Es ging mir nicht drum, sich von den Bildern abzuwenden! Sie faszinieren mich ja auch. Aber sie sollten eben nicht zum Maßstab werden, da dies die Unbefangenheit und Selbständigkeit des Empfindens derer beeinträchtigen kann, die sich vielleicht unsicher fühlen, weil sie andere oder gar keine visuellen Eindrücke empfangen... Unsere Meditationsgruppe wird zum Ort voller Entfaltung, wenn jede Person jedes Mal vollkommen erwartungsfrei hineingehen kann und die Erfahrung annimmt, die sich im Moment ergibt.
So hatte ich es auch gar nicht aufgefasst!
Ich finde die Bilder - und die Übereinstimmungen - auch faszinierend. Ich glaube, neben der Gefahr der Unsicherheit bei Ausbleiben, besteht aber auch noch die Gefahr, nach ihnen "süchtig" zu werden.
Zitat:
Zitat von Sansara
... denn unter diesen ganzen vergänglichen Erlebnissen war noch etwas anderes, eine Art Blaupause. Schwer zu erklären, ihr wisst bestimmt, was ich meine .
Kannst du das mit der Blaupause etwas erläutern? Meinst du das, was als Eindruck oder Erfahrung bleibt, wenn das eigentliche Erlebnis vorüber ist?
Jetzt, wo das schon ein paar Tage her ist, kommt wahrscheinlich viel Interpretation mit in meine Worte.
Ich glaube, das Bild vom Meer und den Wellen kommt am nächsten. Oder: der Inhalt vergeht, die Form bleibt.
Aber ob in der Form/dem Meer etwas von mir übrigbleibt? Wenn ich jetzt nachdenke, wie ich das erlebt hab, dann rate ich, dann überlegt mein Intellekt. Ich weiß es nicht mehr, aber es hat sich angenehm angefühlt.
@morgenwind:
Das mit dem Wind verschmelzen hatte ich damals gelesen, hört sich sehr interessant an! In Berlin, wo ich wohne, gibt es ja leider nicht so viele lauschige, einsame Plätze in der Natur

.
In der Pyramide zu meditieren, das hat mir gezeigt, daß da die Energien stärker sind und die "Erfolge" schneller und klarer.
Ja, das geht mir auch so. Ich frag mich manchmal, was wohl Wissenschaftler schlussfolgern würden, wenn sie die Pyramidenmeditation klinisch untersuchen würden???
LG von Sansara