch nicht in saudi arabien.

Nicht jeder will das Geld in den Sand setzen... Außer man ist Krösus :D
 
Aus sozialer Verantwortung müsste man auch hässlichen, unsympathischen, übergewichtigen oder auch Mitarbeitern mit Handicap eine Chance geben, einen tauben Kellner oder einen blinden Koch? Was ist mit deren Gleichberechtigung?
Die gehört ebenso dazu. Und dazu gibt es auch arbeitsrechtliche Vorgaben und Bestimmungen, die ein Arbeitgeber kennen sollte.
 
Mir gefällt das auch nicht, aber es ist so und als ich Unternehmerin war, hab ich auch lieber einen Mann genommen, eben weil ich selber auch schwanger und froh war, dass der Angestellte mir die Kisten und Säcke getragen hat, einer schwangere Mitarbeiterin hätte ich das abnehmen müssen.
In einer Firma gibt es immer auch Arbeiten, die ein Mann besser kann, weil er stärker ist, technisch und handwerklich besser ist als die meisten Frauen, die fürchten sich ja schon vor einer Spinne.

Dann hast du ja Glück gehabt, dass dich niemand wegen Diskriminierung angezeigt hat. Laut Grundgesetz dürfen Männer wie Frauen wegen ihres Geschlechtes nämlich nicht nachteilig behandelt werden.

PS: Ich habe keine Angst vor Spinnen.;)

Lg
 
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