Verfehlte Emanzipation der Frau?

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sie soll es hinnehmen? alles schultern? in jeder hinsicht wird über IHREN körper entschieden. und das in manchen ländern wo frauen heute noch nicht ansatzweise respektvoll behandelt werden? und da sollen sie positive unterstützung erhalten?

kopfschüttel.....

Nein. Wir brauchen "sinnvollere" Gesetze und auch Beamtete, die "hinschauen" und nicht lapidar wegsehen.

- Sobald eine Vergewaltigung stattgefunden hat, augenblicklich auf Wunsch die ärztliche Abtreibung einleiten lassen und nicht erst warten, bis das Baby sich heranentwickelt hat. Wenn erst gewartet wird, dann aus Angst oder Zweifel oder in manchen Fällen sogar durch Umentscheid. Im Falle der Angst fehlen uns wiederum noch immer ebenso sinnvollere Gesetze und staatliche Durchsetzungsakte.

Ich bin absolut gegen eine Pflichtgeburt (Dass es mich gibt, ist auch ein Unsinn)
 
ich sehe das eher als ein Zeichen der Endzeit.....
Dann befinden wir uns schon sehr lange in der Endzeit.
Abtreibungen gibt es doch schon so lange.

Ich glaube, ich weiß was Du meinst. Und da bin ich ganz Deiner Meinung.
Es ist unendlich deprimierend, dass überhaupt solche Situationen entstehen, dass eine Frau keinen anderen Ausweg mehr sieht.
 
Dann befinden wir uns schon sehr lange in der Endzeit.
Abtreibungen gibt es doch schon so lange.

Gibt es die "Bewusstheit" für Abtreibungen auch schon so lange? Noch vor einigen Jahren war es doch noch ein schweres Tabuthema, wo Schweigen das Manko war. In meinen jungen Jahren kannte ich keine Abtreibungen, nur "Fehlgeburten".
 
Gibt es die "Bewusstheit" für Abtreibungen auch schon so lange? Noch vor einigen Jahren war es doch noch ein schweres Tabuthema, wo Schweigen das Manko war. In meinen jungen Jahren kannte ich keine Abtreibungen, nur "Fehlgeburten".
Nein, natürlich nicht.
Das Öffentliche Recht zur Abtreibung gibt es nicht lange.

Aber die Möglichkeit abzutreiben ... ist das nicht schon ein Recht?

Vielleicht verstand ich Moondance falsch.:unsure:
Meinte Moondance ausschließlich das gesetzliche Recht abzutreiben, wäre die Endzeit?
Ich dachte, sie meint allgemein, die Möglichkeit.
 
Aber die Möglichkeit abzutreiben ... ist das nicht schon ein Recht?

Ich weiß nicht, was Moondance meint. Ich hab auf dich geantwortet, weil du die Dauer der Abtreibung angesprochen hast.

Du hast immer die Möglichkeit, abzutreiben, auch wenn es gesetzlich verboten ist. Es wurde und wird getan, nur früher manche aus Angst und Unkenntnis weniger.
 
Ich weiß nicht, was Moondance meint. Ich hab auf dich geantwortet, weil du die Dauer der Abtreibung angesprochen hast.

Du hast immer die Möglichkeit, abzutreiben, auch wenn es gesetzlich verboten ist. Es wurde und wird getan, nur früher manche aus Angst und Unkenntnis weniger.
Ich überlege ob es damals auch schon so 'bestialisch' wie schreib es beschreibt durchgeführt wurde.
Werde mal googeln.
Oder weißt Du etwas darüber? Gift-Getränke fürs Kind, die zur Fehlgeburt führten? Ist das auch bestialisch?
 
Das aktuelle grausame China

Die Geschichte der Kindheit ist ein Alptraum, aus dem wir gerade erst erwachen. Je weiter wir in der Geschichte zurückgehen, desto (…) größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß Kinder getötet, ausgesetzt, geschlagen, gequält und sexuell mißbraucht werden." (Siehe Lloyd de Mause: History of Childhood, 1974, deutsch 1977). Tatsächlich wurden Kinder seit Menschengedenken immer wieder Misshandlungen wie Aussetzung, Verkauf, Verstümmelung, Züchtigung und Mord ausgesetzt. In früheren Zeiten waren Kinder völlig rechtlos. Ein Begriff von Kindheit als besondere Lebensphase hat sich erst allmählich herausgebildet. Kindermord und insbesondere die Tötung Neugeborener waren auf allen Kontinenten und in allen Epochen verbreitet (vgl. Shulamith Sahar: Kindheit im Mittelalter, Reinbek 1993, S. 150ff.). Bis in die jüngste Zeit ist das Verhältnis Erwachsener zu Kindern ambivalent geblieben. „Aus materieller Not, sozialer Angst, Gefühlskonflikten und magisch-religiösen Vorstellungen der Eltern erwuchsen immer wieder auch den Kindern lebensgefährliche Bedrohungen und grausame Leiden." (Siehe Gisela Zenz: Kindesmißhandlung und Kindesrechte, Frankfurt am Main 1981, S. 55).

Altertum. Mittelalter

Wieviele Säuglinge im Laufe der Jahrhunderte ermordet wurden, wieviele Kinder verwahrlosten oder eines frühen Todes starben, ist nicht präzise festzustellen. Unzählige kamen bei der Geburt oder kurz danach um. Da im Altertum Methoden der Empfängnisverhütung weithin unbekannt blieben, war die Tötung neugeborener Kinder eine Form der (nachträglichen) Geburtenkontrolle, meist motiviert von ökonomisch prekären Lebensverhältnissen und handfester Überlebensnot. Dabei galt Säuglingsmord nicht etwa als Unrecht. Ein Neugeborenes wurde (etwa im Alten Ägypten, in Babylonien, in Griechenland) erst als „Mensch" angesehen, nachdem bestimmte Zeremonien an und mit ihm vollzogen worden waren. Am häufigsten wurden schwache und missgebildete Kinder, und vor allem Mädchen, getötet. Die Spartaner pflegten missgebildete und behinderte Kinder auszusetzen. In Rom war Kindermord legal. Aufgrund der „patria potestas" konnte ein Vater seinen Nachwuchs als Sklaven verkaufen.

Historisch Straßenkinder Report
 
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Meinte Moondance ausschließlich das gesetzliche Recht abzutreiben, wäre die Endzeit?
Ich dachte, sie meint allgemein, die Möglichkeit.

ich meinte die sorglose Abtreibung, da wird gepoppt was das Zeug hält, möglichst jeder mit jedem, ist ja nicht schlimm, kann man ja heutzutage abtreiben oder die Pille danach nehmen...ja, ich meinte unverantwortlicher Umgang mit seiner Sexualität.
 
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