Verfehlte Emanzipation der Frau?

traurig ist ... das männer ausdrücken, das die frau verantwortung für die verantwortungsLOSIGKEIT eines mannes übernehmen soll. und das ist für mich der punkt.... der urheber solcher situation ist fein raus und die frau muß die gewalt verarbeiten, schwerwiegende entscheidung treffen und lieben auch noch.
 
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die abgetriebenen Kinder sollten sich äussern dürfen, ich glaub nicht, dass die Spass daran haben im Mutterleib zerrissen zu werden, die haben Angst...bei Youtube gibt es ein Video was eine Abtreibung auf dem Bildschirm zeigt, das Ungeborene wehrt sich...

Jaja, ich kenne diese Videos und Fotos. Trotzdem hat niemand das recht, Frauen dazu zu zwingen, gegen ihren Willen Kinder auszutragen.
Das Recht auf Abtreibung ist definitiv ein Fortschritt und ich würde mich jederzeit dafür engagieren und deren Gegner bekämpfen!!!
 
wie wird sich später so ein kind fühlen wenn es weiß das es aus dem akt von gewalt entstand? wie stark kann so eine prägung sein selbst wenn die mutter es liebt? wenn man selbst im engsten umfeld mißbrauch erlebte bzw den prozeß der verarbeitung... dann stellt man sich diese frage schon ob es je selbstliebe entwickeln kann. vor allem dann wenn es weiß das er anteile dieses gewalttäters in sich trägt.
zumal viele menschen eh schon schwierigkeit haben anerzogene verhaltensmuster abzustrampeln und darunter lange leiden.

d.h.....auch hier gibt es noch eine zweite seite.

das tut auch niemand, jedenfalls nicht bei uns......nur darf man dabei das Recht des Kindes auch nicht einfach unter den Teppich wischen.
 
@Tacita - nein, katholisch bin ich nicht und nie gewesen. Bin schon 1974 aus der evangelisch lutheranischen Kirche ausgetreten, da ich schon sehr früh zum Freigeist wurde. Du meinst, weil ich Chilenin bin? Nun ja, ich bin Chilenin deutscher Abstammung...und du gehst davon aus, dass ich Trost suche? Das ist nicht der Fall, was mich angeht, so hab ich meinen Frieden gefunden. Wenn ich meine Schuld befragte, so deshalb, um eure Meinungen dazu einzuholen, ich selbst hab mir diese Frage schon beantwortet.
Wenn ich hier manchmal persönlich zu werden scheine, so nicht aus wirklich persönliche Gründen, sondern um ein Beispiel zu geben in Bezug auf die hier anstehende überpersönliche Frage betreffs der Emanzipation und ihrer Ergebnisse.
 
das tut auch niemand, jedenfalls nicht bei uns......nur darf man dabei das Recht des Kindes auch nicht einfach unter den Teppich wischen.

Wir haben da schon einen vernünftigen Kompromiss, insofern dass Abtreibung im Normalfall nur in den ersten 3 Monaten erlaubt ist, wo das Ungeborene noch nicht weit entwickelt ist.

Das gibt Frauen die Chance über ihren Körper zu verfügen und minimiert die Wahrscheinlichkeit, dass das Ungeborene dabei wirklich Schmerzen erleidet.

Danach frühestens mit knapp 4 Monaten:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...eborene-auf-schmerzen-reagieren-a-613569.html


Natürlich nimmt man damit dem Embyo oder Fötus das Potential ein Mensch zu werden. Andererseits stehen dem aber fundamentale reale Interessen der Mutter gegenüber die existentiell und nicht nur potentiell sind.

Ich bin allerdings persönlich eher dagegen, dass meine potentielle Freundin abtreiben würde, selbst wenn das ein Unfall gewesen wäre. Aber das bedeutet nicht, dass ich denke, dass man das generell verbieten sollte.

LG PsiSnake

P.S: Und wenn man die Folgen einer solchen Gesetzgebung betrachtet wird man sehen, dass es das Leben von Frauen einschränkt, Männern mehr Macht gibt, illegale gefährliche Abtreibungen zur Folge hat, und die Frauen, die das tun dann kriminalisiert.

Allerdings kann man es wie oben gesehen auch aufgrund der Prinzipienethik in diesem gesetzlichen Rahmen verteidigen.
 
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Liebe Mahuna ;)

Frauen sind 1911 angetreten, um auf ihre sklavenhaften Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, soweit so gut.

Frauen sind nicht besser als Männer, und wenn Ihre Rechte immer noch in großen Teile der Welt beschnitten werdenm, wird sich nicht viel ändern.

Frauen sind nicht besser als Männer... Fest steht, dass sie anders sind. Mann und Frau sind polare Gegensätze, das lässt sich wohl nicht bestreiten. Dazu gehören verschiedene Veranlagungen.
Hierzulande ist schon einiges erreicht, aber der Anteil von Frauen in Führungseben ist noch recht dürftig.
Solange das so ist, und das Frauen in sogenannten Frauenberufen noch immer 21 % weniger Gehalt erzielen, Familienarbeit überwiegend von ihren verrichtet wird, kann man von echter Gleichberechtigung auch hierzulande nur träumen.
Ja, das gibt doch zu denken - was steckt denn dahinter?



Für ein humanistisches, besseres Weltbild müssen beide Geschlechter kämpfen .
Ja, das haben auch einige Männer und Frauen getan, leider ohne den nötigen Durchschlag um Kriege, Greueltaten, Umweltschäden, Hunger usw. zu verhindern.


Mehr Menschlichkeit ist keine Frauensache.
Wer weiss, vielleicht eben doch - dieser Sache müssten wir mal auf den Grund gehen.


Warum sollte die Welt besser werden, wenn man die Rechte von Frauen ausbaut und die Pflichten beider übersieht?

Dennoch, solange Übergriffe auf Frauen, Menschenhandeln, Kinderpornograhie ect. stattfindet, solange muss man sich eingestehen, dass beide Geschlechte in dieser Hinsicht versagt haben.

In vielen Teilen der Erde müssen Mädchen noch um Schulausbildung kämpfen, werden verschleppt oder wie in China schon bei Geburt wegen des unerwünschten Geschlechts getötet.

Frauenfeindlichkeit ist noch in vielen Köpfen von alten starren Männern, die sich anmaßen, Mädchen beschneiden zu dürfen, sie verstecken ihre Abscheu hinter religiösen Überzeugungen, nur weil sie Angst vor der Sexualität der Frauen haben.

Liebe Mahuna, wir im Westen kämpfen auf hohen Niveau, aber auf der untersten Basis des nachten Überlebens ist noch so viel zu tun.

Von Gleichberechtigung sind wir noch meilenweit entfernt.

Liebe Grüße
 
Und wenn es dann noch, wie manche meinen, von Anfang an beseelt ist, die arme Seele leidet dann 9 Monate bereits.
ich mag jetzt nicht weiterdenken.........

Dem stimme ich auch nicht zu. Erst wird der "Weg" für die Seele "vorbereitet", und wenn dieser Weg "geebnet" ist, dann zieht die Seele ein. Und sinnweisend mit der Blutbildung und nicht mit der Zeugung.
 
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Warum verbindest du mit der Emanzipation eine "Verbesserung der Welt"? Frauen sind keine Erlöser. Frauen mußten lediglich erlöst werden.

Lg

Weil die Welt automatisch besser wird, wenn wir Menschen "geworden" sind und nicht mehr das Schächtungsgeleut, das seit Unzeiten besteht.

Es geht auch nicht um Erlösung. Dieser Begriff ist eine bewusste Subtilmanipulation, um das Thema vom Tisch zu fegen......
 
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