Super Thread die 2te

Kalihan schrieb:
Ich musste auch dran denken, wie mühevoll ich (wir?) Satnaam Informationen über seine speziellen Forschungen entlockt haben. Und er hatte ständig Bedenken damit rauszurücken, wegen der Befürchtung, da könne Dogma draus werden, Anhängerschaft und Missinterpretation. Da sich Befürchtungen naturgemäß erfüllen, steht das momentan im Raum. Aber es lässt sich überwinden, wenn jede(r) von uns einen völlig offenen und ehrlichen Umgang damit pflegt. ..
Das ist ja gerade das fazinierende an der Sache, das genau das gerade passiert, ehrlich Offenheit, an der jeder teilhaben kann.
 
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Kinnaree schrieb:
Gemeinsam über etwas nachzudenken, heißt, gemeinsam in einem Strom (von Vorstellungen, Gedanken...) schwimmen. Da wird nun naturgemäß jeweils eine Strömung sträker tragen als die andere - und dann wechselt das wieder. Solange man aber eben gemeinsam SCHWIMMT, das heißt jeder für sich schwimmt bitte selber, nicht wir setzen uns alle in ein Boot, weil das ist ja viel schöner, solange bleibt das alles eben eine lebendige Bewegung.
Mir liegt daran, dass sich hier nur Wünsche und Gedanken treffen, die sich treffen wollen. (Geschieht ja durch die selektive Wahrnehmung) Der Gemeinschaft zu liebe einen Deckstein zu visualisieren halte ich für unselbständig. In diesem Fall wäre der erste Schritt zur Anhängerschaft gemacht... Ist aber der echte Wunsch da, sich mit verstärkten Energien zu verbinden oder neue Wege der Meditation auszuprobieren und zu erleben, dann kommt das aus der eigenen Mitte und ist stimmig. Der Wunsch nach Gemeinsamkeit kann natürlich auch echt sein... aber tiefer reingeschaut sind wir im Innersten ohnehin eins- also verbunden. Die erlebte Verbindung geschieht aber durch den Kontakt zum eigenen Selbst, also im Erspüren dessen, was da im Selbst IST. Verbindung entsteht also nicht durch äußere Nachahmung sondern durch Eintauchen in die eigene Wirklichkeit, was durch Meditation eben stark gefördert wird... Die Pyramide ist ein energetisch verstärkter Raum, in dem jeder in die eigene Tiefe taucht. Und wie das schon mal ziemlich am Anfang unsrer Begegnung ausgesprochen wurde. Was sich dann begegnen kann, ist die reine Seelenenergie.
In den letzten Tagen wurden viele Bilder ins Spiel gebracht. Ich meine sie dienen dem Gedankenaustausch, sollen aber keineswegs Leitlinien und Vorgaben sein, denn sonst tritt eine Überforderung ein durch Erwartungen und Bemühungen... Meditation geschieht durch Loslassen der Erwartungen. Wir können uns eine begünstigte Startposition wählen und dann gibt es nur noch: geschehen lassen...
lg Kalihan
 
Was verstehe ich unter einer totalitären Sekte? Mal ein paar Stichwörter:
  • Guru, der im Alleinbesitz der einzigen Wahrheit ist,
  • labile Anhänger, die dem Guru das glauben,
  • Manipulation der Anhänger durch den Guru und seine Clique (das reicht von Kindesmissbrauch über materielle Ausbeutung bis zum Aufruf zum Selbstmord)

Davon gibt es hier nix. satnaam entwickelt hier zusammen mit anderen gute Ideen, aber Denken tun wir alle selber, oder?

Ich seh hier auch keine Hierarchie wie in einer totalitären Sekte. Natürlich haben einige mehr Meditationserfahrung als andere, aber wir inspirieren uns alle gegenseitig, freuen uns für uns selber und andere über "gute" Meditationserlebnisse. Und wie wir uns die Pyramide einrichten, bleibt uns auch überlassen. Sie ist "nur" der Treffpunkt.

Wenn ich mich in der Meditation führen lasse, dann nicht von einer anderen Person, sondern von meinem Höheren Selbst/dem Göttlichen oder wie man das Kind auch taufen mag. Wenn es sich richtig und authentisch anfühlt, dann ist es das auch.

Aber nun gehen wir mal zum Beginn einer Sekte. Da wird es ja schon Spiritualität geben, aber irgendwann nimmt die Entwicklung einen schlimmen Kurs. Kann es sein, dass so eine Entwicklung stattfindet, wenn die Menschen mit ihren Urängsten konfrontiert werden und da nicht weiterkommen, sondern darin ertrinken?

Ich hatte mir gestern mal überlegt, was ein Psychologe wohl über uns denken würde - ich vermute, dass er den Austausch hier als Mittel zur Steigerung der Autosuggestionskraft deuten würde. Imho besteht ja das ganze Ich aus (Auto-)Suggestion, den Gedanken hatte ich schon öfter, aber bislang nur intellektuell. Aber das nur so am Rande...

LG von Sansara
 
ich finde es recht lesenswert, was RegNiDoen so denkt. Und daß er seine inneren Befürchtungen nach außen bringt, kann ja nur gut sein. Daß da irgendetwas sektenmäßig ablaufen könnte, das glaube ich allerdings nicht, schon aber, daß sich eine Abhängigkeit einstellen könnte bei jemandem. Aber da doch jeder seinen eigenen Weg geht, ist das auch in jedermanns eigener Verantwortung.

Schön ist auch, daß jeder sein eigenes Ziel/seinen eigenen Weg geht bei diesen Meditationen, und schön ist, daß man erfährt, wie es für andere ist. Es kann einen inspirieren, sich auf neues und ungewohntes einzulassen. Wenn nicht, auch gut, dann halt, wie man es gewöhnt ist. Hier herrscht kein Dogma und das ist gut so.

Was den Übergang/die Reise betrifft, so kann ich jetzt meinen Traum vom Sonntag besser deuten, nachdem ich eure ganzen Beiträge gelesen habe: Ich träumte, der Himmel wäre tunnelförmig, ganz vornem am anderen Ende des Tunnels blauer Himmel . Im Tunnel (groß wie der Himmel) war der Himmel schwarz und Blitze zuckten wellenförmit vom vorne nach hinten. Ich stand mit einem Fahrrad auf einem Berg und sauste inmitten der Blitze hinunter, rechts und links lagen eine ganze Menge verunglückter Autos. Der Wind drückte mich fast auch weg vom Weg, aber ich habe es bis zum Ende des Tunnels geschafft und war dann im blauen Himmel.

Erst dachte ich, das wäre sowas wie eine Geburt gewesen, dann, vielleicht mein Lebensweg - jetzt denke ich, das könnte durchaus eine energetische Reise gemeint haben. Und bin recht glücklich darüber.

Ich freue mich über die großen Möglichkeiten, die sich hier auftun und bin bereit zu fast allem. Da ich mehr ein Mensch der Tat bin, stürze ich mich da rein und schaue , was dann kommt.

liebe grüsse

morgenwind
 
Ich träumte, der Himmel wäre tunnelförmig, ganz vornem am anderen Ende des Tunnels blauer Himmel . Im Tunnel (groß wie der Himmel) war der Himmel schwarz und Blitze zuckten wellenförmit vom vorne nach hinten. Ich stand mit einem Fahrrad auf einem Berg und sauste inmitten der Blitze hinunter, rechts und links lagen eine ganze Menge verunglückter Autos. Der Wind drückte mich fast auch weg vom Weg, aber ich habe es bis zum Ende des Tunnels geschafft und war dann im blauen Himmel.

Mein Meditationserlebnis von gestern abend:

Erst hat (wie die Tage davor auch) mich eine gewaltige Kraft nach hinten gezogen und sie hat versucht, etwas aus mir zu ziehen (vor allem am Hinterkopf links unten), das hat sogar wehgetan und irgendwann hat meine Wirbelsäule geknackt und dann sah ich auf einmal Dämonen (nur bei geschlossenen Augen).
Das hört sich an wie eine Psychose oder eine Besetzung, je nach Weltanschauung, auf jeden Fall war es beängstigend, aber ich bin nicht geflüchtet, sondern hab es mir angeschaut. Als es doch zu viel wurde, öffnete ich die Augen und beruhigte mich mit dem Satz "Das Leben ist nur ein Zufall, das gibt es alles gar nicht" (normalerweise meine größte Angst, dass es so sein könnte).
Plötzlich wusste ich, dass ich meiner Angst begegnet war, keinen äußeren Dämonen. Ich schloss wieder die Augen, wollte den Dämonen ins Gesicht blicken, aber sie lösten sich einfach auf und ich sah einen aufwärtsführenden Lichttunnel vor mir und wurde dadurch gezogen. Oben war ein Meer von "Glückseligkeit". Ich bilde mir ein, dass dort nicht "ich" in diesem Meer schwamm, sondern dass es dort nur diese Glückseligkeit (blödes Wort) gab. Visuell hab "ich" dort den Blick von oben auf graue Wolken/Wasser (war gekräuselt, aber ohne Bewegung) wahrgenommen, sonst nix.

Der letzte Teil der Meditation kam mir authentisch vor und war für mich Neuland.
Aber der erste verunsichert mich, denn da war neben meinen Ängsten noch eine andere Kraft. Mein linker, unterer Hinterkopf fühlt sich immer noch komisch an, ein wenig taub.
Vorgestern hatte ich ihn abgetastet beim Meditieren und jede Berührung hat ein minutenlanges Druckgefühl hinterlassen.

Ich lass das einfach mal so stehen.

LG von Sansara
 
Sansara schrieb:
Aber nun gehen wir mal zum Beginn einer Sekte. Da wird es ja schon Spiritualität geben, aber irgendwann nimmt die Entwicklung einen schlimmen Kurs. Kann es sein, dass so eine Entwicklung stattfindet, wenn die Menschen mit ihren Urängsten konfrontiert werden und da nicht weiterkommen, sondern darin ertrinken?
Genau das hatte ich mich vor Jahren auch schon gefragt. Ich habe die Änfange dieser Sekten- und New-age Klamotten ja mit erleben können. Auch als dann dieser ganze *Esoterik-Boom einsetzen.
Und immer wieder war zu beobachten, daß wirklich gute visionäre Ideen und Ansatzpunkte im laufe der Zeit wieder in die gewohnten Unterdrückungs- und Abhängigkeitsfilmen einmündeten.
Es ist einfach die Unterwanderung des elitär-herrschenden Gedankens des reinen Machtanspruches, der schon seit den Ägyptern und Hebräern unser westliches Weltbild geprägt hat und auch immer noch beherrscht. Genau das ist es ja ,was diese welt zugrunde richten wird.
Und genau das gilt es ERST zu neutralisieren und DANN zu transformieren, für jeden einzelnen von uns. Und das kann auch nur jeder einzelne für sich selbst machen. Wir alle tragen diese Konditionierung ganz tief in uns, und halten sie für völlig selbstverständlich und hinterfragen die noch nicht mal. Im Gegenteil es gibt sogar psychologische Begründungen dafür.
Ich habe selbst lange genug gebraucht um da in mir selbst hinterzusteigen, und selbst als mir die Tragweite dieser Konditionierung bewußt wurde, war es damit nicht getan. Es war erst der Anfang, jetzt eine Lösung zu finden genau diese Konditionierung erstmal zu neutralisieren bevor überhaupt eine Transformation stattfinden kann. Und auch das hat wieder Jahre gedauert und ist auch noch immer nicht beendet. Und - Es ist nicht Einfach.
Deswegen kann diese Vision der *globalen Transformation* (oder gemeinschaftlich) auch in dem Sinne so auch nicht stattfinden. Einfach weil sie lediglich als Wunsch dem gleichen Kontext des althergebrachten entspricht. Jede westliche Glaubensrichtung mit ihren X-Tochterfirmen ist eine Transformation aus dem vorherigen.
Das Christentum ist transformiertes Judentum. Selbst das Christentum hat sich in 1000sende von Splittergruppen und Sekten transformiert. Aber wirklich geändert hat sich bei all diesen Gruppierungen nichts. Alle tragen immer noch denselben Virus in sich. Selbst der Kapitalismus und Kommunismus z.b. sind nicht anderes als Transformationen ein un der selben Vision des absoluten Machtanspruches (Macht euch die Erde untertan) und räumt alles aus dem Weg was euch daran hindert. Deswegen liegen diese Irren sich ja mittlerweile gegenseitig in den Haaren, weil auch sie ihren eignen Ursprung vergessen haben. So, und so lange nicht jeder einzelne von uns diesen *Virus* in sich selbst eigenverantwortlich neutralisiert hat, wird sich der Film lediglich wiederholen.
Eine *echte* Transformation ist ohne vorherige Neutralisation NICHT MÖGLICH. Darüber sollte sich jeder klar werden, mag er es nun glauben oder nicht.
 
hi sansara,

ich hatte öfter so ziehende Schmerzen im Oberkopf, aber jetzt denke ich mir nichts mehr dabei. Vielleicht muß der Körper sich anpassen, wenn man sich weiterentwickelt, könnte doch sein.

Und Ingrid hatte anfangs auch so ein ähnliches erlebnis wie du, davon darfst du dich nicht abschrecken lassen. Da könnte sie dir wahrscheinlich mehr erzählen.

Das lass ich jetzt auch mal einfach so stehen.

Liebe Grüsse

Morgenwind
 
satnaam schrieb:
.
Es ist einfach die Unterwanderung des elitär-herrschenden Gedankens des reinen Machtanspruches, der schon seit den Ägyptern und Hebräern unser westliches Weltbild geprägt hat und auch immer noch beherrscht. Genau das ist es ja ,was diese welt zugrunde richten wird.
Und genau das gilt es ERST zu neutralisieren und DANN zu transformieren, für jeden einzelnen von uns. Und das kann auch nur jeder einzelne für sich selbst machen. Wir alle tragen diese Konditionierung ganz tief in uns, und halten sie für völlig selbstverständlich und hinterfragen die noch nicht mal. Im Gegenteil es gibt sogar psychologische Begründungen dafür.
Ich habe selbst lange genug gebraucht um da in mir selbst hinterzusteigen, und selbst als mir die Tragweite dieser Konditionierung bewußt wurde, war es damit nicht getan. Es war erst der Anfang, jetzt eine Lösung zu finden genau diese Konditionierung erstmal zu neutralisieren bevor überhaupt eine Transformation stattfinden kann. Und auch das hat wieder Jahre gedauert und ist auch noch immer nicht beendet. Und - Es ist nicht Einfach.

DAs glaube ich dir gerne, daß das nicht einfach ist. Schon das zu erkennen, ist nicht einfach, weil uns ja das Ego vorgaukelt, wir wären edel, hilfreich und gut. Wie das zu neutralisieren ist, da denke ich noch darüber nach, aber vielleicht hilft ja erst mal, sich selbst zu beobachten und seine Beweggründe zu erforschen, inwieweit da Machtdenken dabei ist und auch Trennungsgedanken. Nicht mehr zu werten, meine ich. Schon das fällt mir oft schwer. Ich weiß ja auch gar nicht, ob das der Weg ist, zu neutralisieren.

Du schreibst - genau das ist es ja, was diese Welt zugrunde richten wird - , da wäre mir lieber - was diese Welt zugrunde richten könnte - , lassen wir doch lieber einige Möglichkeiten offen?

lg

morgenwind
 
So, schöne Grüße von unsrer inkonsequenten Konsequenten Karuna:liebe1: :liebe1: :liebe1:
Sie hat unsre Geschichte mitgelesen und schrieb mir gerade:


Liebe Kalihan,
na in der Pyramide scheint sich ja allerhand getan zu haben?

Interessant sind die Projektionen die an die Oberfläche einiger kommen...
Ich habe übrigens diese Nacht von dir geträumt und der Traum handelte die ganze Zeit vom Paradies...

Man kann Satnaam nur dankbar sein für seine Forschungen...
Ich hielt mich 2000 im Dezember ja in der Cheopspyramide oben in der Königskammer auf und meditierte dort lange Zeit...

Der Baum des Lebens von der Kabbahla ist mir vertraut mit den verschiedenen Sephirot...
aber ich bin zur Zeit eher für das unkomplizierte und vereinfachte... zurück zum Ursprung?
Aus diesem Grund fühle ich auch keinerlei
Phobie oder Angst... im Gegenteil... die Pyramide ist mein Schutzraum...
Diejenigen... bei denen auf einmal solche irrationalen Ängste hochsteigen... sollten bedenken...
dass sie sich diese Ängste selbst erschaffen!
Wenn du magst kannst du das gerne für mich posten...



Karuna :liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
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morgenwind schrieb:
Du schreibst - genau das ist es ja, was diese Welt zugrunde richten wird - , da wäre mir lieber - was diese Welt zugrunde richten könnte - , lassen wir doch lieber einige Möglichkeiten offen?
Möglichkeiten gibt es da immer.
Die Frage ist nur, in was für einem Wahrscheinlichkeitsfaktor sie stehen.
Und da überwiegt eben die Tendenz das die Selbstzerstörung im Wahrscheinlichkeitsfaktor sehr hoch liegt, und der noch steigt wenn diese Selbstzerstörung in diversen Kreisen noch als *Transformationsprozeß* verherrlicht wird.
Das christliche-hebräische Gedankengut hat sich selbst die Apokatypse vorhergesagt, also warum sollen sie die nicht auch selbst einleiten und damit auch rechtfertigen, ihren Machtanspruch des anschließen *Gottesreiches* nach ihrem muster zu etablieren. Wenn dann noch was zum etablieren da ist.
Mir persönlich ist das Gleich-Gültig. Das ist ihre Apokalypse, nicht meine.
Für mich steht eines fest - Irgendwann kommt mein letzter Atemzug, und unter welchen Umständen der stattfinden wird, ist für mich sekundär. Primär ist für mich nur, das er kommt. Aus diesem Grunde gibt für mich hier nichts, wovor ich mich fürchten oder unterordnen müßte.
Und solange genieße ich jedesmal wieder dieses Geschenk des Einatmens, egal was für ein Film hier gerade läuft.
 
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