Uranus (der Prüfer der Zentrierung der Identität)

Ich bleibe dabei, dass der Pfeil in der Symbolik etwas betrifft, was sehr wichtig ist. Vermutlich: Man kann es vielleicht so formulieren, als ob der Pfeil VIELLEICHT auf Saturn gerichtet ist. Vielleicht ist das so ähnlich wie bei Mars, der eine freie Bahn für den Willen der Durchsetzung braucht. Aber da gibt es ja nun von vielen einige Widerstände gegen, dass man die Angst vor dem Widerstand bei Mars nicht akzeptieren will. Und ich merke auch, dass man dazu mehrere Worte benötigt, und ich will nicht noch mal diesen Scheiss mich aussetzen.

Ich denke auch, dass er gegen Saturn gerichtet ist (schließlich hat er ja ein Recht, sich gegen die Genitalverstümmerlung zu wehren). Nicht zuletzt wegen der phallischen Symbolik. Egal, was sich der Schöpfer dieses Symbols dabei gedacht hat, so kommt es doch dabei rum. Assoziationen zur Symbolik fallen mir einige ein. Auch das weiblich-venusische seh ich drinne, nebst natürlich Mars, der dafür wohl Pate stand- In erster Linie aber die Sonne, die emporsteigt. Oder der Lichtbringer? Luzifer?, der sich nach Ende seiner Mission auf und davon schwingt...? Und deswegen ist nix bekannt?
Was macht Uranus am Ende seiner Reise? Ich hab mir Gedanken über seine Wirksamkeit gemacht, aber noch nicht wirklich über sein "Endziel". Er gibt sich ja nie zufrieden, möchte man meinen. Mit was gibt er sich jedoch zufrieden? Mit dem Sieg über Saturn? Oder hat er sich vorgenommen, für immer ungreifbar zu bleiben, für Hektik und Unruhe zu sorgen, damit Saturn nie wirklich zur Ruhe kommt?

Fragen über Fragen....:)
 
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Deine geistige Nähe zu Jung ist ja evident, und was meinen andere zu Jung?
Jung zählt unter Vielen zu denen, die mich in besonderem Maße geprägt haben, vor allem was das Verständnis von Archetypen und Symbolen anlangt. Und das nicht nur durch die Lektüre seiner Bücher, sondern auch durch einige äußerst spannende Seminare mit Marie-Louise von Franz, einer engen Mitarbeiterin von ihm.
was meinen andere zu Jung?
Zitat:
C. G. Jung kooperierte in der kritischen historischen Phase der nationalsozialistischen Machtübernahme mit dem Nationalsozialismus und beteiligte sich aktiv an dessen Führerkultus und Antisemitismuskampagnen. Das war kein Zufall, sondern die naheliegende Konsequenz aus seiner Lehre.
Ja, da gibt es ein paar dunkle Kapitel in der Geschichte Jungs - das heißt, so dunkel sind sie auch wieder nicht, weil da ja nichts verdrängt oder kaschiert worden war, die entsprechenden Äußerungen Jungs sind ja wohlbekannt und dokumentiert (und das war's dann auch mit der "aktiven" Beteiligung. Er hat dann später auch durchaus selbstkritisch dazu Stellung bezogen, ich mag jetzt nicht die Quelle dafür raussuchen, aber Du zitierst ja auch ohne Quellennachweis einfach "andere".
Tja, da kann ich mich nun entscheiden, ob ich - auch als eine Art von Gutmensch - zusammen mit diesem Vorwurf auch die gesamten Forschungen und Theorien Jungs über Bord kippe oder ob ich mir zutraue, das kritisch zu würdigen und zu rezipieren. Ich habe mich für Letzteres entschieden, und dazu stehe ich.
Womit sich der Kreis schließt, gell? Wer braune Vorbilder zitiert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Nase sich bräunt...
Wenn das nun zum zweiten Mal schon der Versuch sein sollte, mich hier öffentlich einer faschistischen Gesinnung oder auch nur eines unkritisch-latenten Faschismus zu bezichtigen, dann erweist ein kurzer Blick auf eine Vielzahl meiner Statements, wie lächerlich eine solche Einschätzung ist. Du verhältst Dich damit entschieden gegen die Forumsregeln, da Du hier mit persönlicher Diffamierung statt mit Argumenten operierst - ich hätte nicht gedacht, dass Du das nötig hast. Aber nur zu... ich vertraue drauf, dass die Leute lesen und verstehen.
Si tacuisses, philosophus mansisses.
War nie mein Ehrgeiz, ein Philosophen-Image zu kultivieren. Ich red, wie mir der Schnabel gewachsen ist, poche auf mein Recht zu irren und vertraue darauf, dass meine Irrtümer fruchtbar werden.

Jake
 
Hi

Nur so als Gedanken....

hab gerade bei Rudhyar einen Hinweis gefunden, was man eigentlich schon kennt: dass man die Sonne nicht mit dem Selbst gleichsetzen sollte, sondern die Sonne eine Kraft des Selbst repräsentiert. Er sprach das an, als er über Aszendent und Häuserachsen und so weiter schrieb. Als ich das las, wurde mir etwas klar.
Das mit der Kraft des Selbst finde ich deswegen interessant, weil auch Seinspräsenz darin anklingt, vor allem wenn man sich den Löwen betrachtet, der hat eine gewisse Seinspräsenz, Ausstrahlung und es soll etwas zurückstrahlen, zB kleine Löwekinder wollen belohnt werden, für ihre Leistungen, die sie ausstrahlen (was sie ausstrahlen : schöpferischer Ausdruck des eigenen Selbst). Es geht aber dabei eigentlich um Lebensfreude. Schöpferischer Asudruck ist beim organischen Leben Sein um seiner selbst willen: Lebensfreude. Die Sonne kommt durch den Ausdruck aller Planeten zu ihrer Lebensfreude. Sie braucht alle Planeten. Gibt es keine Einheit und wird ihr nicht gedient, ist ihr Stolz gekränkt, was man sprichwörtlich nehmen kann (und auf eine höhere Begrifflichkeit bringen mag).

Aber das "Zurückstrahlen" steht für die Vergewisserung, wenn man so will. Es passt nun auch zu jener Eigenschaft des Uranus, bloß analogisch total umgekehrt.

Nur ist es bei Uranus nichts, was er von allen Planeten zurückerhalten will, sondern er sorgt gewissermaßen selbst dafür. (Wie das genau aussieht, das ist offen...)


Grüße
Stefan
 
Hi Stefan :)

Genug Disput, jetzt mal wieder was zum Thema!

Iakchus schrieb:
Dann sorgt Uranus mit einem Reiz, den er verübt und an uns weitergibt, für jenes berauschende Gefühl, das entsteht, wenn wir alle Bindungen oder Zwänge verlieren`, um uns so unserer Einzigartigkeit zu vergewissern?
Hmmm- nein. Es ist sprachlich und sinngemäss falsch. Sprachlich, weil Uranus nichts macht- er verübt keine Reize, noch gibt er sie weiter. Es ist wichtig, es umgekehrt zu sehen, Stefan: ein Teil deiner Persönlichkeit entspricht dem Symbol "Uranus in Waage". Wesentlich ist, sich diesen Teil der eigenen Persönlichkeit bewusst zu machen, wenn das gelungen ist, dann versteht man das allgemeine Uranus-Prinzip von selbst. Du zäumst das Pferd von hinten auf, du willst das reine Uranus-Prinzip isolieren, ohne es in dir selbst zu betrachten- das funktioniert nicht. Aber! *schmunzel* Bei all der Schreiberei ist dir eins intuitiv (Schütze-Sonne) gelungen: dein post #24 ist Uranus in Waage pur. "Am Ende genügt dann vielleicht ein einziger Satz."- das ist das, was dem Teil deiner Persönlichkeit entspricht, der von deinem Uranus in Waage dargestellt wird: das Suchen und Finden Wollen eines Grundgedanken, der alles umfasst und der einzig ist.

Sinngemäss ist es deshalb falsch, weil derjenige, der das berauschende Gefühl erlebt, wenn alle Bindungen und Zwänge abgefallen sind, erleuchtet ist- das liegt aber nicht nur daran, dass der uranische Teil des Menschen erlöst wurde, sondern alle Teile seiner Persönlichkeit. Aus dem Blickwinkel des Uranus geschaut wurde der Rebell dann zum Freigeist, aus dem Blickwinkel der Sonne wurde das Ich zum Selbst, aus dem Mondblickwinkel das Kind zur Mutter usw. Allgemein gesprochen wurde der Mensch Gott.

Iakchus schrieb:
Aber jetzt verstehe ich erst , was noch damit zusammenhängt, das Zeichen ist gar nicht mal so unwichtig, scheint es.
Aber um das zu begreifen, muss erst etwas klar gestellt werden, und zwar das mit der Schale oder Grenze bei Saturn:

Man begreift Uranus vielleicht besser, wenn man sich Saturn vorstellt,der die eigentliche Grenze bildet; aber!: Saturns Maßstab scheint keine Grenze in dem Sinne zu bedeuten, wie eine solche Grenze fassbar wäre, als Schale zB , sondern Saturn ist eine Konzentration, die keine Form kennt, paradoxerweise erhält aber eine Form nur durch SATURN ihre FESTIGKEIT, ist das so richtig? Wäre Saturn nicht mit seinem BLEI, wäre alles schwammig, was Kontur haben soll.

Nur gibt es da ein Problem: Uranus grenzt aber ab, du schreibst: Uranus fasst die 7 Planeten (bis Saturn) zusammen in der Persönlichkeit , und schliesst sie gegen äussere Einflüsse ab , um sie zu einen.

Ist es in Wahrheit Uranus, der die SCHALE DES SATURNS "NACH AUSSEN DRÜCKT" , UM GENAU DEN RAUM ZU ERHALTEN, DEN DIE GANZE PERSÖNLICHKEIT (ALLE 7 PLANETEN) BRAUCHT??? Und Saturn würde die Persönichkeit eher zusammenziehen, aber dafür auch das AUSSTRÖMEN verhindern?
Langsam Stefan- du kannst dich nicht mit Uranus auf Saturn beziehen, wenn Saturn selbst nicht klar ist. Saturn ist keine Schale, wie kommst du darauf? Uranus bedeutet: Ich- die anderen sollen zum Teufel gehen! Ich mache, denke, fühle und verantworte (je nach Element des Uranus), was ich will- ich, ich, ich- und sonst keiner! In Waage: mein Grundgedanke, den ich selbst finde und der alles erklärt. In Löwe: meine Lebensfreude, der ich fröne, wie es mir passt. In Krebs: mein Leid, in das ich mich zurückziehe, das keinen etwas angeht.

Iakchus schrieb:
Und wie findet Uranus eigentlich den Abschluß? Also dass die Persönlichkeit abgeschlossen wird, ich denke er breitet sich nur in alle Richtungen aus. Aber schliesst nichts ab? Entdeckt er die Grenzen dadurch, weil sie durch den eingenommen "Raum" gegeben sind, die die Planeten schon bilden? Ich hätte immer gedacht, Saturn grenzt die Persönlichkeit ab...
Du meinst- wie findet das Planetenprinzip seine Erlösung? Durch Scheitern, Stefan. Wie sollte ich denn zu wahrer Lebensfreude gelangen, mit den Ängsten eines Uranus in 7? Geht doch gar nicht- da konnte ich machen, was ich wollte. Du wirst auch nicht den einen, wahren Grundgedanken finden, der dich befreit, egal, was du eigenständig denkst, ohne dir reinquatschen zu lassen.
Lass' dich nicht vom Symbol des Uranus blenden, wie gesagt: der Pfeil ist ein abgewandeltes Kreuz, wie bei Merkur und Venus, nur da steht es unter dem Kreis. Die Symbole setzen sich zusammen aus Kreis, Punkt, Halbkreis und Kreuz- ich kann auch die mal erklären, aber nicht hier, das führt zu weit. Der Pfeil bedeutet NICHT, dass Uranus sich in alle Richtungen ausbreitet.


Iakchus schrieb:
Ich verstehe das so, dass diese sieben Planeten auch als Einheit erfahren werden sollen, was in gewisser Weise dem Prinzip "Einzigartigkeit" entspricht, weil diese Einheit ja dann in der Abgrenzung nach aussen , als solche Einheit erst definiert werden kann. Oder wie soll ich verstehen, wie das nach aussen drängende zerstreuende Prinzip des Uranus, wie wir ihn kennen, hier etwas abschliessen kann? Kann er Saturn vielleicht gar nicht überwinden?
Ja, die 7 Planeten sollen als Einheit erfahren werden- nur dadurch wird Uranus erlöst. Nochmal: der Teil der Persönlichkeit, den Uranus darstellt, der drängt nicht nach aussen- warum sollte er? Das tut er nicht mal in Löwe, ich will doch nicht meine Lebensfreude zur Schau stellen, wozu? Wesentlich ist, dass ich sie empfinde. Was nach aussen tritt, ist Wut und Ärger- Rebellion, wenn der uranische Teil unzufrieden ist und sich beschränkt sieht. Dann tut der Menschen einen Befreiungsschlag, das kommt aber deutlicher zum Ausdruck bei Uranus im Haus.

Iakchus schrieb:
Nun wieder zu den Zeichen:
Zunächst die Frage: Würdest du besonderes Gewicht auf das Wort "gemäß" legen, im Sinne von Maßstäben, die geeignet sind und uns mit Uranus weiterbringen, oder an uns selbst näher heran, oder an unseren Eindruck , dass wir einzigartige Wesen sind? Oder geht es einfach nur um das, wir wollen?
Es geht um das sich frei-fühlen, so, wie man ist. Das ist natürlich völlig subjektiv entsprechend dem Zeichen und dem Haus. Im Zeichen ist es nicht so das Problem, man nimmt sich die Freiheit einfach. Aber im Haus, das ist der Freiheitsgedanke mit Angst getränkt. Man befürchtet, nicht so sein zu dürfen, wie man will.

Beispiel:
Im 7. Haus, dem Lebensbereich der Partnerschaft, da fühlte ich mich immer beschränkt durch den Partner. Nicht, dass das wirklich so gewesen wäre, aber jeder Kompromiss, jedes Zurückstecken meiner Selbst empfand ich als Beschneidung meines freien Selbstausdrucks. Das bezog sich auf alles: ich wollte einen Film im Kino sehen, er nicht. Normalerweise kein Problem, ohne Partner hätte ich einen Kumpel gefragt und wäre mit dem hingegangen- mit Partner unmöglich. Der wäre bestimmt sauer geworden. Ob er das nun wirklich geworden wäre oder ob ich mir das nur eingebildet habe, spielte keine Rolle: ich konnte den Film nicht sehen und fühlte mich eingeschränkt, unfrei. Solche Kleinigkeiten sah ich aber täglich 100fach, das war ein regelrechtes Erstickungsgefühl. Der uranische Teil meiner Persönlichkeit tat dann äusserlich spontan und plötzlich einen Befreiungsschlag: ich machte Schluss. Und fühlte mich augenblicklich befreit. Jetzt konnte ich wieder tun, was ich wollte. Das Dumme war nur- ich wollte aber trotzdem eine Partnerschaft.

Mit Uranus im Haus sieht man sich beschränkt und eingesperrt- unfrei. Man kann nicht sein, wie man will. Du, mit Uranus in 4, hast das neulich im Mars-thread gut beschrieben, das Beispiel mit der Gabel. Da kommt dann plötzlich so ein Beklemmungsgefühl in einem hoch, das Ich fühlt sich erstickt und tut einen Befreiungsschlag. Das ist immer dann der Fall, wenn einem die wirkliche oder vermeintliche Unfreiheit zu Bewusstsein kommt.

Iakchus schrieb:
Uranus bildet in gewisser Weise durch seine Aktionen des Prüfens , ob alles gemäß ist, Brücken, sehe ich das richtig? Brücke= eine Hilfe, Unterstützung, wie eine Stufe auf einer Treppe, ist Uranus im Zeichen gegeben, dann kann das Sonnenzeichen darin eine Stufe erkennen. Die Brücke zur Sonne wird durch das "Finden der Absichten des Uranus-ZEICHENS" gebildet. Eine Brücke zur Sonne ist eigentlich auch eine Brücke zu der Einheit aller Planeten. Auch deshalb, weil Uranus ja die Persönlichkeit (der 7 Planeten) nach aussen einschliesst , und auch Saturn wird eingschlossen.
*schmunzel* Ich wollte es erst noch schreiben, aber ich dachte, da kommste selbst drauf, lach. Ja, Uranus ist ein Brückenbauer- aber nur, wenn er in der Waage steht- weil Waage ein Brückenbauer ist, nicht Uranus. Waage ist ein geistiger Brückenbauer, er baut geistige Brücken zum Verständnis- mit Worten.

:)
 
Hallo Stefan.

Wenn du jetzt nur ein paar Stichworte hättest,

wie würde die momentane Essenz deiner Gedanken lauten?


Ich weiß, das ist jetzt ein bisschen frech von mir. Ich versuche mich nur Schritt für Schritt dem Thema zu öffnen. Und du prescht für mich einfach zu schnell in hohe geistige Gefilden. Da muss ich ersteinmal Luft holen :D

Und ich bin mir sicher, das diese Gedanken sehr wertvoll von dir sind.

Doch es fällt mir noch schwer, das Ganze zu verarbeiten.


Viele Grüße

Jonas
 
Hallo Stefan.

Uranus ist für mich das plötzliche Erdbeben. Der plötzliche Blitz, der in einen einschlägt. Die Kreativität, die einfach nur fließt. Der es nicht darum geht, wie etwas aussieht und wie es angenommen wird. Sondern Uranus ist einfach nur ein Schöpfer. Und wenn er einen unpraktikablen Hund mit Spinnenbeinen der englische Vokabeln bellt erschafft. Er kümmert sich nicht darum, sondern er ist schon mit der nächsten Vision beschäftigt.

Die Identität zeigt sich durch das Geschaffene. Uranus denkt von sich jetzt nicht, das er jetzt ein toller Held wäre.

Durch Uranus könnte ich vielleicht lernen, ob ich innerlich immer noch zentriert bin, nach all den schöperischen plötzlichen Erlebnissen, die mir Uranus im Leben beschert hat.


Viele Grüße

Jonas
 
Simi!

Geht's dir gut? Nach dem heutigen Beitrag habe ich dich von der Liste streichen müssen -- meinst du, du kannst die Form halten?

Im 7. Haus, dem Lebensbereich der Partnerschaft, da fühlte ich mich immer beschränkt durch den Partner.
…
Der uranische Teil meiner Persönlichkeit tat dann äusserlich spontan und plötzlich einen Befreiungsschlag: ich machte Schluss. Und fühlte mich augenblicklich befreit. Jetzt konnte ich wieder tun, was ich wollte. Das Dumme war nur- ich wollte aber trotzdem eine Partnerschaft.
Da orte ich mehr als bloß Uranus in VII./Löwe -- den teilen wir uns ja. Die gefühlte Einschränkung in Partnerschaften (aber damit meine ich eher nicht Lebenspartnerschaften, sondern Zweckgemeinschaften, z.B. Kundenbeziehungen oder Geschäftspartner) kenne ich auch, die wird aber umso virulenter, je weniger Grundsympathie vorhanden ist. Bei Familienmitgliedern (im engeren und weiteren Sinn) gibt es dieses Gefühl einer Einschränkung nicht. Also reicht Uranus in Haus und Zeichen nicht aus, um den von dir geschilderten Zustand darzustellen.

Aber im Haus, das ist der Freiheitsgedanke mit Angst getränkt. Man befürchtet, nicht so sein zu dürfen, wie man will.
Das kann ich so nicht bestätigen -- Angst hatte ich noch nie, wenn der Befreiungsschlag anstand. Einfach nur tabula rasa machen, einen Neuanfang setzen, Schlacke abklopfen. Teilweise (kreative) Beengung (die aber nicht als Angst manifestiert war, sondern durch Aussagen tatsächlich vorhanden) beseitigen -- lieber einen Partner "in die Unterwelt schleudern", als die Expression des Ego unterdrücken. Mag sein, dass dein Mo in Sch diese deine similogischen "Angst-Paradigmen" bedingt oder bewirkt -- den teilen wir uns ja nicht. Weil ich heute in Gönner-Laune bin :D packe ich das deinem Mond auf und lasse ich es damit bewenden -- ich bin mir sicher, dass du Mond in Schütze genauso gut herkriegst wie die Uranus- und Saturn-Ansätze hier :)
 
Hallo Simi,

danke für die Erhellungen.

Ich muss mal eine Inventur machen, mir fällt grad das richtige Wort nicht
ein, --- also alles mal durchgehen und aussortieren was nicht passt.

Es passt vielleicht tatsächlich besser, die Überwindung der Materie (Saturn) im Pfeil ausgedrückt zu sehen. Und dann ist die Ähnlichkeit (bezüglich des Symbols) zwischen Mars und Uranus nicht mehr gegeben. Obwohl ich da noch den Begriff Widerstand als Ähnlichkeit sehen würde, wenn die Beschränkung befüchtet wird, ist das genauso irreal wie die Angst vor dem Widerstand bei Mars.

Ich werd das mal vergessen alles, und aus der Distanz wieder an Uranus heran kommen. Und dann versuchen den Weg über das Zeichen zu gehen.
Wenn es so einfach wäre, den einen Gedanken, der alles enthält zu finden...

Es war verdammt gut, sich mal Gedanken drüber gemacht zu haben, aber auch anstrengend.
 
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Hallo Stefan.

Der Pfeil beim Mars ist nach vorne preschend.

Der Pfeil des Uranus ist nach oben preschend.

Viele Grüße

Jonas
 
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