Terroranschlag in London

Sternja, wer so biased ist, der sollte nicht von 'alle über einen Kamm scheren' schreiben, innit?


Da sollte man besser die Engländer fragen, ob sie in den 80 Jahren alle Iren für potentielle Terroristen hielten, denn die waren die Betroffenen.

Genau deswegen schrieb ich es [falls es wen interessiert, was die denken].
 
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Sternja, wer so biased ist, der sollte nicht von 'alle über einen Kamm scheren' schreiben, innit?

Viel interessanter wäre es, zu erfahren, weshalb es dir so wichtig ist, dass wir ja nicht glauben, dass das nun ein islamistischer Terror-Anschlag war.
Es ist völlig gleich wie man es nennt, es ändert nichts an der Tatsache.
 
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Viel interessanter wäre es, zu erfahren, weshalb es dir so wichtig ist, dass wir ja nicht glauben, dass das nun ein islamistischer Terror-Anschlag war.
Es ist völlig gleich wie man es nennt, es ändert nichts an der Tatsache.

Sternja, es ist mir egal, was ihr glaubt. Nein, eigentlich ist es mir nicht egal.
Sonst würde ich hier nicht schreiben.

Mich nervt die thickness, mit der hier auf dem Niveau von Boulevard-Medien Falschaussagen wiederholt werden.
Das jemand schreibt: es steht auf web.de, dewegen stimmts. Oder es kommt in den Nachrichten, usw usf.
Ich hätte mir gewünscht, der Satz 'Willst du etwa sagen, dass uns unsere Medien belügen?' ironisch gemeint war. Weswegen ich ihn auch wiederholt hatte.

Darauf bist du aber nicht einmal eingegangen.
Stattdessen unterstellst du mir, 'alle über einen Kamm zu scheren'. Das bedeutet 'alles ohne Unterschied, nicht differenziert behandeln; überall den gleichen Maßstab anlegen'. Obwohl genau das explizit getan wird, wenn bei es bei 'Moslem' sofort 'Terrorist' heisst.
Dass es muslimische Terroristen gibt, ist nicht von der Hand zu weisen, aber das bedeutet weder, dass alle Moslems Terroristen sind, noch dass jeder Moslem, der einen Anschlag verübt, den aus terroristischen Hintergrund heraus veruebt.
Aber dieser Schluss wird (hier, in den deutschen Medien) ständig gezogen.

Warum? frage ich hier an dieser Stelle.

Diese Gefahr gibt es nicht erst jetzt. Wie zb in den 80ern die IRA, oder die ETA in Spanien. Nicht jeder Ire/ Katholike war IRA Anhänger, nicht jeder Baske ETA Anhänger. Eben NICHT alle 'in einen Topf' werfen.
Denn das erzeugt noch mehr Teilung, Entfremdung und Angst. Es ist Propaganda. Und wohin das führt, wissen wir.

Ich finde es wichtig, zu differenzieren und bei den Tatsachen zu bleiben. Und wenn das x mal überlesen und ignoriert wird, dann frage ich mich, was die entsprechenden User damit intendieren. Oder ist es Ignoranz?

Ich weiss nicht, was den Täter bewogen hat, den Anschlag zu verüben. Der Typ in Leyonstone, oder der Somali in Russell Square, die waren psychisch krank. Laut Aussagen hatte Masood in seiner Jugend Probleme mit Alkohol, und einige Vorstrafen wegen Gewaltdelikten, ausgelöst durch 'rassistische Übergriffe'; ein Muster, dass sich wohl immer wiederholt hat. Also kein religiöser Hintergrund. Inwieweit und ob er radikalisiert wurde, ist noch nicht raus.
Soweit dazu.

Wenn, und ich schreibe wenn, es einen terroristischen Hintergrund gab, dann muss sich das MI5 fragen, wie es dazu kam, dass er als so peripheral eingestuft wurde. Wahrscheinlich heisst es dann nur wieder 'Personalmangel'.

PS: Zum Thema IS bekennt sich zu dem Anschlag: <<The claim is unverified>>
 
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